Fro

Bürgeransichten - Citoyenansichten
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Fro
RE: Steht erstmal selbst auf! | 16.10.2018 | 22:08

Liebe Frau Koester, wäre es nicht viel solidarischer und im Geiste von #unteilbar, wenn Sie ungefähr geschrieben hätten:

Liebe Leser, ich habe gehört, „Aufstehen“, eine Bewegung, die eine Chance hätte, die Demokratie zu Gunsten der Benachteiligten zu beleben, wäre in Schwierigkeiten. Ich führe mal ein Interview mit jemandem, der den Überblick hat und melde mich später wieder. Dann können wir diskutieren, wie wir ihnen helfen könnten.

Mit solidarischen Grüßen Elsa

?

RE: Es war beeindruckend | 16.10.2018 | 21:38

Sahra Wagenknecht befürwortet eine regulierte Zuwanderung nach humanitären Kriterien. Andere befürworten Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aller Art und ohne Begrenzung sogar aus Armutsgebieten.

Warum wird die Position Sahra Wagenknechts von einigen Leuten nicht als diskussionswürdig anerkannt??? Meine verzweifelte Frage als Bürger, der an einer echten sozialen und demokratischen, vernunftgesteuerten Bewegung interessiert ist und dachte die Linke könnte da etwas bringen. Pustekuchen.

RE: Es war beeindruckend | 16.10.2018 | 21:00

Wie jetzt? Also befürworten die Initiatoren und Aufrufschreiber von #unteilbar eine kontrollierte Zuwanderung? Die Grenzen also nicht offen für alle, die sich hier niederlassen wollen? Oder wollten Befürworter offener Grenzen für alle auch Befürworter regulierter Zuwanderung einladen - also auch S.W.? Dann hat Sahra Wagenknecht sich wohl geirrt - kann ja mal vorkommen. Und worin bestünde die Böswilligkeit?

RE: Es war beeindruckend | 13.10.2018 | 22:55

„Und die #unteilbar will doch niemand ausgrenzen“

„Die“ nicht, aber einige deren Unterstützer. Und Sie doch irgendwie auch. Ehrlichkeit muss sein.

RE: Es war beeindruckend | 13.10.2018 | 22:35

"Natürlich gehört Sahra Wagenknecht dazu.“

zu den echten! solidarischen Mitbürgern.

RE: Es war beeindruckend | 13.10.2018 | 22:27

„Sie hat sich selbst diskreditiert damit“

Nein, das hat sie nicht. Sie hat ausdrücklich gesagt, dass sie es für absolut richtig hält, gegen Rassismus und Rechtsentwicklung auf die Straße zu gehen. Sie hielt nur den Aufruf für nicht unterstützenswert – was ich aus ihrer Perspektive verstehen kann. Leider fehlte ihr die souveräne Lockerheit … Sie ist möglicherweise verfangen in ihrer persönlichen Verletztheit und Strategie. Wenn „unteilbar“-Befürworter nun versuchen sie auszugrenzen , ist das einfach nur absurd. Und es zeigt, dass diese Leute nur einem populistischen „unteilbar“-Label hinterherlaufen. Natürlich gehört Sahra Wagenknecht dazu. Sie wählt nur einen anderen Weg!

RE: Es war beeindruckend | 13.10.2018 | 21:42

Ja, muss toll gewesen sein. Sahra Wagenknecht hat leider nicht die angemessene Lockerheit aufbringen können … Aber ich glaube! sie ist lernfähig. War aber auch schwierig für sie. Der Aufruf war so verfasst, dass sie dem gar nicht zustimmen konnte. Sie hätte aber auch souverän einen eigenen Aufruf herausbringen können ...

RE: Wer seid das, ihr? | 13.10.2018 | 15:55

Der Begriff „Zivilgesellschaft“ gefällt mir als Bürger überhaupt nicht. Da fragt man sich: Wer wäre denn die Gesellschaft der Unzivilen? Sind wir nicht eine „#unteilbar“e Gesellschaft? ;)

Hingegen „Bürgergesellschaft“ alle Bürger meint - niemanden ausgrenzt. Die Bürgergesellschaft ist der Souverän im Staate und hat das Dauerproblem, dass sich einige ihrer Mitbürger vollkommen undemokratisch verhalten und zum erheblichen Nachteil der deutlichen Mehrheit der Bürger ihre Geldmacht ausüben. Das demokratisch zu regulieren, wäre ein einigendes Ziel. Es braucht m.E. mehr Bürgerverständnis bzw -bewusstsein in diesem Lande. Das machte vieles einfacher.

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 12.10.2018 | 16:38

Wozu demokratische Entscheidungen in dieser Angelegenheit? Jede/r bei Aufstehen kann machen was sie/er will. Sowieso. Und bekanntlich die beste Lösung, wenn kein Einvernehmen hergestellt werden kann – wovon man in dieser Frage ausgehen muss.

Wenn Sahra Wagenknecht da den Tenor „no borders ...“ heraus liest, so ist es nachvollziehbar. Und ein möglicher weiterer Grund ihrer Ablehnung: siehe oben

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 12.10.2018 | 15:38

Sahra Wagenknecht hat möglicherweise noch einen anderen Grund für sich eine Teilnahme abzulehnen: Sie will nicht unter dem Label „unteilbar“ die Spaltung zwischen den Welt-und Kulturoffenen und denen, den es alles zu schnell geht und daher ängstlich AfD wählen, fördern. Gerade mit denen will sie ins „Gespräch“ kommen. Wäre das nicht bedenkenswert und diskussionswürdig?