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Bürgeransichten - Citoyenansichten
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Fro
RE: Die große Beruhigung | 07.12.2019 | 03:06

Die SPD-Strategen sind m.E. ziemlich ungeschickt. Ich ahne schon, worauf es hinauslaufen wird: Die CDU wird sich öffentlich noch etwas zieren auf die Forderungen einzugehen, aber am Ende „unter dem Druck“ der SPD einem unbeliebten 130km Tempolimit und einer CO2-Preiserhöhung und damit einer Benzinpreiserhöhung zustimmen. Ebenso öffentlicher Investitionen zum Wohle der Industrie. Und 250 m hohe Windkraftanlagen werden künftig auch im Nahbereich von Wohnhäusern gebaut werden können. Toll! 50% der Forderungen erfüllt. Beim Mindestlohn und bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen bleibt die CDU hart … Und dann?

RE: Die SPD steht für | 07.12.2019 | 01:19

Etwas dünn, deine Analyse. Kleiner Tipp: Wenn du dir die 1012 Seiten des Antragsbuches zum Parteitag einfach mal sorgfältig durchliest, bekommst du in etwa einen Eindruck, wie die aktiven SPD-Mitglieder und deren Gremien aktuell ticken. Würde mich als Leser - den du hier vielversprechend auf deinen Blog gelockt hast - auf eine Einzelbewertung der teilweise durchaus interessanten Anträge und ein abschließendes Résumé freuen. Von einem Naturwissenschaftler wahrscheinlich nicht zuviel verlangt.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 19.03.2019 | 14:18

Ja klar, ich wollte auch nur die Gelegenheit nutzen, auf den m.E. entscheidenden Fehler der „Aufstehen“-Macher hinzuweisen. Danke für deine – was die PdL angeht – traurige Geschichte. Und „Der deutsche Michel“, ja, dem machen „die Kleinen“ gerade etwas vor. Vielleicht lässt er sich ja inspirieren …

RE: Ohne Sahra wird alles … | 17.03.2019 | 13:11

Die Initiatoren in ihrer Erklärung:

„Keine der Aufgaben von Aufstehen ist erledigt:

<die Spaltung der Linken zu überwinden

<das linke Profil und die Ziele heutiger linker Politik zu definieren

<die von den Parteien enttäuschten Bürgerinnen und Bürger neu für die Politik zu motivieren und ihnen Foren und Aktionen zum eigenständigen Handeln anzubieten

Diese Aufgaben stellen sich vielmehr dringender denn je.“

Da steckt auch schon der entscheidende Fehler, die eigentliche Ursache des (vorläufigen) Misserfolgs von "Aufstehen".

Welcher Bürger steht von seinem gemütlichen Sofa auf, um den Linken bei der Überwindung der von ihnen selbst zu verantwortenden Spaltung zu helfen?

Warum und - und wie überhaupt - sollten die Bürger den Linken helfen wollen „das linke Profil und die Ziele heutiger linker Politik zu definieren“?

Warum hat man den interessierten Bürgern nicht mitgeteilt, dass es sich bei „Aufstehen“ um ein Regenerationsprogramm der Linken handeln soll?

Hätten sich die Aktivitäten von „Aufstehen“ allein auf den dritten Punkt beschränkt, sähe es um „Aufstehen“ anders aus!

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 18:22

Das Zitat ist von mir. Folgekommentare beachten. Wenn ich gewusst hätte, dass hier Leute mitlesen, die anscheinend weder etwas von der gesellschaftlichen Schieflage wissen, noch von der einzigen Korrekturmöglichkeit, nämlich Wahlen und demokratische Entscheidungen, hätte ich das natürlich noch weiter ausgeführt.

Echte demokratische Parteien wären möglich. Die Existenz Gold scheißender Esel halte ich für unwahrscheinlich. Aber vielleicht wissen Sie mehr.;)

Pipi Langstrumpf habe ich als selbstbewusste kreative Freidenkerin in Erinnerung, von ihr könnten sich einige verknöcherte Linke gerne mal inspirieren lassen. Zum Nutzen der Bürger.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 15:12

Im Grunde geht es ja derzeit lediglich darum, die Vorgaben des Grundgesetzes und der Menschenrechte zu erfüllen. Und wenn es da eine Partei gäbe, die das konsequent verfolgen würde, wäre das für mich ein Angebot. Die PdL hat nach diesem Trauerspiel und ihrer bisherigen Politik der letzten Jahre auch von mir keine Stimme zu erwarten.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 15:09

So eine Partei steht leider nicht zur Wahl. Eine Parteienlücke, die von S.W. und Freunden gefüllt werden könnte. Keine linke Partei, sondern eine Partei, die die (kurz+langfristig + global) vernünftigen Bürgerwünsche realisieren würde. Bürgerwünsche, die man zwar links nennen kann, die aber in erster Linie vernünftig und der Freiheit, der Demokratie, der allgemeinen Fairness und dem Respekt vor der Natur, förderlich sind. Die Selbstbezeichnung als „Die Linke“ schließt all die aus, die sich aus unterschiedlichen Gründen niemals als „Linke“ bezeichnen würden aber deren Visionen nach einst linken (urmenschlichen) Idealen entworfen sind.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 14:16

„ich wähle euch, solange ich Nutzen von euch erwarte.“

Das ist das übliche Wählerverhalten. Daher auch die Schieflage. Die Bürger sollten besser die wählen, die eine Politik machen, die allen Bürgern dient. Auch denen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld und den Geldsüchtigen; Lobbyisten, die mehr Zeit für sich und ihre Familien brauchen und sich gerne von ihrem schlechten Gewissen befreien würden usw.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 13:20

„Daher“ meint: Weil sie den sinnlosen ‚grünen Weg‘ der Beliebigkeit gehen wollen und nicht mit S.W. und Mitstreitern an die Schwachpunkte des Systems.

Je mehr ich darüber nachdenke, um so dringlicher erscheint mir die Neugründung einer auf Vernunft und Klugheit basierenden echten Bürger-Partei.