Das geheime Tagebuch von Angie 26-12 Clowns

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Samstag 26-12

Mein Traum auf der Titanc/Arche ging noch weiter.

Nun kam mir ein Clown entgegen. Beim letzten Mal war das noch mein Guido gewesen.

Diesmal kam mir der Clown nicht bekannt vor. Halt, er sah aus wie die Clowns in Kopenhagen.

Er schaute mich nur an und im Gegensatz zu meinem Guido lächelte er nicht wie irre, sondern etwas ernst fast traurig. Wollte er mir damit etwas sagen? Was wohl?

Ich hab` doch nichts falsch gemacht in Kopenhagen. Ich hab` mich an die vereinbarte Strategie von Josef und seinen Freunden gehalten und Punkt.

Daran ist doch nichts lächerlich! Das ist doch seriöse Politik. Knallharte Realität. Das sind doch Träumer, die glauben, es gäbe irgendwas zum Nulltarif. Gut , Josef und seine Freunde sehen natürlich die Naturnutzung zum Nulltarif . Aber das ist doch was anderes.

Darüber kann ich mich nun wirklich ärgern. Wenn diese Clowns in aller Welt denken, wir würden unsere Wirtschaftsweise ändern, nur weil sie uns ein schlechtes Gewissen machen oder uns mit rationalen Argumenten beikommen wollen. Wo leben die denn? Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Das hämmern wir denen doch Tag für Tag ein und meine Medien sind ja rund um die Uhr damit beschäftigt, dass kleinzuarbeiten, damit jeder Dödel das auch kapiert, verdammt.

Manchmal kann mich das wirklich aufregen. Aber muss ja auch mal sein, das man sich abreagiert, damit ich in der Öffentlichkeit wieder voll seriös wirken kann.

10:09 26.12.2009
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Geschrieben von

goch

Kapitalismus ohne Krise - eine antikapitalistische Forderung?
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goch

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