Arme, arme Madeleine

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Dies ist eine Antwort auf den Blogbeitrag von poor on ruhr: Großaktionärin M. Schickedanz hat Angst vor Armut

Fleece-Pullover, Griff zum Haarföhn,

bunte Leggings, kein' BH:

Madeleine macht sich katalogschön,

(denkt ganz kurz an den Papa,)

geht dann in die Welt „nach ALDI“,

kauft schnell, schnell und billig ein.

Doch die Oper von Vivaldi

muss heut' Abend dennoch sein.

Vorher soll die arme Meute

- die, um deren Jobs es geht -

seh'n, dass um die reichen Leute

es nun mal nicht besser steht.

Doch wenn diese Schlucker wüssten,

wie viel Geld und Gold noch da,

würden sie zum Sturme rüsten,

scherten sich nicht ums Blabla

in den Boulevardgazetten,

das nur eins bewirken soll:

Sie soll'n glauben, sie zu retten

wäre man des Ernstes voll.

Doch das sind nur Nebelkerzen,

lenken ab von Raff und Gier.

Bald werden die Reichen scherzen:

Ich bin weg – euch bleibt Hartz IV.

12:25 23.07.2009
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Geschrieben von

Friedland

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. So hab' ich es in der Schule gelernt - inklusive der dummen Antworten. Ich frage, um überhaupt Antworten zu bekommen - richtige, falsche, schlaue, dumme. Z. B.: Wenn Staubsaugervertreter Staubsauger verkaufen, was verkaufen dann Volksvertreter?
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