RE: Albtraum Start-up | 05.05.2016 | 11:55

Es ist traurig dass sowas kein Einzelfall zu seien scheint.

Was man in diesem Artikel so über GoButler ließt hat erschreckende Ähnlichkeit mit dem Würzburger Start-up itizzimo. Auch hier wird mit egalitärer Arbeitsatmosphäre und flachen Hierarchien geworben. Eine Tischtennisplatte gibt es allerdings nicht.

Zwr gab es mal einen Tischkicker, doch wurde dieser relativ schnell wieder abgeschafft.

Das Wort Überstunden in den Mund zu nehmen ist sehr mutig, denn diese gibt es offiziell gar nicht. Selbige verfallen auch gern einmal, sobald man von der Probezeit in das normale Arbeitsverhältnis übergeht.

Aber Wünsche werden dem Kunden auf jeden Fall erfüllt. Zumindest werden diese Wünsche verkauft, ganz egal ob diese schon realisiert wurden oder es gar möglich ist. Was in extremen Stress in den meisten Abteilungen ausartet. Man muss ja letztendlich das liefern was man auch verkauft (hat).

So kann ganz schnell aus einer guten Idee, eine totale Katastrophe werden. Oft hat dies zu Grunde, dass selbst der kleinste Funken Erfolg die meisten Menschen abheben lässt und sich die Geschäftsleitung als neues Microsoft feiert.