Beobachtungen in Absurdistan

Corona. Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich. Gedanken einer Skeptischen.
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Nun ist es also so gekommen, wie es absehbar war und worauf wir vorbereitet wurden. Wenn wir uns dem Inzidenzwert von 50 nähern, nach dessen Erreichen mit ersten Lockdown-Erleichterungen zu rechnen war, wird dieser Wert einfach auf 35 herab gesetzt und alles bleibt lockdownmäßig wie gehabt. Nur die Friseure dürfen etwas früher öffnen. Die Sache mit den Haaren war aus dem Ruder gelaufen. Zum einen kennt fast jeder jemanden, der zum Haare schneiden nach Hause kommt – reine Freundschaftsdienste selbstverständlich und Besuche von einer Person sind ja erlaubt. Und zum anderen glaubte wohl niemand der Normalsterblichen, dass sich Fußballstars, Politiker und Fernsehmoderatoren seit Wochen ihre Haare selbst stylen. Zweiklassenrecht halt.

Mit dem neuen Inzidenzwert von 35 fühlt man sich wie der berühmt Hund, dem die Wurst immer wieder vor der Nase weggezogen wird, damit er weiterrennt. Das Virus soll jetzt also ganz gefährlich sein, unglaublich aggressiv. Denn: Es ist mutiert! Leider machen das Viren nun mal. Das Grippevirus mutiert ständig, deshalb muss man sich jedes Jahr neu impfen lassen. Und selbst dann ist man nur zu etwa 60 Prozent geschützt, weil einige neue Stämme eben noch nicht erfasst wurden. Welche ungeahnten Möglichkeiten ergeben sich für Corona: Jedes Jahr die ganze Welt aufs Neue durchimpfen, am besten mit zwei Impfdosen pro Person! Big Business für Big-Pharma!

Ich muss an meinen Hund denken. Den haben wir vor einigen Jahren mit einem neu entwickelten Impfstoff gegen Leishmaniose impfen lassen, zu einer Zeit, als wir noch den Großteil des Jahres in Süditalien verbrachten, wo Leishmaniose, das durch Insektenstiche übertragen wird und das Immunsystem zerstört, bei Hunden sehr verbreitet ist. Drei Impfungen und wenige Wochen später: Unser Hund erkrankte an Leishmaniose! Dies konnten wir nicht glauben, denn neben der Impfung war er auch äußerlich durch ein Halsband geschützt. Er hielt sich auch nicht sehr viel im Freien auf, schlief im Haus und war auch ansonsten mehr ein Indoor-Dog. Doch die Knochenmarkanalyse bestätigte die Diagnose: Leishmaniose. Die Tierärztin klärte uns auf: Es gebe immer neue Mutationen und die Impfung schütze nur zu etwa 50 Prozent. Zufällig las ich kurze Zeit später einen Artikel über den Ausbruch von Kinderlähmung in einem afrikanischen Dorf, nachdem dort gegen Polio geimpft worden war. Und ich fragte mich: Erkrankte mein Hund trotz der Impfung oder an der vielleicht noch nicht ausgereiften, dafür aber sehr teuren Leishmaniose-Impfung? Doch wen interessiert schon ein kranker Hund!

Allerdings bringt mich das auf einen anderen Gedanken. Denn bevor mein Hund geimpft wurde, mussten wir sein Blut analysieren lassen, ob er nicht etwa schon infiziert ist. Und ich frage mich, wieso nicht auch erst von jedem Impfwilligen vor der Impfung getestet wird, ob er bereits Antikörper entwickelt hat. Die Impfung könnte man sich dann sparen. Und ich frage mich, wie viele Menschen in Deutschland herumlaufen, die ohne oder mit leichten Symptomen infiziert waren und Antikörper entwickelten, ohne dass es ihnen aufgefallen ist oder sie in einer Statistik erscheinen. Die alle das Virus in abgeschwächter Form weitergeben und die vielleicht alle überhaupt nicht mehr geimpft werden müssten.

Dazu ein paar neue Zahlen: Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, vor allem in Europa und Nord- sowie Südamerika, gehen die Fallzahlen massiv zurück. Grund könnte die einsetzende Herdenimmunität sein. Es wird bei den Infektionen ja eine Dunkelziffer um den Faktor vier bis sechs vermutet. Für die USA würde dies bedeuten, dass sich anstatt der positiv getesteten elf Prozent der Bevölkerung bereits um die fünfzig Prozent mit dem Coronavirus infiziert und eine Immunität aufgebaut haben, wodurch das weitere Infektionsgeschehen ausgebremst wird[1]. Die USA sind uns in dieser Hinsicht übrigens weit voraus, gerade weil dort dank Trump kein strikter Lockdown eingehalten wurde. Vielleicht gelingt es uns ja, mit den sich „rasend schnell“ ausbreitenden Corona-Mutanten die USA noch einzuholen, frei nach dem Motto: Let it spread! Natürlich nur mit dem gleichzeitigen Schutz der vulnerablen Gruppen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, spielt es für die Schwere der Erkrankung auch eine Rolle, wie lange und wie intensiv man dem Coronavirus ausgesetzt war. Deshalb soll man die Räume auch ständig gut lüften, damit sich die Viruskonzentration verringert und somit nicht mehr gefährlich ist. Fängt man sich nun bei einem nicht sehr langem und nicht sehr intensivem Kontakt ganz moderat ein paar Coronaviren ein, könnte das dann nicht sogar von Vorteil sein, weil diese wenigen Viren das Immunsystem veranlassen könnten, sich ohne zu erkranken mit dem Virus bekanntzumachen und Immunität aufzubauen? Ganz ohne Impfung? Trifft dies zu, wären dann strikte Kontaktbeschränkungen nicht sogar kontraproduktiv? Mit Ausnahme von Big Pharma und all derer, die sich von der ausgelösten Viruspanik Vorteile versprechen, wie Big-Data Hand in Hand mit Big Brother.

Tests

Geht man davon aus, dass immer mehr Leute mit dem Coronavirus infiziert sind, aber nicht an Covid-19 erkranken, darunter Junge, Alte, Kranke und Menschen mit akuten Verletzungen. Da es immer mehr von dieser Infizierten gibt, kommen davon auch immer mehr wegen Alltagserkrankungen in Kliniken, werden dort positiv auf Corona getestet, sterben vielleicht, allerdings nicht an Corona, sondern an ihrer Vorerkrankung/Verletzung. Diese Verstorbenen erscheinen dann in den Statistiken als „an und mit“ oder „in Verbindung mit“ Covid Gestorbene. Logisch, dass diese Zahlen damit automatisch hoch gehen, einfach weil mehr Menschen Covid positiv sind.

In Deutschland fällt die Zahl der täglich positiv Getesteten seit einigen Wochen. Genauso fällt die Zahl derer, die sich testen lassen und zwar seit Weihnachten um 90 (!) Prozent. Viele ließen sich um die Feiertage testen, weil sie Eltern und betagte Verwandte besuchen wollten ohne sie zu gefährden. Was bleibt ist das banale alte Lied: weniger Testungen, weniger Positive.

Vielleicht sollte man ab und an auch eine Papaya oder eine Ziege in die Testreihen miteinbeziehen, so wie das der tansanianische Präsident Magufuli machte und das Labor feststellte: Die sind alle positiv! Kein Scherz.[2] Auch so könnte man die Zahlen künstlich hoch halten.

Masken

Und dann das leidige Maskenthema. Hier muss endlich die Frage gestellt werden: Wer schützt die Alten vor der Maske? Statt mantramäßig ständig zu wiederholen, wie wichtig es sei, Masken zu tragen, sollte man nicht endlich die in Stockstarre und Panik versetzten alten Menschen, die ihre Corona-Informationen ausschließlich aus Radio und Fernsehen beziehen, vor der falschen Benutzung der Masken warnen? Es tut mir in der Seele weh, wenn ich auf der Straße ein altes Mütterchen im Schneetreiben sehe, weit und breit kein anderer Mensch, wie sie mühsam versucht, durch die PPF2-Maske Luft zu bekommen, es ihr schon die Augen heraustreibt, sie aber tapfer mit Maske weitermarschiert. Ich möchte zu ihr hingehen und sagen, dass nur in den Läden und in den öffentlichen Verkehrsmittel Maskenpflicht herrscht, nicht auf der Straße und schon gar nicht beim Spazierengehen. Aber ich weiß, sie würde mich nur verstört anschauen in ihrer festen Überzeugung, dass Corona, der „Feind“, auch hinter jedem Baum lauert und sie von überall her anspringen kann.

Und da sind auch die Fälle, in denen alte Menschen trotz Krankheit nicht mehr zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, in denen sie Putz- und Einkaufshilfen abbestellen, auch wenn sie sich alleine nicht mehr richtig versorgen können, weil ihre vorher verdrängte Angst vor dem Tod sich nun Durchbruch verschafft, in dem die Angst vor der Sterblichkeit vollständig auf die Angst vor dem Virus übertragen wird.

Gibt es psychologische Studien, in denen untersucht wird, wie sich diese ständige Angst- und Panikmache auf die Verfasstheit alter Menschen auswirkt? Wie sie nicht nur in Atemnot, sondern auch in Krankheit, Unterversorgung, Depression und Einsamkeit getrieben werden? Ist dies nicht der Personenkreis, von dem immer und wieder behauptet wird, er sei besonders vulnerabel und deshalb zu schützen? Grenzt diese Art von Schutz nicht schon an Körperverletzung?

Doch es sind nicht nur die Alten. Beim Waldspaziergang begegnen uns immer wieder Jogger oder Radfahrer mit PPF2-Maske im Gesicht. Kopfschmerzen und Konzentrationsschäden dürften da die geringsten Folgen sein. Es bleibt die Frage, welche Schäden im Gehirn durch das ständige Einatmen des Kohlendioxids bei beträchtlicher körperlicher Belastung entstehen. Warum erfolgt keine umfassende Aufklärung über die Gefahren beim falschen Tragen dieser Masken?

Und auf der anderen Seite: Wer wenig Geld hat, wird sich eine Maske zulegen und diese solange benutzen, bis sie auseinanderfällt.Beim Gang vom Metzger zum Bäcker wird er sie in die Hosen- oder Manteltasche stecken, zusammen mit dem gebrauchten Tempotaschentusch, dem Schlüsselbund und vielleicht noch ein bisschen Kleingeld. Zuhause wird er sie in der Tasche vergessen und nicht zum Lüften hängen. Dafür vergisst er sie nicht beim nächsten Einkauf, sondern hat sie gleich griffbereit in der Hosentasche. Nicht zielführend gegen Corona? Vielleicht doch. Zumindest ein optimales Training für das Immunsystem.

Wenigstens zeigte sich der Staat spendabel bei Bezugsscheinen für die Masken bei den über 65-jährigen. Sechs Stück für zwei Euro, in der Apotheke einlösbar. Nur zu blöd, dass die von Herrn Söder verordnete Maskenpflicht zwei Wochen vorher in Kraft trat als die Bezugsscheine zugestellt wurden und das Ganze in erster Linie eine große Unterstützungsaktion für Apotheken war.

Impfen

Was wissen die Mitarbeiter in den zuständigen Behörden überhaupt von den Alten und deren Alltag? München hat ein Impfzentrum außerhalb der Stadt, in Riem, eingerichtet. Dazu müssen die über 80-jährigen eine Anfahrt mit Bus und Bahn durch die ganze Stadt antreten. Waren sie dann endlich angekommen, betrugen die Wartezeiten bis zu drei Stunden. In der Kälte, ohne Sitzgelegenheiten. Es wurde den Alten abverlangt, Formulare auf Bistrotischen auszufüllen, die für viele zu hoch waren, um sie erreichen zu können. Da kann man anschließend fragen, sind welche mit, durch, bei oder nach der Impfung oder auf dem Weg dorthin gestorben?3

Wie kann ein Impfstoff gegen ein Virus, das es gerade einmal ein knappes Jahr gibt, erprobt sein, insbesondere in Hinsicht auf Langzeitfolgen? Noch dazu, wenn es sich um völlig neue Verfahren handelt wie Impfungen mit dem mRNA-Impfstoff, der in das Erbgut eingreift.

Wir werden uns nicht impfen lassen. Mein Mann wäre dann in seiner Altersgruppe geimpft und dürfte eventuell reisen und andere Vorteile genießen, ich als seine Frau, da jünger, müsste zuhause bleiben und dürfte ihn nicht begleiten. Denn selbst wenn ich mich impfen lassen wollte, wäre ich noch lange nicht an der Reihe. Was soll dieser Unsinn?

Wenn es unseren Politikern wirklich um unsere Gesundheit ginge, wäre der russische Vektor-Impfstoff Sputnik V schon längst zugelassen, stattdessen sollen wir uns immer noch mit dem nicht einschätzbaren mRNA impfen lassen, damit die "richtigen", d.h. "unsere" Big Pharma das Milliardengeschäft machen. Da setzte ich lieber auf natürliche Immunität.

... und die Kinder

Was in dieser Zeit mit den Kindern passiert, ist so schlimm, dass es zumindest etwas öffentliche Aufmerksamkeit bekommt. Dazu Beispiele aus unserer Nachbarschaft: Eine griechische Familie, Vater in Kurzarbeit, Geld sehr knapp, muss für seine beiden Kinder Laptops und Drucker anschaffen. Die Zwölfjährige sollte noch laut Aussagen ihrer Lehrerin und dem guten Zwischenzeugnis vom Februar 2020 im Herbst auf die Realschule wechseln. Nach dem Leistungsabfall mit PC-Schule bleibt sie auf der Hauptschule. Der sechsjährige Sohn, der schlecht deutsch spricht, wurde im Herbst eingeschult. Zunächst waren seine Fortschritte beträchtlich durch den Kontakt mit neuen Schulkameraden und der Lehrerin. Inzwischen ist der Kleine wieder auf Vorschulniveau. Wie kann man von einem Sechsjährigen verlangen, dass er vor einem Bildschirm lernt, wenn er die Sprache nicht beherrscht?

Eine kroatische Familie mit Erst- und Drittklässler will, dass beide Kinder dieses Schuljahr wiederholen, weil die Noten zu schlecht ausfallen. Der Vater fragt sich, wie das mit der Klassengröße gehen soll, wenn dann auch die neu einzuschulenden Kinder hinzukommen.

Und wie geht das mit den größeren Kindern, den Teenagern? Eine Mutter sagte: „Die Kinder, nicht die aus dem Fernsehen, die aus dem Viertel, die wissen genau, wie man die Stimme des Lehrers wegdrücken kann und Spiele neben dem Pseudo-Unterricht spielt – ohne dass der Lehrer das merkt, weil der blickt technisch doch überhaupt nicht durch, den kann man so gut austricksen“. Mal ehrlich, als 15-Jährige hätte ich das wahrscheinlich auch gemacht.

Alltagsbeobachtungen in Absurdistan

Ein großer Verbrauchermarkt in unserer Gegend hat geöffnet. Es gibt dort hauptsächlich Nahrungsmittel, aber auch eine riesige Haushaltwarenabteilung, Spielwaren, Tierbedarf, Bekleidung, Schuhe und alles, was es sonst in einem Kaufhaus zu kaufen gibt. Das Geschäft ist gut besucht, klar, wenn man ein neues Teesieb braucht oder dringend Socken, ist das eines der wenigen Möglichkeiten, sich zu versorgen. Für solche Einkäufe fuhr man in Vor-Coronazeiten in die Innenstadt. Diese hat sich aber in eine Geisterstadt mit geschlossenen Geschäften und leeren Straßen verwandelt. Gruselig.

Dafür ist auch in der Einkaufsstraße in unserem Viertel mit den vielen Lebensmittelgeschäften, Drogeriemärkten, einer Buchhandlung und der Post viel los. Die Bewohner einer Millionenstadt müssen sich ja irgendwo versorgen. Werden sich dagegen die kaputt downgelockten Innenstädte jemals wieder erholen? Unsere schönen Altstädte, die immer zum Bummeln einluden? Irreal das Ganze.

Bei meiner Buchhandlung habe ich diese Woche ein bestelltes Buch abgeholt. Click und Collect – wie schön, dass es wieder einen neuen Anglizismus gibt. Die Buchhändlerin schob mir das Buch durch den Schlitz, ich schob ihr das Geld zurück, und dazu einen Zettel, darauf vermerkt ein Buchtitel: Dieses Buch würde ich auch gern bestellen. Nein, das geht nicht. Ich muss die Bestellung per Mail oder telefonisch aufgeben. Sie stand hinter der Ladentür, ich davor und ich rief sie mit dem Handy an und sie notierte meine Buchbestellung. Geht’s noch?

Ja, es geht noch und es geht immer weiter mit diesem ganzen Irrsinn. Reihum mal beim Griechen, beim Italiener, beim Inder das Abendessen holen, weil wir es uns so sehr wünschen, dass es sie alle noch gibt, wenn der Horror, die Ausgangssperre und der Ausnahmezustand einmal enden sollten.

Die sozialen Kontakte fehlen schmerzlich, ebenso die kleinen, aber feinen Alltagsfreuden wie Kino- oder Restaurantbesuche. Noch erlaubt sind Arztbesuche. Also dann: Jetzt lasse ich aus reiner Verzweiflung alles durchchecken, Zahnkontrolle, Krebsvorsorge... sogar Amtsgänge werden freudig als Highlights des Alltags begrüßt.

Wo bleibt das Immunsystem?

Und bei den ganzen Diskussion über Corona, über Impfungen, über Hygieneregeln, warum keine Informationen, wie man das Immunsystem stärkt, damit es den Viren Paroli bieten kann? Für ein starkes Immunsystem ist Corona kein „tödlicher Feind“, sondern höchstens eine kleine, mittlere oder auch große Herausforderung. Ältere Menschen können ein gutes Immunsystem haben, und das Immunsystem von Jüngeren kann schwächeln, auch wenn es in der Regel anders herum ist.

Wo bleiben die Aufrufe zur Stärkung des Immunsystems, zu Sonnenbestrahlung, Waldspaziergang, Sport, gesundem Essen, Vitaminen?

Corona - große Bedrohung oder großes Geschäft?

Ich denke, dass die Gefährlichkeit des Virus weit überbewertet wird, dass Corona das große Geschäftsmodell für Big Pharma und Big Data ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass es verboten sein sollte, dass Stiftungen wie die Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung die großen Geldgeber für die WHO sind und damit Einflussnahme auf deren weltweit geltenden Gesundheitsempfehlungen nehmen. Gesundheitsempfehlungen wie Impfungen, an denen Big Pharma Milliarden verdient, Pharmafirmen, an denen – und hier schließt sich der Kreis – wiederum Bill Gates beteiligt ist. Denn selbst wenn man Gates keine bösen Motive unterstellen will, und da bin ich mir alles andere als sicher, so ist es zumindest ein äußerst problematischer Interessenkonflikt.

Ich sehe auch, dass mit Gewalt die Digitalisierung und als deren Voraussetzung die Individualisierung und Vereinzelung der Gesellschaft vorangetrieben wird, dass ein Überwachungsstaat geschaffen wird, der die totale Kontrolle des Einzelnen erlaubt. Und dies alles, um Big Data und Big Pharma zu den großen Gewinnern dieser angeblichen „Pandemie“ zu machen.

Und ich glaube, dass weder die Gesellschaft noch der Mensch auf diese epochalen Umwälzungen vorbereitet oder dafür geschaffen ist. Das Resultat wird das gleiche sein, wie es bei den Kriegen der letzten Jahre in den arabischen Ländern war: Man schreibt sich das Gute auf die Fahnen und bringt Zerstörung, Chaos und Tod. Nur diesmal in die eigenen Länder. So wie es in den Kriegen nach Außen niemals um die Menschenrechte ging, so geht es in diesem Krieg nach Innen nicht um die Gesundheit der Menschen, sondern auch wieder nur um Macht um Geld. Die auch noch vollkommen dilettantische Ausführung lässt für die Zukunft das Schlimmste befürchten.

[1] https://www.n-tv.de/wissen/Corona-weltweit-auf-dem-Rueckzug-article22351151.html

[2] https://de.rt.com/afrika/112482-magufuli-meldet-sich-zurueck-tansanischer-praesident-warnt-vor-corona-impfstoffen/

[3] https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stundenlanges-schlangestehen-chaos-im-muenchner-impfzentrum-art-704928

19:42 12.02.2021
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Angelika Gutsche

Ihre Reisen führten sie neben Indien, den USA, Russland und dem Jemen unter anderem auf den afrikanischen Kontinent und quer durch den Balkan.
Angelika Gutsche

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