Angelika Gutsche

Reisen führten Angelika Gutsche unter anderem auf den afrikanischen Kontinent und quer durch den Balkan. Viele Reportagen fanden Veröffentlichung.
Angelika Gutsche
RE: Milliarden an Volksvermögen verschwunden | 02.11.2018 | 14:02

USA, Frankreich, Großbritannien etc. haben ja die dschihadistischen und radikal-islamistischen Milizen in Libyen bis jetzt unterstützt. Denen ist meiner Meinung nach mit voller Absicht libysches Geld zugeschustert worden. Das brauchten sie wohl auch für den Waffenkäufe.

RE: Die große Lüge | 30.10.2018 | 09:47

Da haben Sie recht. Die Umfragen über die Zeitumstellung waren ein Witz. Es haben soviele in Deutschland abgestimmt, weil das massiv in Zeitungen, im Rundfunk und im Fernsehen beworben wurde, mit Angabe der online-Adresse. Allerdings habe ich auch teilgenommen, da bin wirklich eine Befürworterin der Abschaffung der Sommerzeit bin. Was glauben Sie, was wir für einen Zirkus mit unseren Hunden haben, weil die nicht morgens zur gewohnten Zeit raus können, mittags und abends übrigens auch nicht. Das dauert mindestens 14 Tage, bis sich das eingependelt hat. In der Landwirtschaft ist das bestimmt noch viel extremer. Auch ältere Menschen leiden darunter. Am Sonntag stand meine Tante prompt zum Kaffeetrinken vor der Tür als wir noch beim Mittagessen waren! Und das Umstellen der verschiedenen Uhren - mindestens eine halbe Stunde zweimal im Jahr! Und warum? Für nix!

Egal, das ändert nichts daran, dass diese Umfrage trotzdem nonsense war!

RE: Moskau und der politische Prozess in Libyen | 11.10.2018 | 19:33

Es gab 2011 viel Unterstützung von russischer Seite, außerhalb der Politik. Doch 2011 war gerade noch Medwedew russischer Präsident und versuchte, sich den Westmächten anzunähern. Wahrscheinlich haben ihm die USA auch das eine oder andere für die Enthaltung versprochen und die Bedenken ausgeredet.

RE: Moskau und der politische Prozess in Libyen | 11.10.2018 | 15:38

Ich glaube, Russland ging es in erster Linie bei der Unterstützung Hafters um die Bekämpfung der radikalen Dschihadisten und das Kleinhalten des Islamismus in Libyen. Gerade im ostlibyschen Derna ist ja wieder ein Nest ausgehoben worden. Hisham Al-Ashmawi, Ägyptens meist gesuchter Terrorist und Top-al-Kaida-Kommandant wurde laut LNA in Derna festgesetzt. Auch der libysche Top-al-Kaeda Mann Merai Abdefattah Khalil Zoghbi, Mitglied von LIFG (Libyan Islamic Fighting Group), von der UN und von Interpol als Topterrorist gelistet, kam in Gefangenschaft.http://www.libyatimes.net/news/167-top-al-qaeda-leaders-arrested-in-libya-s-darnahUnd Russland wollte sich auch nicht alle Grundlagen für den Handel mit Libyen entziehen und ganz aus dem Land drängen lassen. Die Russen hatten bis 2011 viel Geld investiert und dann verloren.Die Stimmenthaltung 2011 war wirklich ein riesiger Fehler. Doch denke ich, dass Russland nicht so begeistert von der Dschamahirija und Gaddafi waren, da diese ja auch den russischen Einfluss nicht wollten, sondern ihre Souveränität aufrechterhalten.

RE: Faszinosum Trump | 02.10.2018 | 13:46

Ich finde Ihre Analyse wirklich gut. Trump ist überaus raffiniert und hat seine Lobby, seine Berater und seine Anhänger. Ihm nur immer Trump-Bashing vom Primitivsten entgegenzusetzen, bringt ihm nur mehr Rückhalt. Wohin das führt, hat man ja letztlich an dieser ekelhaften Kampagne gegen Kavanaugh gesehen. Einen Kandidaten, dessen Inhalte man total ablehnt, möchte man angesichts dieser intriganten Vorwürfe am liebsten den Rücken stärken.Auf diese Weise stärkt man Trump und seine Bewegung. Stattdessen wäre gefragt: Trump endlich Inhalte entgegensetzen!

RE: IS-Terrorakt in Tripolis | 12.09.2018 | 15:15

Jetzt habe ich noch das Wichtigste vergessen zu erwähnen: Pusztai zielt wieder auf eine Dreiteilung Libyens ab: Tripolitanien, Fessan, Kyrenaika. Diese Zerstückung ihres Landes, so wie es der Westen bereits mit Jugoslawien betrieben hat, werden die Libyer niemals zulassen! Keine "Spalte und Herrsche" für Libyen! Niemals!

RE: IS-Terrorakt in Tripolis | 12.09.2018 | 15:11

Es freut mich, dass Sie meine Beiträge gerne lesen!Danke für den Link zum Zeit-Artikel von Herrn Pusztai, der definitiv ein CIA-Man ist. Er ist höchster Militär und in den USA ausgebildet. Und er verbreitet überall sein Sichtweise über Libyen, egal ob im Rundfunk, bei Heise.de, der NZZ oder jetzt in der Zeit.

Jetzt wird also die 'Einheitsregierung' fallengelassen und jetzt, d.h. nach etlichen Jahren, merkt man, dass diese 'Einheitsregierung' illegal im Amt war und keinerlei Rückkhalt hatte. Aber man brauchte halt einen Ansprechpartner, der mit den westlichen Regierungen die Verträge abschließt.

General Heftar hat einen US-amerikanischen Pass, lebte jahrelang in den USA und gilt zu Recht als CIA-Mann. Er kam 2011 nach Libyen, um beim Sturz Gaddafis mitzuhelfen. Er ist 74 Jahre alt und krank. Also sehr geeignet, als USA-amerikanische Marionette zu dienen.

Und natürlich schlägt Herr Pusztai vor, den" Kampf gegen den Terror" fortzusetzen. Ist dieser doch die Ausrede, in Libyen Kampfeinsätze fliegen zu können und militärisch präsent zu sein.

Wenn er die Verfassung aus dem Jahre 1963 vorschlägt, ist damit eine monarchistische Verfassung gemeint! Das kann es doch wohl wirklich nicht sein!

Er schreibt: "Die Verhandlungen im Rahmen eines Libyen-internen Dialoges müssen von der EU und den USA als noch relativ glaubwürdige Partner gefördert und angeleitet werden." Das ist schon ein schlechter Witz, ausgerechnet diejenigen, die 2011 Libyen in die Steinzeit bombten und für den jetzigen Zustand verantwortlich sind, sollen "glaubwürdige Partner" sein???

Doch in einem hat Pusztai recht: "Es liegt an den Libyern, ihre eigenen Lösungen für die Gestaltung ihres Landes zu finden."

RE: Ein Plan B für Libyen | 10.09.2018 | 12:25

Richtig, "Revolution" in dem Zusammenhang mit Regime Change, Konterrevolution und Nato-Krieg war eine "Fake-Revolution" und müsste zumindest in Anführungszeichen stehen. Da ich aber zitiert habe, wollte ich den Original-Text nicht verfälschen. Danke aber für die Richtigstellung!

RE: Der Krieg um die Vorherrschaft im Nahen Osten | 22.08.2018 | 11:28

Und weiter heißt es: "Wie die Europäisch-Saudische Organisation für Menschenrechte (ESHR) berichtet, warten derzeit 51 Menschen in Saudi-Arabien auf ihre Hinrichtung. Acht davon seien bei der Tat minderjährig gewesen. Ihre Vergehen seien die Teilnahme an Demonstrationen und das Rufen von Anti-Regierungs-Slogans gewesen. [...] Nach der Volksrepublik China und dem Iran nimmt Saudi-Arabien die drittgrößte Anzahl an Exekutionen weltweit vor. Im letzten Jahr wurden 150 Menschen exekutiert. Dieses Jahr könnte das Land einen neuen Rekord aufstellen."

RE: Der Krieg um die Vorherrschaft im Nahen Osten | 22.08.2018 | 11:25

RT schreibt am 21.08.2018: "Saudi-Arabien: Menschenrechtsaktivistin soll wegen friedlichem Protest öffentlich geköpft werden"https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/74819-saudi-arabien-menschenrechtsaktivistin-soll-hingerichtet/