fritzoid

ich könnte hier was geistreiches schreiben... es fällt mir aber nix ein.
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RE: Ein Wort zuviel | 16.10.2011 | 21:37

ich kann mir gut vorstellen, dass es für eine ältere Frau (Moreau, Deneuve, Chanel) auch ein Zeichen der Unabhängigkeit sein kann wenn sie darauf besteht Mademoiselle genannt zu werden. "Seht her, ich habe meinen Ruf und meinen Erfolg selbst erarbeitet." Ein Anspruch darauf als frei vom Einfluss eines Mannes gesehen zu werden.

RE: Warum ich öfter Bücher lesen sollte | 11.06.2011 | 14:39

Nicht nur die Nachrichten sind gut. Ich freue mich auch über die vielen Dokumentationen, die ich bei anderen Sendern vermisse.
Vorbildlich: der Live-Stream. Der einfach so, ohne Länderbeschränkung oder sonstige Unsinnigkeiten, übers Internet gesendet wird.

RE: Schäm dich! | 25.04.2011 | 19:17

In meiner Handtasche habe ich so eine kleine Pastillendose, in der ich verschiedenes aufhebe (Streichhölzer, Nähset, Tesa, etc.), eben auch ein Tampon. Bei einem Familienessen öffnete ich sie auf dem Tisch um etwas herauszuholen. Meine Großmutter versuchte mir unauffällig klarzumachen, dass Herren am Tisch seien und der Tampon gesehen werden könnte. Meine jüngere Schwester tippte ihren Freund an und meinte "Aber Oma, die Männer wissen doch was ein Tampon ist und findens garnicht schlimm. Wir sind ja alle erwachsen hier am Tisch." Das führte zu einer Diskussion zwischen den Generationen, die viele lustige Geschichten zu Tage brachte und mich glauben lässt, dass die weibliche Scham schon fast kein Tabuthema mehr ist.

RE: Die Andere und der Orientalismus | 14.04.2011 | 01:29

Ich glaub da hast Du mich missverstanden.
Eben weil es faschistoid ist, hab ich das dann als "Lösung" auch verworfen. Meine Antwort sollte eigentlich erklären warum ich es eben keinen guten Vorschlag finde.
Zufällig sitze ich grade auf dem Sofa und lese den schönen Absatz: "When it became common practice during the nineteenth century for Britain to retire its administrators from India and elsewhere once they had reached the age of fifty-five, then a further refinement in Orientalism had been achieved; no Oriental was ever allowedto see a Westerner as he aged and degenerated, just as no Westerner needed ever to see himself, mirrored in the eyes of the subject race, as anything but a vigorous, rational, ever-alert young Raj."

RE: Die Andere und der Orientalismus | 13.04.2011 | 01:08

Zitat: "Guter Vorschlag, wenn der Staat sich selbst zuvor verändern würde. Denn ihm ist doch eigentlich nur daran gelegen, perfekte Staatsdiener heranzuerziehen, welche die bestehenden Verhälnisse nicht anzuzweifeln suchten"

Naja. Ich habe die "Kulturrevolution" verworfen, weil sie eben auch nur ein Ausdruck von Macht wäre. Egal wie gutgemeint und menschenfreundlich sie gedacht wäre, es müsste ihr ein Machtwechsel vorangehen. Irgendwer (Einzelperson oder Gruppe) müsste die Definitionshoheit über was eine gute Gesellschaft ist an sich reissen. Denn wenn eine Gesellschaft schon so wäre, wie man sie wollte (wenn also der Staat sich positiv verändert hätte), dann müsste man kein kollektives Brainwashing mehr durchführen. Und nix anderes wäre so eine Massenerziehung von Kindern – auch in einem "besseren" Staat.

RE: Die Andere und der Orientalismus | 12.04.2011 | 11:03

Wenn ich mich auch zu einer Quote durchringe, dann wirds bestimmt auch lang. Ohje.