RE: Welche Wirtschaft wählen wir uns? | 10.01.2016 | 03:15

Danke, danke, danke! – Auch wenn es weh tut, es muss mal gesagt sein. Und weh tun wird es so oder so früher oder später, und zwar leider gewaltig mehr als nur "verbal".

Die neue Giga-Generation von Autos wird doch bekannterweise vielfach von durchaus über die Folgen informierten und gerne im Biomarkt einkaufenden und ihre Kinder zur Jugendfarm fahrenden sog. "Gutmenschen" gekauft.

"so viel Freiheit war [schließlich] nie – heute können wir sie einfordern"…

wenn das die Vorschläge für einen Postkapitalismus sein sollen, dann gute Nacht Erde und gute Nacht meine Kinder!

Warum findet man statt des durchaus einfachen Hinweises, dass unser "Lebensstandard" und die gemeinhin bzw. seeehr weit in allen Lagern verbreiteten Konsumansprüche sich schlicht nicht guten Gewissens so aufrecht erhalten lassen? Stattdessen derartige Theoriekapriolen, die jenseits aller Realisierbarkeit liegen.

Ich komme mir ehrlich gesagt massiv GEFRAMET vor (!!!), wenn ich so etwas (das die Logik des Status quo epistemisch letztlich auf die Spitze treibt) als Alternative angeboten bekomme.

Zudem wusste ich auch gar nicht, dass es auf der Welt keine anderen Armeen wie die Bundeswehr gibt. Haben die z.B. auch Allende usw. damals den Garaus gemacht? Oder die Schweinebucht organisiert? ; )

Ich hatte in letzter Zeit zunehmend den Eindruck dass international hinter den Kulissen gewissermaßen auf verdeckte Kriegswirtschaft (militärisch-industrieller Komplex) umgestellt wird. Hat ja in den 1930er schon mal funktioniert, als das Wirtschaftssystem faktisch an seine Grenzen stieß. Aber da muss ich mich wohl geirrt haben. Wie schön, hurra!

Nix für ungut…