Fred Thiele

„Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. Doch können Worte uns zu Taten führen.“ (Friedrich Schiller)
Fred Thiele
RE: In der Medienzone | 29.10.2014 | 20:28

Sehr amüsanter Beitrag. Besonders lachen musste ich bei "CIA-AgentInnen". Sie sollten eine Show machen. Titel: "Wie ich Linker war und noch viel linker wurde"

RE: In der Medienzone | 29.10.2014 | 19:05

So misogyn wie Vaginalhühnchen und Museumsgruppensex. Dazu ein Kommentar einer Künstlerin aus New York: http://rebelart.net/kotzkunstlerin-millie-brown-nexus-vomitus/008988/

RE: In der Medienzone | 29.10.2014 | 10:32

Nadulitschka, mach doch was mit häkeln zu Hause. Kümmer dich mal um etwas, was dich selbst betrifft und nicht die Linie des Westens verfolgt. Es ist doch nun wirklich kein Dummchen, das Mädel, mach deine Äuglein auf!

RE: Ist eine nackte Männerbrust sexistisch? | 25.10.2013 | 08:42

Kommt nach der großen Freiheit also der Absturz in die amerikanische Prüderie? Da wird der Feminismus zum ultimativen Steigbügelhalter für eine neue Form der Tabuisierung. Demnächst: Burka für Männer, während nackte Femen-Blitzer auf jedem Kanal herumkreischen. Dann ist die Gleichmachung perfekt.

RE: Ein Schritt zur Abrüstung | 01.08.2013 | 11:36

Wer van Aken jedoch fragt, ob verpulvertes Geld nicht immer noch besser ist als tödliches Kriegsgerät, erfährt, dass der Politiker das eigentlich genauso sieht.


Was ist das nur für eine verquaste Logik? Das intendierte Ziel diese Drohnentechnologie einzuführen ist jene, das man andere Menschen einfacher töten (überwachen) kann, ohne dass die eigenen dadurch in Gefahr gebracht werden. Tote deutsche Soldaten führen ab einer gewissen Größenordnung zu sehr viel mehr Unruhe, die dann durch Bildzeitung und DSDS irgendwann nicht mehr kompensiert werden kann oder könnte.

Tote (eigene) Zivilisten sind Gift für militärische Planspiele, deshalb gibt es die Drohnentechnologie. Wie kann man die verpulverten Steuermilliarden für Kriegsgerät und Kriegshandwerk insgesamt auseinanderrechnen in "böse" Waffen (konventionelle Waffensysteme) und "gute", weil nicht funktionstüchtige Waffen (Drohnen)? Die Intention ist immer noch die, Macht und Einfluss auszudehnen resp. zu bewahren, anstelle einer friedlichen globalen Koexistenz vorschub zu leisten und als aller erstes, vor allem mit dieser deutschen Vergangenheit, den Waffenbau einzustellen. Die so freigewordenen Steuermilliarden aus dem kriegspolitischen Ministerialtopf (man spricht euphemistisch von "Verteidigungshaushalt") könnten in die Kindererziehung, in globalen Austausch und Projekte angelegt werden, die die Zukunft formen anstatt die Gegenwart mit immer neuen Waffen Stück um Stück zu zerbomben.

Am ehesten lässt sich der Beitrag daher als zynische Bemerkung lesen, ob man als letztes die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub habe. Sollte das allerdings ernstgemeint sein, kann man hier nur opponieren.

RE: Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin | 10.07.2013 | 13:26

Alle schreiben und schreien sie nun gegen die Insouveränität der BRD an. Es ist eine Illusion, dass Deutschland irgendetwas zu sagen hätte und aus freien Stücken einen politischen Affront gegen USA/GB fahren könnte. Die BRD ist der lange Arm des Antikommunismus (Antiterrorismus) des Westens und somit auch seiner Geheimdienste. Die Verquickungen des BND mit CIA werden in den nächsten Wochen noch einigen Wirbel aufwerfen, bevor sich der Nebel der Aufregung legt und wieder die gewohnte Klarheit der illusorischen Souveränität und das "Alles nicht so schlimm mit der Überwachung"-Verhalten unserer Landsleute einstellt.

Die BRD ist ein Vasall. Snowden hat hier keine Chance.

RE: Soziales Hetzwerk | 10.06.2013 | 12:19

Die Absurdität, die beim Spagat zwischen dem moralischen Anspruch zur Sittenwahrung und dem äußerst freizügig gemachten Gebrauch zur Meinungsfreiheit bei Facebook herrscht hat mich schon mehrfach betroffen gemacht. Dass hierzulande offensichtlich die amerikanische Gesetzgebung greift und nationalsozialistische Propaganda nicht entfernt, aber Kunst, die ein weibliches Aktmodell zeigt, zu einer Verwarnung und zur Entfernung des Postings führt, ist ein eklatantes Zeichen dieser prüden und absurden Doppelmoral .

Das Bild hier wurde übrigens über Nacht entfernt. Es zeigt eine junge Mutter, mit ihrer Tochter und einem Baby auf dem Arm, das mit einer historischen Kamera ein Selbstportrait macht. Wunderbares Bild der Mutterschaft, kraftvoll und emotional zu gleich. Nur Idioten lesen daraus etwas Sexuelles. Für Facebook reicht es der Regel des "nude content" und das Bild wurde entfernt.

http://www.hanzel.net/vetsi.jpg

RE: Wer handeln will, muss verhandeln | 01.06.2013 | 08:45

Sehr richtig. Der sinnvolle und berechtigte Zweifel an der Stabilitätsgarantie des Assad und seiner Geheimpolizei kann nicht durch eine international geführte extrem menschenfeindliche Islamistische Söldnertruppe von wenigstens der Gnaden von CIA und MOSSAD zu westlichen "Werten" führen.

RE: Der Spiegel und die "Gewalt gegen Männer" | 31.05.2013 | 12:41

Ohje, immer das Gleiche! Bloß nicht die eingeimpfte Opferrollenverteilung stören. Der Status Quo sieht nun einmal den Mann als Täter und die Frau als Opfer und daran darf nicht gerüttelt, geschüttelt werden. Doch auch die Differenzierung ist nicht erlaubt. Das nenne ich eine dogmatische Ideologie, sehr verehrte Feministen und Feministen! Sie verbieten Andersdenkenden über ihre feministischen Grundsatz das Wort. Das macht die Andersdenkenden zu Dissidenten in ihre System des feministischen Konsenses, dem Einheitsbrei. Es ist wie in der DDR, nur, zum Glück, noch nicht mit direkter totalitärer, feministischer Gewalt. Zum Glück!

Es mag sein, dass die Auswirkungen der physischen Gewalt von Männern gegen Frauen deutlich sichtbarer sind, weil die durch die körperliche Konstitution einfach stärker ausfallen. Parallel dazu ist der Druck auf Männer nicht minder als bei Frauen, augenscheinlich sogar noch größer, da die gesellschaftlichen Rollenbilder, auch die neuen ihn sehr zurückhaltend werden lassen müssen, will er sich nicht in Gefahr bringen, auch wenn er gar nichts gemacht hat. Auch mag ihm jener Rollenbildstolz das Zugeben eines Gewaltproblems gegen ihn selbst verwehren, er ist ja schließlich Mann und "Täter". Wer glaubt ihm schon? Da ist durchaus ein anerzogenes Männlichkeitsideal am Start, das nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Selbstkasteiung in Abhängigkeitsbeziehungen durch den (emotional, finanziell, ...) abhängigen Teil ist geschlechtsunspezifisch und kann genauso beim Mann verortet werden.

Es geht dabei um den Wahrnehmungswechsel vom sogenannten "patriarchalen" Familienvater, der die Geschicke der Familie dominiert hin zum generell als "gewalttätig" gebranntmarkten Tätergeschlechtes. Gegen die Dominanz des ersteren etablierte sich eine feministische Radikalität, die in ihren weichen Ausprägungen gottlob die Gleichbehandlung der Geschlechter befördert hat. Eine gute Sache! Für das gegenwärtige Dogma allerdings, den Mann als Täter zu diffamieren (und jede und jeden, der das anders sieht gleich mit), steht der andere, der extreme Ausschlag des radikalen Feminismus.

Männer, die unter häuslicher Gewalt zu leiden haben, sind in dieser Situation mindestens genauso gefangen, wie Frauen, die sich einem gewalttätigen Partner unterworfen fühlen. Wenden Sie doch mal "Gleichheit" an und gestatten Sie der Dunkelziffer der missbrauchten Männer eine Existenz ihres Problems.

Und was ist eigentlich mit der Frage der psychischen, der emotionalen Abhängigkeit von einem Partner und der Folgen von emotionaler Gewalt gegen Männer? Darüber darf sicher auch nicht gesprochen werden. Oder?