Gnu

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RE: Es bedurfte nur eines Tweets | 20.10.2009 | 23:24

> woran auch die ReTweets des britischen Schauspielers,
> Drehbuchautors, Schauspielers und Regisseurs Steven > Fry und seinen 830.000 Followern ihren Anteil hatten.

Der gute Herr heißt Stephen Fry, man beachte das "ph". ;-)
Siehe twitter.com/STEPHENFRY

RE: Warum McCartneys Enkel alimentieren? | 11.04.2009 | 19:38

@cms
"Sehe ich eine Kulturflatrate als problematisch an. Warum sollten alle nicht ganz unerheblich draufzahlen, für etwas, auf das definitiv nur ein Teil der Internetnutzer zugreift?"

Das ist schon allein aus ganz praktischen Gründen so. Wenn man sich das Recht auf freie Kultur erst kaufen muss, dann gibt es nur zwei möglichkeiten sowas umzusetzen:

1) Zugangskontrollen
Durch Zugangskontrollen verliert die Kulturflatrate eigentlich wieder an Sinn. Denn die Idee dahinter ist ja, dass unabhängig davon wie man sich die Kulturgüter im Internet beschafft, es legal ist. Die Zugangskontrollen würden das Ganze wieder auf bestimmte Dienste begrenzen. Wir wären also praktisch wieder bei dem gleichen Modell, dass wir sowieso schon haben: Mehrere legal Bezahldienste für Musik und Filme (Musicload, Amazon, iTunes, etc).

2) Schutzbrief
Wenn man das System als eine Art Schutzbrief anlegen würde, der einen davor Schützt von der Medienindustrie angeklagt zu werden, wird die Akzeptanz unter den Internet Benutzern relativ gering sein. Das ist genau so wie mit GEZ und U-Bahnfahrscheinen, viele drücken sich einfach darum und hoffen nicht erwischt zu werden. Und wenn man gegen diese Leute versuchen würde effektiv vorzugehen würden dadurch auch die Leute leiden, die bezahlen.

"Als Musiker will ich nicht die Rechte an meiner Musik verlieren, solange ich lebe."

Das ist natürlich verständlich, ich sehe sowieso nicht das Problem mit dem abtreten der Rechte zu Lebzeiten. Lediglich eine nicht kommerzielle Nutzung zu Lebzeiten sollte grundsetzlich erlaubt sein (ich persönlich fände es am fairsten wenn dabei der orgianl Urheber genannt wird). Eine kommerzielle Nutzung ist dadurch ja nicht ausgeschlossen, sondern bedarf lediglich vorher der Einwilligung des Urhebers. Genau ein solches Urheberrecht kann schon durch Creative Commons umgesetzt werden und sollte auch, meiner Meinung nach, verstärkte Anwendung finden.
Übertragbare Urheberrechte bzw. das vererben von Urheberrecht finde ich persönlich etwas absurd, da es ja dem Geiste des Urheberrechtes wiederspricht. Dem ->Urheber- sollen ja dadurch Rechte gegeben werden und nicht sonst jemandem.