Freitag-Salon mit Harald Welzer

Salon In regelmäßigen Freitag-Salons diskutieren wir – jenseits von Netz und Papier – mit Journalisten und ausgewählten Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart
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Freitag-Salon mit Harald Welzer

9. Juni 2013, 11:00 Uhr

Widersetzt Euch!

Jakob Augstein im Gespräch mit Harald Welzer

Glühbirnen könnten ewig leben – der leuchtende Beweis
hängt seit 1901 im amerikanischen Dorf Livermore. Doch 1924 wurde die Lebensdauer der Glühdrähte aber auf Betreiben der Industrie künstlich begrenzt. Das zeigt deutlich: Der Kapitalismus hat ein Interesse daran, dass die Dinge ein vorzeitiges Ende nehmen. An der institutionalisierten Verschwendungssucht des Systems setzt auch Harald Welzers Kapitalismuskritik an. Wir stecken – so Welzers Analyse – leider noch tief in den Zukunftswünschen der Nachkriegszeit, in der man lernte, dass Zukunft aus immer mehr Möglichkeiten bestehe. Mehr erfinden, mehr produzieren, mehr konsumieren! Alles soll machbar, kaufbar sein, sofort. Tatsächlich befinden wir uns an einem Punkt in der Menschheitsgeschichte, an dem abzusehen ist, dass die Zukunft eben keine Verlängerung der Vergangenheit und ihrer Glücksvorstellungen sein kann. Doch wie kommen wir da wieder raus?

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Karten sind über das Maxim Gorki Theater bestellbar.

Der Freitag-Salon ist eine Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin und findet einmal im Monat statt.

Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Medienpartner ist zitty Berlin.

Kontakt:
anna-lena.vonsalomon(at)freitag.de
Tel: +49 (30) 25 00 87 - 105
Fax: +49 (30) 25 00 87 - 99

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Foto Harald Welzer: Thomas Langreder
11:39 13.05.2013
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