RE: In der Zwickmühle | 29.03.2020 | 18:24

Wir sollten uns nicht täuschen - die komplexe Crash-Problematik wird uns länger beschäftigen, als wir hoffen und die auch heute weiter wirksamen Grenzen staatlicher Abfederungspolitik werden je länger je weniger ausreichen.

Da müssen wir schon mit Bürger/innen-Potentialen ran, die letztlich tragfähigere Abfederungen zustande bringen könnten:

Hier ein entsprechendes Findigkeits-Stück:

28.3.2020 gw/ Crash hoch 3 – ein Bürger/innen-Fang-Boden muss her !

- Selbstwirksamkeits-Spielräume schaffen und lebendig werden lassen !

RE: Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt | 23.03.2020 | 13:08

Wo, Zack, bleibt das Wie ? ! Geht´s nicht auch einmal ohne beweihräucherte Etikettierungen-. . . ?

RE: Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt | 22.03.2020 | 12:10

. . . also Diktatur ??? Wer soll was dürfen ? Wer hätte welche Garantien ?

. . .

RE: Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt | 22.03.2020 | 10:43

Natürlich kann ich mich darin erschöpfen, jede aktuelle Maßnahme und Entscheidung in ihrer möglichen Fehlgängigkeit bzw. in ihrer jeweiligen - tatsächlich oder vorwiegend befürchteterweise Hinderlichkeiten aufbauenden - Teilproblematik aufzuspießen . . .

Ich kann auch ganz individuell mit meinem eigenen Leben so umgehen und mich in all meinen Unzulänglichkeiten und Inkonsequenzen wie denen der anderen verhaken . . .

Lebendig fühle ich mich erst, wenn ich dem nachzuspüren beginne, wonach ich mich sehne, wovorn ich träume, wo ich gerne wie wäre . . . Natürlich werde ich auf dem Weg dorthin zu lernen haben, wo ich einfach zu kurzschlüssig und teilblind mich auf den Weg gemacht hatte, also immer neue Korrekturerfordernisse entstehen . . .

Aber ich kann aussschreiten, Welt und Menschen unter meinen Füßen bzw. an meiner Seite spüren und zur Anschauung bringen, was uns dabei angetrieben und gezogen hat . . .

Der Umstand, dass bestimmte Situationen mir eine gewisse Einsichtigkeit abverlangen, heißt doch nicht, dass ich generell am Gängelband derer unterwegs bin, die zwar heute vielleicht auf meine Einsichtigkeit setzen können, für die weiterhin von ihnen verfolgten Perspektiven aber keineswegs !!!

RE: Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt | 22.03.2020 | 09:24

Meinst Du nicht, Aussic42, dass eine Kriegsverlierer-Situation mit folgenden Besatzungsstrukturen ... etwas reichlich anderes war als ein Zerbrechen der Weltwirtschaft, wie sie eben begonnen hat, noch dazu ein Geschehenskomplex, der seit Jahren thematisiert wird - mit uns als Bürgerschaften, die sich zwar zu vielerlei Fehlgängen verstiegen haben, aber auch mittlerweile über ganz andere Potentiale verfügen als nach 1949 und 1989.

Übrigens hätten nicht wenige DDRler ja 1990ff gern einen selbstbestimmten Weg beschritten - wir im Westen waren aber zu selbstgefällig-bräsig, um die Chance zu geeigneter Veränderung zu begreifen: bei uns war ja auch nichts zerbrochen . . .

Auch: was im einen und anderen Fall versäumt wurde, braucht es noch lange nicht jedes Mal ! Dazu ist die Menschheitsgeschichte zu sehr voller positiverer wie negativerer Aufbrüche! Den Versuch zu Neugestaltungen, die mehr Menschen zu Würde und Selbstwirksamkeit verhelfen, zu mehr Friedenstauglichkeit auch, ist es allemal wert !!

Demgegenüber ist das ewige Kreisen um die eigene wie die bei anderen beobachtete Zaghaftigkeit doch überdimensional öde !!

RE: Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt | 22.03.2020 | 09:08

Unter irgendeinem Hut, Lacrima, sind doch alle immer, die einen einverständig oder auch nur gleichgültig, die anderen kopfschüttelnd, Fragen stellend, Alternativen aufwerfend, ihre Veränderungs-Akzente setzend, diesem wie jenem widerstehend...

Die Vorstellung, Menschen müssten gleichgeschaltet durchs Leben gehen und nur so entgingen sie größerem Unglück - darin gerade wurzelt lezteres über alle Zeuten hinweg, scheint mir !

Veränderungen ereignen sich doch zu ganz wesentlichen Teilen dadurch, dass Menschen zunehmend Anderes hervor-, zur Sprache und auf die Märkte bringen, wenn ihnen dieses Andere wichtig zu werden beginnt - ob nun als Renaissance, Reformation, Aufklärung ...

Also lassen wir die Zagheiten und suchen wir uns eine neue ´Denke´!!