RE: Ein enger Blick | 01.03.2021 | 23:10

Der Link zur BBC-Serie "Family" oben im Kasten ist leider falsch. Das hier ist der richtige: https://www.youtube.com/watch?v=zVecSVezYG4

RE: Die wilden 2070er | 21.02.2021 | 12:39

"aufwendigsten deutschen Fernsehproduktionen seit Menschengedenken"? Mag sein, ich bin allerdings schon beim Trailer eingeschlafen...

RE: Terror und Therapie | 05.02.2021 | 14:00

Ich wollte hineinschauen in die Serie und habe sofort wieder ausgeschaltet ob der grauenhaften Synchronisation. Warum schafft Arte es nicht, bis auf ein paar Ausnahmen Filme und Serien im Original mit Untertiteln anzubieten?!? Wie kann man eine solche Serie synchronisieren? Ich begreif´s nicht.

RE: Ein Happy End? Wohl eher nicht | 29.12.2020 | 13:32

War das jetzt eine Filmkritik? Oder ein Debattenbeitrag? Gerade, als ich dachte, jetzt geht der Essay richtig los, war der Text schon wieder zu Ende. Eher unbefriedigend...

RE: Vorm Bildschirm | 19.04.2020 | 21:42

Sie haben den Film gar nicht gesehen, stimmts? Die Berufung auf Dritte ist ein schwaches Argument. Ich bin selbst Filmkenner/Filmjournalist und beschäftige mich daher intensiv mit Filmen, auch ohne "Betroffener" zu sein. Leider ging mir der Film entgegen Ihrer Annahme überhaupt nicht nahe, das war auch der Kern meiner Kritik.

RE: Vorm Bildschirm | 19.04.2020 | 15:26

Ich kann die positive Kritik nicht nachvollziehen. Der Regisseur findet m.E. keinerlei überzeugende Bilder, um die Nöte des Protagonisten verständlich und erzählbar zu machen. Es werden lediglich abgedroschene Klischees aufgeboten, die die Handlung ermüdend erwartbar machen und noch dazu zum Teil wenig plausibel sind. Was macht ein Pädophiler? Natürlich knipst er kleine Jungs im Schwimmbad (mit einer Analogkamera!), was bei dem heutigen Bewusstsein für Kindesmissbrauch und dem Misstrauen, welches Fotografen, die im öffentlichen Raum fotografieren, eh schon entgegenschlägt, kaum glaubhaft ist. Natürlich muss der arme Wolf wieder dafür herhalten, um das innere Raubtier zu evozieren. Um sich abzureagieren - klar, geht man Boxen. Schon beim ersten Schritt, der im Treppenhaus zu hören ist, ist dem Betrachter klar, dass jetzt natürlich die alleinerziehende Mutter mit dem kleinen Sohn nebenan einzieht...

Die ganze Handlung gleicht einer schematischen Versuchsanordnung, in der die handelnden Personen nurmehr Schablonen sind, die das tun, was erwartet wird. Das wird verstärkt, durch den scheinbar kompletten Verzicht auf Setdesign und Innenrequisite. Die Figuren agieren in kahlen Räumen bar jeder Individualität und sagen auswendig gelernte Sätze auf. Schnell macht sich Langeweile breit. Das Fehlen jeglicher innovativen Erzählform prädestiniert den Film für den Mittwochabend in der ARD. So entscheidet man den Streit zwischen Kino und Streaming jedenfalls nicht.

RE: Männer sind ein Kreuz | 18.11.2019 | 16:21

Ist ja interessant - kaum fallen mal die Worte 'Patriarchat' und/oder 'Geschlechterrollen', wird dem Rezensenten "Ideologiegeballheit" oder "Herumschwurbelei" (siehe unten) vorgeworfen. Dass der Film empfehlenswert ist, kommt m.E. sehr gut zum Ausdruck.

RE: Die Wurzeln der Wut | 26.03.2019 | 13:50

Aber, lieber Mike Carter, dann erklären Sie uns doch bitte, warum bei einer Neuwahl ein Sieg von Corbyn und Labour mehr als unsicher wäre? Wieso zum Teufel wählt eine Mehrheit trotzdem und immer noch und seit Jahren konservativ???

RE: Ein Mann seiner Klasse | 11.03.2019 | 14:26

Gab es in den Achtzigern oder frühen Neunzigern schon Tafeln im Westen? Dachte, die wären erst mit der Agenda 2010 aufgekommen? Ansonsten schöner, berührender Text. Vielleicht ist es ein Vorteil des späten Elternwerdens, wie es ja heute Mode ist, dass man sehr viel reflektierter an die Sache - also die Kindererziehung - herangeht und sich bewusster ist als mit zwanzig, wie wertvoll und wichtig eine erfüllte Eltern-Kind-Beziehung für die Kinder (und die Eltern natürlich auch) ist. Seit ich selbst Kinder habe, bin ich jedenfalls viel härter im Urteil über meine komplett versagt habende Mutter. Bin immer wieder erschüttert darüber, wie sehr Kinder nach Zuneigung, Geborgenheit, Liebe gieren und sie brauchen wie die Luft zum Atmen.

Gruß, Frank