Gersprenz

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RE: Nach Kinderporno-Urteil: Piratenpartei will, dass Tauss austritt | 28.05.2010 | 17:04

Sorry, die notarielle Hinterlegung via Internet oder via Botengang ist hierbei egal. Via Internet ist hierbei m.E. eleganter und weniger aufwändig.
Und die proforma Hinterlegung wird im Interview angesprochen und auch dargestellt, welche Lösung es gibt.
Und ich bin keine junger Mann. Eigentlich hasse ich sogar diese großmütterliche herablassende Anrede. Aber weil Vollmond ist…

RE: Nach Kinderporno-Urteil: Piratenpartei will, dass Tauss austritt | 28.05.2010 | 15:46

Tauss Glaubwürdigkeit ist weg. Ich habe ein Interview veröffentlicht, wie Tauss seine Glaubwürdigkeit durch eine notarielle Hinterlegung besser hätte schützen können.
regioblog.de

RE: Noch nicht drin | 16.03.2010 | 14:37

Im kommunalen Raum des Speckgürtels um Frankfurt erlebe ich, daß die politischen Akteure und gewählten Amtsinhaber das Internet schlicht meiden.

Dem Internet wird vordergründig die Relevanz abgesprochen, lokale politische Diskurse zu gestalten. Als für die eigene Bedeutung relevant wahrgenommen wird stattdessen weiterhin die Berichterstattung der regionalen Printmedien.

Eine merkwürdige Verkettung: Kommunale Politiker wollen keine Diskurse im Internet mitgestalten, weil die regionale Tageszeitung darüber nicht berichtet.
Wer hat schon einen Bürgermeister einer Kleinstadt 50.000 Einwohner regelmäßig in dialogorientierten Internetpräsenzen erlebt ?

Und Lokale Tageszeitungen weigern sich landauf landab irgendwelche regionalen Diskurse aus den Social Medien zum Gegenstand der eigenen gedruckten Berichterstattung zu machen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass über eine turbulente Kaninchenzüchter Vollversammlung berichtet wird ist immer höher als ein eigener Bericht eines Lokalredakteurs über eine kompetente Auseinandersetzung bei Xing über die Stärken und Mängel der regionalen Wirtschaftsförderung unter der Regie der Kreisverwaltung mit lokal bekannten Akteuren.

Die Rückkoppelung der politischen Lokaldiskurse aus dem Internet zurück in die Berichterstattung der regionalen Zeitungen (und damit in die Wahrnehmung nicht internetaffiner Politiker in Amt und Würden) findet also nicht statt.

Erst wenn sich das ändert…

RE: Jüngstes Trauma der Kritik | 19.02.2010 | 14:44

Dorothea Dieckmann, sie schreiben:

"Doch niemand hat ausgesprochen, dass sich hier eine Halbwüchsige aus pathologischen Gründen ausliefert."

Ohne das Objekt ihrer Überlegungen persönlich befragt zu haben stellen sie eine Ferndiagnose, mit der sie die Autorin für krank erklären, genauer, -so aus dem Kontext zu entnehmen-, als psychisch krank.

Verstehe ich das so richtig? Und sie haben eine entsprechende medizinische Ausbildung absolviert, die es ihnen erlaubt, so kategorisch über die geistige Verfassung der Autorin zu urteilen.

Was für ein groteskes Verständnis von Meinungsfreiheit, und ich denke auch nicht in Einklang mit den Menschenrechten der Autorin.