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RE: Klimaschutz mit Messer und Gabel | 25.12.2009 | 16:21

Klimakiller Fleisch:
Als besonders klimaschädlich erweist sich Fleisch. Im Rindermastbetrieb rechnet Jesko Hirschfeld vor: "Die insgesamt knapp 13 Millionen Rinder in Deutschland stoßen jährlich große Mengen Treibhausgase aus. Deren Menge entspricht 22,5 Millionen Tonnen CO2. Das ist etwa ein Drittel der Emissionen, die in Deutschland aus dem Straßenverkehr kommen." Das schließt unter anderem die Verdauung, die Futterproduktion und die Haltung ein.
Besonders problematisch erweist sich das bei der Verdauung der Rinder entstehende Treibhausgas Methan, welches ungefähr 25 mal klimaschädlicher als CO2 ist. Neben den direkten Emissionen der Tiere müssen auch die durch den Futtermittel Anbau produzierten CO2-Äquivalente in die Klimabilanz eines Steaks mit einbezogen werden. (Alles in allem werden bei der Produktion von 100 Gramm Rindfleisch 1.670 Gramm CO2-Äquivalent emittiert.)
Um die verschiedenen Treibhausgase untereinander vergleichen zu können, wurde eine einheitliche Bemessungsgrundlage festgelegt. Das CO2-Äquivalent oder Treibhauspotenzial gibt an, wie viel eine bestimmte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Vergleichswert dient Kohlendioxid. Das CO2-Äquivalent für Methan beträgt zum Beispiel 25. Ein Kilo Methan trägt also 25 Mal stärker zum Treibhauseffekt bei als ein Kilo CO2.