Kuenstlerische Praxis: Hypercard

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(tilestack.com/ )

Als Macs noch Spass machten, irgendwann zu Bill Atkinsons Zeiten, da waren sie noch Wuerfel und laut, gabs mal ein Programm oder eine Programmierumgebung namens Hypercard. Irgendwie hat die phasziniert, Apple hat sie eingtestellt, es hat aber einige Fortentwicklungen der dahinterstehenden Idee gegeben, am sagenhaft tollen MIT etc, siehe auch obigen "Stack", der ueber das Netz funkitioniert.

Man konnte mit dem Teil, das Apple als Business tool hinstellte, recht schnell und einfach Animationen herstellen. Besonder nett war das play Kommando ("uebercool"). Man konnte damit samples abspielen und zwar in jeder Tonhoehe. Wenn man sie schneller abspielte, waren sie auch schneller beendet. Dazu gabs feste Tonlaengen, eben viertel, halbe und ganze Noten. Hohe Toene spielten mehr von dem Sample ab als niedrige.

Irgendwann hab ich La Monte Young getroffen, der mich zu einem Sommer langen Experimenten mit diversen samples und dem Bluesschema inspirierte. Denke mal, es war der Sommer 1998, kann aber auch frueher gewesen sein. Zu der Zeit gabs schon den Mac LC, sagenhafte 16 Farben und ein Micro!! Das Bluesschema besteht aus 12 Takten, etwa so hat ers aufgezeichnet:

I I I I

IV IV I I

V IV I I

Irgendwem hab ich damals ein Tape geschenkt, er hats irgendwann in mp3 verwandelt und neulich bei der Durchsicht alter CDs hab ich die Dateien wiedergefunden. Wer sich dafuer interessiert, voila, die ersten beiden "songs":

www.myspace.com/fritzteich

02:20 04.08.2010
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Geschrieben von

Fritz Teich

Schlesinger hat mich wieder an Reinhold Niebuhr erinnert.
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Fritz Teich

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