Schaeuble und der Griebnitzsee

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Mein "Atavar" ist ein Oelgemaelde namens Uferweg. In Erinnerung an viele Spaziergaenge dort im Winter. Bei jedem Licht und Wetter. Schloendorf wohnt dort und jenseits der S-Bahn gibts Apfelkuchen bei Plattner.

Man muss ja nicht ueber alle Uferwege entscheiden. Die Frage stellt sich nicht nur an Seen, sondern auch am Meer. Hier gings um den Weg der Grenzer, von dem aus viele Menschen totgeschossen worden sind. Eine Art Buchenhain, die Erhaltung ist entschaedigungslos zu dulden. Moegen sie doch Schaeuble fuer das Eigentum bis zum Wasser bezahlen was sie wollen, auf den Grundstuecken liegt eine Art Denkmallast:

"Heute bauen Bonzen Mauern, frueher wars der Staat."

Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte die Klage gegen die Stadt Potsdam abgewiesen. Die Klaeger hatten offenbar unter anderem behauptet, der Grenzerweg muesse weg, weil er mit den Worten des Oberverwaltungsgerichtes "durch einen Unrechtsstaat gegen den Willen der Eigentümer errichtet worden sei":

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Auch die Tatsache, dass der ursprüngliche Weg durch einen Unrechtsstaat gegen den Willen der Eigentümer errichtet worden sei, rechtfertige keine andere Beurteilung.

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Wie lahm die Stadt Potsdam argumentiert usw at

www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/ge/bs/10/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&amp;;showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=4&numberofresults=12&fromdoctodoc=yes&doc.id=MWRE090001200%3Ajuris-r01&doc.part=L&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint

(vielleicht kann man das dem CMS beibringen)

23:57 25.08.2010
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Geschrieben von

Fritz Teich

Schlesinger hat mich wieder an Reinhold Niebuhr erinnert.
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Fritz Teich

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