Bayerns Innenminister will keine Wahlumfragen mehr

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Wenn die Politiker unsere persönlichen Daten haben wollen sind sie großzügig. Wenn es jedoch um unsere Meinung über sie geht, dann wollen sie gern einen Riegel vorschieben.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat den Umfrage-Instituten mit einem Verbot von aktuellen Wählerbefragungen an Wahlsonntagen gedroht, sollten in Zukunft erneut vertrauliche Zahlen vorab im Internet bekannt werden. "Eine verfrühte Veröffentlichung der Nachbefragungsergebnisse ist nicht akzeptabel. Die Meinungsforschungsinstitute sind dafür verantwortlich, dass diese Daten nicht vorab bekannt werden. Andernfalls müssen die Institute damit rechnen, dass solche Nachbefragungen überhaupt nicht mehr erlaubt werden", sagte Herrmann dem Münchner Merkur.

Gefunden bei: www.aktion-freiheitstattangst.org/de/presse/unsere-themen-in-der-presse

15:53 03.09.2009
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Geschrieben von

globi09

Ich war Betriebsrat in einem großen deutschen IT Unternehmen und setze mich für Datenschutz und gegen die zunehmende Datensammelwut in der Wirtschaft und gegen die Überwachungsgesetze des Staates ein.
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