Das geheime Tagebuch von Angie 5-5-10 Die Burkaträgerin

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Mein Gott, bin ich froh, dass ich mich so auf meine Presse verlassen kann. Ob das Erste oder die WAZ, alle versuchen verzweifelt die NRW-Wahl schönzureden.

Klingt schon ein bisschen wie Gehirnwäsche, wie die ihr Mantra entweder Rot-Grün oder Schwarz-Grün vor sich her tragen.

Nun ja, uns allen ist ja der A..... auf Grundeis gegangen. Meine Medien haben es nicht geschafft die LINKE aus dem Landtag rauszuschreiben, also bleibt die LINKE die größte Gefahr für meine Freunde in den bildungsfernen geldnahen Schichten – kleiner Scherz, die Banker sind natürlich gemeint. Aber manchmal muss ich meinen Frust auf diese Hasardeure loswerden, wenn auch nur in meinem Tagebuch. Aber die sozialfernen Schichten kriegen und kriegen ja nicht den Hals voll.

Jetzt versuchen sie schon den Euro abzuziehen und spekulieren auf seinen Fall.

Wie lange ich das noch durchhalte, Maßnahmen gegen diese riskanten gewissenlosen Finanzspekulanten aufzuhalten, finde ich,weiß ich nicht - wird' immer schwieriger.

Manchmal fühle ich mich schon wie so eine Burkaträgerin. Man sieht von mir nichts, außer meinen Augen, ich versuche wirklich nichts verbindliches zu sagen oder zu machen und trotzdem werd' ich kleinlich kritisiert. Es gibt aber auch kein bisschen Privatsphäre in der Öffentlichkeit.

Und Stimmen bei der NRW-Wahl kostet mein zögerliches Management um Griechenland auch noch.

Also leicht machen die es mir nicht zu regieren. Da hab' ich doch die Gelben am Hals und mal so grade handzahm, da fliegen mir die internationalen Probleme um die Ohren. Ob Afghanistan oder die internationalen Finanzmärkte alles läuft suboptimal.

Aber hohes Lob an meine Medien. Die bleiben glasklar auf Linie. Hi, hi fast so wie früher- aber solche Vergleiche stellen wir doch lieber mit der LINKEN an, dass wir ihrer Politik DDR-Propaganda unterstellen. Ach meine WAZ ist da auf Zack und lässt Jürgens Generalsekretär ausführlich zu Wort kommen. Hoch lebe die Parteiendemokratie äh parlamentarische Demokratie.

17:18 05.05.2010
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Geschrieben von

goch

Kapitalismus ohne Krise - eine antikapitalistische Forderung?
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goch

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