Fro

Bürgeransichten - Citoyenansichten
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Fro
RE: Ohne Sahra wird alles … | 19.03.2019 | 14:18

Ja klar, ich wollte auch nur die Gelegenheit nutzen, auf den m.E. entscheidenden Fehler der „Aufstehen“-Macher hinzuweisen. Danke für deine – was die PdL angeht – traurige Geschichte. Und „Der deutsche Michel“, ja, dem machen „die Kleinen“ gerade etwas vor. Vielleicht lässt er sich ja inspirieren …

RE: Ohne Sahra wird alles … | 17.03.2019 | 13:11

Die Initiatoren in ihrer Erklärung:

„Keine der Aufgaben von Aufstehen ist erledigt:

<die Spaltung der Linken zu überwinden

<das linke Profil und die Ziele heutiger linker Politik zu definieren

<die von den Parteien enttäuschten Bürgerinnen und Bürger neu für die Politik zu motivieren und ihnen Foren und Aktionen zum eigenständigen Handeln anzubieten

Diese Aufgaben stellen sich vielmehr dringender denn je.“

Da steckt auch schon der entscheidende Fehler, die eigentliche Ursache des (vorläufigen) Misserfolgs von "Aufstehen".

Welcher Bürger steht von seinem gemütlichen Sofa auf, um den Linken bei der Überwindung der von ihnen selbst zu verantwortenden Spaltung zu helfen?

Warum und - und wie überhaupt - sollten die Bürger den Linken helfen wollen „das linke Profil und die Ziele heutiger linker Politik zu definieren“?

Warum hat man den interessierten Bürgern nicht mitgeteilt, dass es sich bei „Aufstehen“ um ein Regenerationsprogramm der Linken handeln soll?

Hätten sich die Aktivitäten von „Aufstehen“ allein auf den dritten Punkt beschränkt, sähe es um „Aufstehen“ anders aus!

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 18:22

Das Zitat ist von mir. Folgekommentare beachten. Wenn ich gewusst hätte, dass hier Leute mitlesen, die anscheinend weder etwas von der gesellschaftlichen Schieflage wissen, noch von der einzigen Korrekturmöglichkeit, nämlich Wahlen und demokratische Entscheidungen, hätte ich das natürlich noch weiter ausgeführt.

Echte demokratische Parteien wären möglich. Die Existenz Gold scheißender Esel halte ich für unwahrscheinlich. Aber vielleicht wissen Sie mehr.;)

Pipi Langstrumpf habe ich als selbstbewusste kreative Freidenkerin in Erinnerung, von ihr könnten sich einige verknöcherte Linke gerne mal inspirieren lassen. Zum Nutzen der Bürger.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 15:12

Im Grunde geht es ja derzeit lediglich darum, die Vorgaben des Grundgesetzes und der Menschenrechte zu erfüllen. Und wenn es da eine Partei gäbe, die das konsequent verfolgen würde, wäre das für mich ein Angebot. Die PdL hat nach diesem Trauerspiel und ihrer bisherigen Politik der letzten Jahre auch von mir keine Stimme zu erwarten.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 15:09

So eine Partei steht leider nicht zur Wahl. Eine Parteienlücke, die von S.W. und Freunden gefüllt werden könnte. Keine linke Partei, sondern eine Partei, die die (kurz+langfristig + global) vernünftigen Bürgerwünsche realisieren würde. Bürgerwünsche, die man zwar links nennen kann, die aber in erster Linie vernünftig und der Freiheit, der Demokratie, der allgemeinen Fairness und dem Respekt vor der Natur, förderlich sind. Die Selbstbezeichnung als „Die Linke“ schließt all die aus, die sich aus unterschiedlichen Gründen niemals als „Linke“ bezeichnen würden aber deren Visionen nach einst linken (urmenschlichen) Idealen entworfen sind.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 14:16

„ich wähle euch, solange ich Nutzen von euch erwarte.“

Das ist das übliche Wählerverhalten. Daher auch die Schieflage. Die Bürger sollten besser die wählen, die eine Politik machen, die allen Bürgern dient. Auch denen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld und den Geldsüchtigen; Lobbyisten, die mehr Zeit für sich und ihre Familien brauchen und sich gerne von ihrem schlechten Gewissen befreien würden usw.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 13:20

„Daher“ meint: Weil sie den sinnlosen ‚grünen Weg‘ der Beliebigkeit gehen wollen und nicht mit S.W. und Mitstreitern an die Schwachpunkte des Systems.

Je mehr ich darüber nachdenke, um so dringlicher erscheint mir die Neugründung einer auf Vernunft und Klugheit basierenden echten Bürger-Partei.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 12:52

Ja, daher hat die PdL ohne S.W. auch keine längerfristige Zukunft .

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 12:50

"Die PdL ..."

Sorry, damit ist natürlich der "RRG-Flügel" gemeint.

RE: Ohne Sahra wird alles … | 16.03.2019 | 12:40

„Welches Ziel verfolgt also der „RRG“-Flügel?“

Genau kann das wohl nur der“RRG-Flügel“ beantworten. Mein Eindruck: Die PdL will sich als gefällige linksliberale Partei, die perspektivisch mit jeder Partei* – außer AfD – koalieren kann, etablieren - sie will den "grünen Weg" gehen.

S.W., die gerne an die Schmerzpunkte des hiesigen neoliberalen Kapitalismus und der mit ihm verwobenen Parteien und Staat geht, stört da einfach. Unterschätzen darf man auch Eitelkeit und Konkurrenzdenken der Individuen in den einflussreichen Gremien nicht.

*2016: “Der frühere Linksfraktionschef Gysi hat in Sachsen-Anhalt eine Koalition seiner Partei mit der CDU vorgeschlagen.“

Gysi: „Die CDU muss jetzt noch nicht den Weg gehen, aber sie und die Linken müssen sich Gedanken machen, dass sie ihn eines Tages gehen müssen“