g.stillt

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RE: Orbáns Gleichschaltung | 03.01.2012 | 22:34

bin gerade zufällig auf ein interview gestossen, gehalten in der akademie der künste in berlin.

www.swr.de/swr2/programm/sendungen/journal/interviews/-/id=659252/did=9019366/pv=mplayer/vv=popup/nid=659252/2n73m6/index.html

fundort:
hungarianvoice.wordpress.com/2012/01/02/magdalena-marsovszky-arier-denken-ist-in-ungarn-mainstream/

erschreckend - da ist die rede von versammlungen mehrerer 100.000 menschen. kann man dazu etwas näheres erfahren?

RE: Orbáns Gleichschaltung | 02.01.2012 | 17:27

geduld und neugier

wem obiges noch nicht ganz abhanden gekommen ist, dem sei jenes empfohlen:

stargarten.files.wordpress.co...tusvanyos1.pdf

einblick ins eingemachte - gedanken eines regierungsoberhauptes eines landes in eingebildeter dauernot...(vorsicht meinung!)

aber vermutlich ist der text sowieso schon jedem bekannt...

RE: Mit allen Schikanen in Gyöngyöspata | 02.01.2012 | 14:54

es ist erst einmal wenig verwunderlich, dass eine einseitige behandlung wie sie offenbar dort stattfindet auch einen entsprechend einseitigen bericht nach sich zieht.

die lösung des problems wird leider (vllt auch verständlich) nicht sofort, am besten in für jeden leicht verdaulichen häppchen, mitgeliefert - dazu wären whrlich anstrengende massnahmen aller beteiligten erforderlich.

den mmn ehrenwerten anspruch der aufklärung haben allerdings die wenigstens von uns verinnerlicht - unsere bequemlichkeit verdrängt den diskurs.

RE: Orbáns Gleichschaltung | 31.12.2011 | 16:43

danke für den link.

in meinen augen verharmlost herr doma die lage. meine befürchtung, auch bei ihren entgegnungen ist, das es kaum ideologiefreie (falls überhaupt möglich) auseinandersetzungen zu ungarn gibt.

um den eindruck einer persönlichen auseinandersetzung zu vermeiden, erwarten sie bitte meinerseits nicht immer eine reaktion auf ihre statements.

ich habe mir zur aufgabe gemacht beim lesen stets auf eine mögliche tendenz zu achten. dies soll mich vor voreiligen schlüssen bewahren.

mir liegt aus verschiedenen gründen ungarn sehr am herzen - und dennoch versuche ich mir keine brille aufsetzen zu lassen.

hehre ziele - grosse hoffnungen.

RE: Orbáns Gleichschaltung | 31.12.2011 | 16:43

danke für den link.

in meinen augen verharmlost herr doma die lage. meine befürchtung, auch bei ihren entgegnungen ist, das es kaum ideologiefreie (falls überhaupt möglich) auseinandersetzungen zu ungarn gibt.

um den eindruck einer persönlichen auseinandersetzung zu vermeiden, erwarten sie bitte meinerseits nicht immer eine reaktion auf ihre statements.

ich habe mir zur aufgabe gemacht beim lesen stets auf eine mögliche tendenz zu achten. dies soll mich vor voreiligen schlüssen bewahren.

mir liegt aus verschiedenen gründen ungarn sehr am herzen - und dennoch versuche ich mir keine brille aufsetzen zu lassen.

hehre ziele - grosse hoffnungen.

RE: Orbáns Gleichschaltung | 29.12.2011 | 21:59

@herr knobloch

erfreulich zu lesen, dass sie ungar sind - und somit die fein-/möglichkeiten der ungarischen sprache im öffentlichen gebrauch einzuschätzen in der lage sind.

ich unterstütze das anliegen von frau neumann, den dialog, wenn auch zeitverschoben, wegen recherche/austausch, hier fortzusetzen. es geht schliesslich evtl. um einen präzedenzfall in sachen argumentation pro democratia und aufklärung der aktuellen, von primitiv-feindlich gesinnter stimmung befreiter, lage in ungarn. v om kleinlichen herumreiten auf der bezeichnung bitte ich abstand zu nehmen, da wir hier offensichtlich alle vom gleichen land zu sprechen bereit sind.

ich erfahre bei meinen aufenthalten in ungarn auch leider nicht eine allgemeine aufgeregtheit, welche sich andernorts zu verfielfachen versucht...

und fühle mich, ob dieser tatsache, teilweise bei der argumentaion hilflos.

sachen auf die sog. "leichte schulter" zu nehmen, scheint mir zz der vornehmlich bevorzugte weg der auseinanderseztung zu sein.

der mythos des ewig benachteiligten, mit einem fluch (átok) belasteten, selbstverständnis sollte nach meiner einschätzung im mittelpunkt des diskurses stehen. dient doch diese einschätzung der landes-/volkslage allzu oft als explikationsmuster und versperrt so natürlich den weg für einen neuen gründungs-/identifikationsmythos.

ichhoffe auf ihre zustimmung, den dialog hier fortzusetzen und warte mit freude auf neue, konstruktive beiträge.

billige propagandisten mögen abstand halten...