Die gequirlte Berg

Spiegel und die Geburt einer Maus
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Was ist Spiegel? Richtig, die Wochenzeitschrift, die zu Sibylle Lewitscharoff online gefühlte 10 Artikel, davon 9 Verrisse, einen Down-Load-Link zur Originalrede und gleich zwei Kolumnen bereit hält. Auch die von Sybille. Berg. Sybille Berg.

Dass dieses leibhaftige Abbild menschlichen Leids sich berufen fühlt, über eben solches in seinen mannigfaltigsten Ausformungen auszulassen, ist normal. Aber weder neu noch originell. Das hat ein Mahatma zwischen einem Spaziergang und der nächsten Garnrolle mit links durch die Zahnlücke geschafft. Dass das aber ein Wettbewerbsvorteil sein soll, ist neu.

Fragt die Sibylle ganz versonnen, also glatt:

Was bringt scheinbar gesunde, gutsituierte Menschen dazu, unverdrossen über Dinge zu reden, die sie nicht betreffen, sondern nur die Trägheit ihres Geistes offenbaren?

Gemeint ist natürlich die andere Sibylle, die, so kann man es lesen, gefälligst von nichts reden soll, wovon sie nicht nur nichts versteht, sondern gar nichts angeht.

Ich verstehe, über Mord wird demnächst nur ein Kadaver zu befinden haben. Am besten als stummer Ankläger aus dem Jenseits. Und über werdendes Leben nicht einmal alles, was Frau ist: Sondern nur, wer gebärfähig wie –willig ist und sich ausdrücklich für in vitro entschieden hat. Und, klar, über Geld ausschließlich wer eines hat.

Boah, B. Sibylle, wenn ich mir Ihre Themen so anschaue und dann nach der Sachkompetenz als Betreff frage, komm ich in Delphi raus. Ein einziges Rätsel. Zu Griechenland und zur dortigen Arbeitslosigkeit haben Sie auch schon mal geschrieben, weil Sie da im Urlaub waren. Oder in der Türkei. Wie nennt man das nochmal? Ach ja, Lokalkolorit. Wahrscheinlich war’s sogar einmal ernst gemeint.

End of Politics, welcome Zensusgesellschaft. Bleibt nur eine etwas ausgezehrte Karla Kolumna. Selfie!

16:27 07.03.2014
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Geschrieben von

G.Biss

Briefe aus der bayerischen Provinz
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G.Biss

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