Fro

Bürgeransichten - Citoyenansichten
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Fro
RE: Les Misérables | 17.12.2018 | 00:53

Vermutlich meinst du auch mich. Ich schreibe hier lediglich hin und wieder m.E. hilfreiche allgemeine Tipps in den virtuellen Raum. Von Anforderungen an irgendjemanden kann hier keine Rede sein. Für mich ist das konstruktive internationale Solidarität - internationalistisches Brainstorming.

RE: Les Misérables | 17.12.2018 | 00:11

So wird „Aufstehen“ keinen Blumentopf "erkämpfen" können.

Warum sollte sich ein über die hohen Mieten berechtigt empörter Bürger eine gelbe Weste anziehen, „Aufstehen“ draufschreiben und Werbung für „Aufstehen“ betreiben? Weil sich eine kleine Aktionsplanungsrunde von „Aufstehen“ das so vorstellt?

RE: Les Misérables | 16.12.2018 | 21:29

Wenn es die Möglichkeit eines Einschlafens der „Gelbwesten“ gibt und daneben die Möglichkeit einer frischen Bürger-Bewegung 2019 mit gleichem oder mehr Elan, dabei viel konstruktiver und präziser in ihren Forderungen und gut vernetzt demokratisch agierend; dann wähle ich doch lieber die letztere und unterstütze das.

Die von dir favorisierte Möglichkeit ist mir zu trist. Ist doch vollkommen verständlich, dass jetzt etliche „Gelbwesten“ nach diesem ermutigenden Anfangs-Erfolg in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen. Schaun wir mal, wie es im Frühjahr/Frühling wird.

RE: Les Misérables | 16.12.2018 | 14:42

Sehr richtig. Und die Gelbwesten haben nun die Erfahrung gemacht, dass sie etwas durchsetzen können. Das vergisst niemand so schnell. Auch müssen ja die Gelben Westen laut Straßenverkehrsordung für den Notfall stets bereit gehalten werden … Selbst wenn es eine verlängerte Weihnachtspause geben sollte, der nächste Frühling kommt bestimmt ...

RE: Endlich geht es um Abtreibung | 16.12.2018 | 14:24

In Ihrer Assoziationskette haben Sie es immerhin vom „Gesellschafter“ bis zum „Werdenden Leben“ geschafft – geht doch, weiter so ...

RE: Les Misérables | 16.12.2018 | 14:08

Interessant, die Meldung im Le Figaro:

„RIC! Mehrere Banner, die heute gesehen wurden, fordern ein Referendum über eine Bürgerinitiative ..... Hinter dieser Forderung steht das Misstrauen gegenüber einer politischen Klasse, die von der Realität abgeschnitten ist, und der Wunsch, besser vertreten zu sein.

Das RIC umfasst vier Arten von Referenden. In einem Video, das seit letztem Dienstag von fast 600.000 Internetnutzern angesehen wurde, sind sie in den "gelben Westen" detailliert dargestellt:

eine aufhebende RIC, die es dem Volk ermöglichen würde, ein Gesetz aufzuheben;

ein widerrufliches RIC, das es dem Volk ermöglichen würde, "jeden Politiker zu entlassen, sei es den Präsidenten, einen Minister, einen Stellvertreter oder einen gewählten Beamten";

eine legislative RIC, die es den Bürgern ermöglichen würde, ein Gesetz vorzuschlagen;

einen konstituierenden RIC, der eine Änderung der Verfassung ermöglichen würde.“

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Sehr schön. Das sind populäre (2/3)mehrheitsfähige Forderungen, die das Übel – die Entmündigung der Bürger durch eine kleine „Elite“ - an der Wurzel packen. Würden sich die Gelbwesten und Verbündete darauf verständigen, das im Detail auszuarbeiten und durchzusetzen, könnte es auch einen von den EU-Bürgern bestimmten Demokratisierungs-Schub in ganz Europa auslösen.

RE: Endlich geht es um Abtreibung | 15.12.2018 | 02:14

Eine Frist von drei Monaten, innerhalb der eine ein Schwangerschaftsabbruch möglich ist, ist m.E. für alle Beteiligten (Fötus/Frau) einigermaßen akzeptabel. Und selbstverständlich müssen die, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, die Möglichkeit haben, sich darüber zu informieren, wer das am einfühlsamsten und professionellsten machen kann. Nur darum geht es in der Auseinandersetzung um den § 219a.

RE: Endlich geht es um Abtreibung | 15.12.2018 | 01:56

„ … die gehören uns, so lautet der Slogan von Feministinnen: der Staat darf nicht über den Fötus verfügen, so lange er sich noch im Mutterleib befindet.“

„diese Ungeborenen haben keine Rechte“, sagt sie, folglich gilt die Selbstbestimmung der Frau bis zur letzten Sekunde der Schwangerschaft – ein Mensch ist erst außerhalb des Mutterleibs ein Mensch und hat erst dann Rechte.“

Wäre es nicht konsequent, zu fordern, das Baby gehöre der Frau, solange es an der Nabelschnur hängt und müsste bei Nichtgefallen von ihr auch getötet werden dürfen?

Meine Güte, fragt doch einfach mal die Frauen, die abgetrieben haben; und die, die sich nach anfänglichem Abtreibungswillen umentschieden haben. Eine Rechtsradikale und „den Staat“, der angeblich in den Leib der Frauen eingreifen will, sowie lebensfremde Juso-Frauen als Argumentationshilfe heranzuziehen, ist einfach nur armselig und geht an der Wirklichkeit der Frauen meilenweit vorbei, die in urmenschliche/urfrauliche Gewissensnot geraten sind.

RE: Raider heißt jetzt Twix | 10.12.2018 | 11:59

Das „schlau“ bezog sich darauf, dass AKK die Hardcore-Neoliberalen - die man wohl kaum als Konservative im besten Sinne bezeichnen kann – mit ihrer Entscheidung für Ziemiak einigermaßen im Zaum halten kann.

Die Merz-Anhänger scheinen ja zu allem bereit. Gestern von einem dieser Leute im ZDF: "Der Kampf geht erst los. Wir haben zwar eine Schlacht verloren, aber keinen Krieg verloren." Man stelle sich nur mal vor, solche Typen hätten Oberwasser, wenn Merz gewonnen hätte.

Und Linnemann vom Wirtschaftsflügel will nun alles daran setzen Merz‘ „Agenda für die Fleißigen“ durchzusetzen. Sicher keine Agenda für die fleißigen Niedriglöhner, sondern vermutlich eine für die 'fleißigen' Profiteure der Niedriglöhne.

Wenn AKK den Einfluss und eine zu befürchtende spätere Machtübernahme dieser extremistischen BlödMänner verhindern will, bin ich auf ihrer Seite.

RE: Raider heißt jetzt Twix | 10.12.2018 | 01:50

Paul Ziemiak soll in der Partei den Merz-Spahn-Flügel repräsentieren und ihn zufrieden stellen. Sehr schlau, so einen schwachen Kandidaten ausgewählt zu haben – und diese Entscheidung hat zudem wohl auch einige Stimmen für die Wahl AKKs eingebracht – so munkelt man.

Der zutiefst enttäuschte dumpfbackige Merz-Fanclub wird AKK gehörig unter Druck setzen wollen. Ob es mit Ziemiak als eines ihrer nun wichtigsten Sprachrohre gelingen wird, wage ich zu bezweifeln – könnte etwas albern aussehen. Das ist von AKK – vermutlich beraten von Frau Merkel – anscheinend so kalkuliert - die Gegner einfach schlecht aussehen lassen. Und wenn sich AKK etabliert hat, wäre es wahrscheinlich ziemlich einfach ihn aus dem Amt zu kicken - große Zustimmung bei den Wählern wird Ziemiak wohl nicht finden.