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Bürgeransichten - Citoyenansichten
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Fro
RE: Falsche Fürsorge | 10.05.2020 | 13:37

Anstatt in einer passiven wertenden Zuschauerposition zu verharren, wäre es gerade jetzt wichtig, die neu aufgekommene „Fürsorglichkeit“ politischer Entscheider zu nutzen, um eine Verhältnismäßigkeit der Infektionseindämmungsmaßnahmen herzustellen. Aber auch, um für eine mittel-und langfristige Beseitigung gesellschaftlicher Defizite, die für viele Menschen zu psychischen und sozialen Belastungen führen, zu werben und das vehement einzufordern!

Der Lockdown wird ebenfalls mit der Pflicht zur Fürsorge begründet: Wir würden mit diesem ‚Opfer‘ tausende ältere Menschen vor einem vorzeitigen Tode bewahren können.

Man sollte die Vertreter der neuen Fürsorglichkeit beim Wort nehmen und u.a. schon jetzt eine rasche Beseitigung der Armut – vor allem der Altersarmut - einfordern. Denn Armut führt zu psychischem Stress, Depressionen und vorzeitigem Ableben. Siehe hier

Die neue Maxime der Politik sollte auch nach der Corona-Pandemie sein:

Psychisches Wohlbefinden, Gesundheit und ein langes Leben für Alle!

RE: Zerstörung der Eineindeutigkeit | 08.05.2020 | 17:45

Natürlich nicht so witzig. Es sind ja nicht alle Präsidenten so skeptisch und clever wie der Präsident Tansanias.

Warum werden Tests nach Afrika geliefert, die falsche positive Ergebnisse anzeigen?

Schlamperei oder weil Afrika ein großes Absatzgebiet für pharmazeutische Produkte wäre?

Z.B. für Hydroxychloroquin (HCQ).

"Laut Berichten soll in Kamerun, Nigeria und weiteren afrikanischen Ländern die Produktion dieses Medikamentes gesteigert werden. Indien ist der größte Produzent von HCQ und exportiert dieses in 55 Länder“ und wird auch nach Afrika liefern.

In Afrika, (aber auch in großen Teilen Asiens, Süd-und Mittelamerikas, Arabiens und den Mittelmeerraum) ist aber der Mangel an G6PD weit verbreitet – für diese davon betroffenen Menschen kann Hydroxychloroquin tödlich sein.

„Öffentlichkeit, Medien und Fachwelt scheinen sich kaum zu wundern, dass in New York und anderen Zentren mehr als doppelt so viele "African Americans" sterben, als wegen ihres Bevölkerungsanteils zu erwarten wäre. Auch in den Untersuchungen der Todesfälle in den USA und anderswo werden die durch G6PD-Mangel bestehenden Risiken nahezu immer ausgeblendet oder vergessen.“ Quelle

Vollkommen egal, mit wem kritische Wissenschaftler und Mediziner notgedrungen(!) Interviews führen, man sollte sie anhören ...

RE: Zerstörung der Eineindeutigkeit | 08.05.2020 | 17:30

Wer immer noch Zweifel an der Gefährlichkeit der weltweiten Covid-19-Pandemie hat, sollte nach Tansania schauen. Dort ‚infizieren‘ sich sogar Papaya, Vögel und Ziegen. ;)

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 06.05.2020 | 00:47

Hat Sie jemand verletzt? Brauchen Sie Hilfe?

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 05.05.2020 | 15:25

>>Wer dann noch Hilfskonstrukte einbaut, wie die, dass alle durch Beatmung umgekommen wären, der hat vielleicht noch andere Probleme<<

Sie haben anscheinend die Neigung, lieber nicht so genau hinzuschauen.

Probleme haben vor allem die, die an die Beatmungsmaschinen angeschlossen werden. Überwiegend alte Menschen, für die das eine unsägliche Quälerei ist und meistens mit dem Tode endet:

Palliativmediziner zu COVID-19-Behandlungen: „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“

und hier:

Weltweit gilt die invasive Beatmung als vielversprechender Weg, besonders schwere Covid-19 Verläufe in den Griff zu bekommen. Doch es gibt auch Zweifel.

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 05.05.2020 | 00:43

Könnte also auch heißen:

>>Dass trotzdem reaktive T-Zellen vorlagen, könne an durchgemachten Infektionen mit SARS CoV-2 liegen<<

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 04.05.2020 | 23:58

Interessant. Anfang Januar - da sollte das Virus noch gar nicht im Lande sein - hatte ich auch eindeutige Covid-19-Symptome.

Herr Drosten berichtete vor einer Woche von einer Studie, die eine Hntergrundimmunität vermuten lässt.

>>Viel überraschender war aber der Befund, dass bei Menschen, die niemals in Kontakt zu Sars-Cov-2 gekommen waren, immerhin 34 Prozent T-Helferzellen besaßen, die ebenfalls auf das Virus reagierten. Dass trotzdem reaktive T-Zellen vorlagen, könne an durchgemachten Infektionen mit herkömmlichen Erkältungs-Coronaviren liegen, vermuten die Forscher.<< Hier

Angesichts der vielen milden und symptomlosen Verläufe von Corona-Infektionen eine plausible Erklärung. Sollte sich das bestätigen würde es das Bedrohungsszenario dramatisch abmildern.

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 04.05.2020 | 21:37

>>Die politischen Entscheider hatten es schwer. Es gab eine gewisse Herdenpanik,...<<

Ja, und die Mehrheit der Bürger hat wegen der Dauerkonfrontation mit den schrecklichen Bildern aus China und Italien verängstigt nach harten Maßnahmen verlangt ...

Mir ist das ganze Vorgehen - ausgehend von der Bundesbehörde RKI - mittlerweile aber ziemlich suspekt: Der Mangel an Transparenz bezüglich der Todesursachen der "Coronatoten" und die Dramatisierung durch Zahlen, Kurven und überzogenen Prognosen und auch die in Aussicht gestellte zweite Welle. Die Unlogik der harten Maßnahmen, die ja dazu führen, dass wir das Problem der Überlastung der Kliniken nur vor uns her schieben ... Keine Hinweise, wie ein jeder vorbeugend sein Immunsystem stärken kann ... usw

Durchaus möglich, dass es nun so abläuft, wie einige medial heftig gebashten Ärzte und Wissenschaftler es prognostizierten: Das Coronavirus begibt sich wie alle Erkältungs-und Grippeviren im Laufe des Mais in die Sommerruhe ...

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 04.05.2020 | 16:35

Ich glaube, viele Menschen haben ein Interesse daran, zu erfahren, wie gefährlich dieses Virus wirklich ist. Und wer öffentlich ein Lockdown befürwortet, sollte daran doch wohl ein besonderes Interesse daran haben.

RE: Wer instrumentalisiert hier wen? | 04.05.2020 | 15:52

So würde ich da gar nicht rangehen. Es geht um die menschen und gesellschaftsverträglichsten Maßnahmen um eine (anfangs) unbekannte Gefahr abzuwenden.

Die Befürchtung war, dass sich ältere Menschen mit Vorerkrankungen massenhaft infizieren und das Gesundheitssystem überlasten.

Also muss man diese Mitmenschen vor der Gefahr einer Infektion schützen. Was man u.a. hätte tun können, schrieb ich oben, und das befürworten Sie ja.

Das wichtigste wäre aber der wissenschaftlich begründeten Appell an die Vernunft der Bürger, der nach Erweiterung wissenschaftlicher Erkenntnisse stets aktualisiert werden müsste.

Die Grafik zur Reproduktionszahl zeigt, dass es bei gleichzeitigem Verbot von Großveranstaltungen eine funktionierende Methode wäre.

Ganz wichtig wäre noch, dass in den Kliniken keine zweifelhaften Behandlungen und Medikationen vorgenommen werden. Das ist leider derzeit nicht gesichert.