Horchen & Gucken

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In vier Tagen West-Berlin umzingeln

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Drei rote Sessel, drei Herren in feinem Zwirn unter sommerlichem Himmel auf hoher Terrasse im Berliner Regierungsviertel. Sagt der eine zu dem Dicken, ...und Koch und Kellner wird es auch nicht mehr geben?, der antwortet, Wir wollen auch kein Restaurant aufmachen. Diese Sätze kommen mir erst Tage später zu Gehör, denn sie sind aufgezeichnet worden, und dank moderner Technik kann ich sie nun abhören. Ein paar Fotos hab’ ich aber gleich gemacht, aus ca. 50 m Entfernung, Zoom sei Dank. Wir sind hier an der Ecke des Lüders-Hauses abgestiegen, um einen Blick auf die eingeglasten Reste des Parlaments der Bäume von Ben Wagin zu werfen. Unsere Neugier erweckt Aufmerksamkeit, ein Wachmann kommt angeschlendert, sagt nichts, schaut demonstrativ woanders hin, geht aber nicht weiter.


Dafür schwingen wir uns wieder in den Sattel und reiten weiter, nicht in die untergehende Sonne, sondern zum Potsdamer Platz, wo vor ein paar Tagen alles begann.

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Der Mauerweg ist ein 165 km langer Radtourenweg, der fast überall genau dem Verlauf der Grenzanlagen zwischen der DDR und Westberlin, wie sie vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1990 bestanden haben, folgt. Man könnte den Radweg wie einen Geschichtslehrpfad absolvieren, nach Biotopen oder historischen Gemäuern Ausschau halten, die Eigentümlichkeiten des Übergangsraums zwischen Stadt und Umland unter die Lupe nehmen, Verkehrsinfrastrukturen besichtigen usw. usf. Ich aber will nur mal das Rad ausfahren, meinen Körper sich ausschwitzen lassen, will sehen und hören, und mir meine Gedanken machen.


Am Potsdamer Platz im frühen August sollte man sein Rad lieber schieben, denn die Touristenmassen können zwischen Geh- und Radwegen keinen Unterschied erkennen. Wie auch, die Augen huschen umher auf der Suche nach Börlinn-Sights und werden sofort mit Kameralinsen bewehrt, wenn eines entdeckt ist. Ich schaffe es in der ersten Stunde gerade mal bis zur Rudi-Dutschke-Straße, wo ich mir einen tazpresso genehmige und in Ruhe den Kai-Diekmann-Penis betrachte. Schräg gegenüber bei der liebgehassten Konkurrenz steht noch so ein Phallussymbol, Axel Cäsar in Übergröße. Während ich zu seinen Füßen über die Süffisanz des Umstandes nachgrüble, dass die Springerpresse heute in einer Straße residiert, die nach dem Mann benannt ist, den sie damals quasi zu Tode gehetzt hat, vernehme ich einen Dialog. Er: Das war ein Kerl, soll auch’n Frauenheld gewesen sein. – Sie: Hat ’ne Ähnlichkeit mit Obama, nicht? – Er: Du wieder, hättste gerne, was? Guck hin, der hat keene krausen Haare!

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Am Bethanien liegt ein Gemeinschaftsgarten in der Sonne und Fotos künden von heroischen westberliner Tagen. Ich habe nun das Orientierungssystem kapiert und komme flott voran, springe ab, um Tafeln zu lesen, Denkmäler anzusehen und Leute anzuquatschen.

Die Wege, über die ich rolle, neu angelegt oder als Zollweg (Kontrollpfad der westberliner Polizei und der Alliierten) bzw. Kolonnenweg (Patrouillenpfad der DDR-Grenztruppen zwischen Mauer und Hinterlandmauer) überkommen, asphaltiert, gepflastert, betoniert oder auch unversiegelt verfestigt, liegen auf einem Grund, der zum „Boden des Jahres 2010“ gekürt worden ist, der Stadtboden. Wenn man sich seine Schichten anschaut, eine kleine Ausstellung in der Versöhnungskapelle zeigt sie, sieht man Bauschutt, Backsteinbruch, Schrott, Holz, Müllreste, Knochen usw., was man nicht sieht, sind all die Flüssigkeiten, die in ihn gesickert sind, Öl, Abwässer, Schweiß und viel Blut über die Jahrzehnte. Dass dieser Boden das dschungelhaft üppige Grün hervortreibt, durch das ich auf dieser Tour gerollt bin - man mag es nicht glauben. Der Mauerstreifen ist 20 Jahre danach ein Stadtwald, 60 Meter breit und 100 km lang. Es gibt von Japanern 1990 gestiftete Kirschbaumalleen und Birkenhaine, wie man sie nur in Russland vermutet. Und Viecher gibt es, das reinste Bestiarium: Tausende Arten sind gezählt worden. Die Haustierhaltung ist ähnlich vielfältig, ich ziehe an Weiden mit Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden, Gänsen und vielerlei anderem Geflügel vorbei. Auf Luftbildern ist der Grenzverlauf immer noch gut zu erkennen. So ganz werden die Spuren nie verschwinden, die Landschaftsevolution hat einen Knick bekommen wie schon durch den Limes oder die Große Chinesische Mauer.

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Waldstreifen, Böschungen, Gebüsche und Grasnarben sind für viele Berliner und Brandenburger eine Art Allmende. Eine ältere Dame fischt mit ihrer Enkelin an einem Teich nach Entengrütze. Irgendwo am Ufer steht eine zeltartige Konstruktion aus Stöcken und Plastikplanen. Daneben halten zwei abgerissene Typen eine improvisierte Angelin’s Wasser. Leider wollen sie einen Zehner für ein Interview. Am Teltowkanal zwischen Johannestal und Britz, wo die bunt vermummten Rollerskater den Mauerweg als Piste nutzen, naschen einige Leute Brombeeren. Aber als ich anhalte, um mir auch ein paar in den Mund zu stecken, sehe ich jemanden aus dem Gebüsch heraustreten, zwei volle Eimer Beeren an einen Fahrradlenker hängen und gemächlich von hinnen radeln. Ein Stück weiter mäht ein Mann Gras mit der Sense und läd es auf einen Fahrradanhänger. Na, für die Karnickel, was? – Watt dajejen? – Nö, nö, aber vielleicht das Grünflächenamt? – Watt die nich wissen... – Also, von mir erfahren sie nichts!

Leiten Sie das weiter? – Wie meinen Sie? – Das muss doch gemeldet werden, so eine Schweinerei! Das waren die Stasileute! Der ältere Herr spricht mich an, als ich das Bild von Herbert Kiebler fotografiere, der am 27. Juli 1975 von Grenzsoldaten erschossen wurde. Es ist völlig zerkratzt. Am Weg stehen viele Stelen mit Fotos und Texten zu den Grenzanlagen und vor allem zu den Opfern. Einige davon sind mutwillig beschädigt, zerkratzt oder mit Farbe beschmiert. Beim Weiterfahren frage ich mich, wer das tut und warum. Hass, Wendeverliererfrust oder gedankenloser Vandalismus? Herbert Kiebler hätte mein Mit-Lehrling im nicht so weit entfernten IFA-Werk Ludwigsfelde sein können. Er hatte einen schweren Stand bei seinen Kumpels und nach einem Kneipenstreit in Mahlow, wo sie ihn wiedermal gehänselt und dann geprügelt hatten, zog er los, um in den Westen zu gehen. Diese Geschichte erinnert mich an die Schicksale hingerichteter Deserteure, die in einer Ausstellung des Dokumentationszentrums KdF-Bad Prora zur Militärgerichtsbarkeit in der faschistischen Wehrmacht porträtiert sind. Nicht alle sind in einem Akt des bewussten Widerstands desertiert, sondern weil sie Krieg und Militär psychisch nicht ertragen konnten.

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Auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade. Die Mutter, um die 40, Jack-Wolfskin-Jacke, Shorts, Wanderschuhe, Beine unrasiert, herrscht ihre beiden quirligen 4 bis 6jährigen Kinder an. Jetzt wird sich hingesetzt!!! Der Befehl wird befolgt, aber nach 2 Minuten siegen die Hummeln im Hintern, eines der Kinder steht wieder auf. In dem Moment fährt gegenüber ein S-Bahnzug ein. Jetzt seht Ihr mal... Da seid Ihr schneller tot und platt wie eine Briefmarke und im Himmel, als Ihr auf die Welt gekommen seid! Erschrocken setzt das Kind sich wieder hin. Nach zwei Minuten Stille hört man leise ein fernes Gewittergrollen. Du, Mami, wenn jetzt das große Donnerwetter kommt, dann sind wir nur noch ein Häufchen Asche, stimmt’s? – Nein, dann seid Ihr gar nichts mehr, da spült Euch der Regen in den Gully, dahin, wo die Kippen liegen...

An dem denkmalgerecht restaurierten Bahnhof Griebnitzsee halte ich an der Erfrischungshalle, um mir einen Imbiss zu gönnen. Der Wirt bedient mich und gesellt sich dann wieder zu zwei Gästen mit Strohhüten. Die ham alle Entschädigung kassiert, vor der Wende im Westen, und danach hamse alles zurückjekricht, ick weeß dit, mein Onkel hattet bearbeitet im Senat, sagt der Wirt, als im Radio von Ost-Grundstücken unter Zwangsverwaltung die Rede ist. Der Wessi ist nicht per se schlecht, sagt der eine Strohhut, dat System macht ihn schlecht, dat muss man dialektisch sehen. Der andere Strohhut kichert und zitiert ein Spottgedicht auf die Dialektik.

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An einigen Stellen folgt der Mauerweg nicht mehr dem ursprünglichen Grenzverlauf. Schienenwege, Autobahnen sind nach 1990 gebaut, aber auch viele Flächen in Privatbesitz (zurück)gegeben worden. Vorzugsweise an Seeufern versuchen Anlieger ihre Grundstücke bis an’s Wasser auszudehnen. Am Großglienicker See ist der als öffentliches Gelände ausgewiesene Radweg plötzlich an mehreren Stellen verbarrikadiert. Schilder drohen und Kettengeflechte machen ein Weiterfahren unmöglich. Stellenweise ist schon der Wegbelag weggehämmert, Rasen gesät und sind Liegemöbel aufgestellt. Mein Trotz erwacht. Ich wuchte Rad und Gepäck über die Barrieren, steige hinterher und quere das umkämpfte Gelände. Geschossen wird nicht, keine Hunde von der Kette gelassen, es ist Donnerstag am frühen Nachmittag. Da schafft man in der Firma. Von nüscht kommt nüscht. (Die Gegenbewegung heißt Freier Uferweg. Unabhängige Bürgerinitiative Groß Glienicke.) Ein ähnliches Problem konnte ich schon am Griebnitzsee beobachten. Der Mauerweg führt mich dort durch die Virchow-Straße, die von picobello sanierten wilhelminischen Villen gesäumt ist, die dem Begriff Reichtum höchste Anschaulichkeit verleihen. (Ich dachte, solche Schlösschen mit Remisen, Kutscher- und Gärtnerhäusern usw. gibt es nur noch in englischen Kostümfilmen...) Auch diese Herrschaften beanspruchen ihr Stück Seeufer für sich. Hier führt die Initiative Freies Ufer Griebnitzsee ihren Krieg gegen die Paläste, interessanterweise aber auch von einigen Villenbesitzern unterstützt, von denen auf der seeabgewandten Seite der Virchowstraße nämlich.

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Bevor er die Virchowstr. erreicht, befindet der Mauerradler sich in der örtlichen Karl-Marx-Straße. Womit kann ich Ihnen helfen? Die Frage stört mich beim Fotografieren der Truman-Villa. Wahrscheinlich habe ich sie dadurch provoziert, dass ich dazu einige Schritte auf das Gelände der hier unter dem Motto Für die Freiheit residierenden Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP getreten bin. Der Frager trägt geflochtene Schuhe, hellbeige Hosen, ein blaues Jacket und eine Wahlkampf-Frisur. Wissen Sie, sage ich, in den siebziger Jahren bin ich hier zur Schule gegangen, bei den Kommunisten. Ich bin so begeistert, dass das Haus jetzt freiheitlichen Zwecken dient! Sein lächelnd gemachtes Angebot, mich herumzuführen, lehne ich unter Verweis auf meine unangemessene Kleidung bedauernd ab. Gegenüber der Villa befindet sich der Hiroshima-Platz. Mr President Truman hat nämlich von hier aus Anfang August 1945 den Einsatzbefehl für die Hiroshima-Bomber gegeben. Für die Freiheit.

Am Anleger der BVB-Fährlinie von Wannsee nach Kladow sind alle Tische vor dem Kaffee- und Imbissstand besetzt. Ein junger Mann, der sieht, wie ich mit Kaffeepott und Eis am Stiel in den Händen mich nach einem Sitzplatz umsehe, winkt mich heran. An dem Tisch, wo er mit einer jungen Frau und einem kleinen Jungen sitzt, ist der vierte Stuhl frei. Wohl bekomm’s! wird mir gewünscht. Diese etwas altertümliche Formulierung hätte ich so jungen Leuten gar nicht zugetraut. Die Eltern unterhalten sich über ein Projekt, das irgendwas mit Film zu tun haben muss. Die Frau blättert in Papieren. Der Mann ruft dem herumflitzenden Jungen zu: Louis, lauf nicht so weit weg! – Ich hör’ dich nicht, Papa! kommt als Antwort. Vor Lachen verschlucke ich mich an der Kaffeeplurche. Die drei sind schwarz, und ich muss an den Spruch denken, den ich zwei Stunden vorher groß auf den Radweg gemalt gesehen hatte: Ausländerimport ist Völkermord!

Am dritten Reisetag schaffe ich nicht viele Kilometer, denn ich verbrachte den Vorabend plus halbe Nacht mit einer Dame von Welt und diversen Bieren im freien Neukölln. Mit Mühe habe ich es in den gut besetzten Garten einer Ausflugskneipe namens Jagdhaus an der Havel geschafft. Der Kellner ist völlig allein und verschwindet nach der Aufnahme der Bestellungen immer für eine Viertelstunde im Haus, um die Getränke einzulassen und wahrscheinlich auch die Essenportionen selbst anzurichten. Mich stört das nicht. So hab ich eine Ausrede, nicht weiterkeulen zu müssen. Ich lasse den Blick über das Wasser schweifen und lausche den Hörspiel-Dramen, die mir geboten werden.


-Mit sein’ Marktstand machta 2000 die Woche, 1000 vasteuata, damit itt nich uffällt.

-Aber Veras Jeld hamse inne Schweiz jefunden.

-Die is so’n bisschen der Jungfer-niedlich-Typ, nimmt sich so’n alten, na, Jeld hatta ja.

-Datta schon über 80 is, hätt ick nich jedacht.


Zwischendurch, der Kellner ist grad mal in der Nähe, wird nochmal Kaffee bestellt.


-Mit elwe hatt ick dat erstemal die Regel, mit 42 war schluss. Meene Mutta hatt mir’n bisschen Watte vorjepackt und jesacht, datt kommt jetz jeden Monat. Ditt war meene Uffklärung.

-Und dann kommt so’n Kerl, fummelt ’n bisschen da unten rum und schon biste schwanger. Da sind se heute echt besser dran.

-Na ja, und nu sind wa am Lebensende.

-Ach nee, sach nich sowatt.

Ein plötzliches Tsching! Tsching! Hex! Hex! lenkt mich ab. Bibi Blocksberg als Klingelton. Eine Teenager-Stimme ruft: Roxi, was’n los?!

Ich krieg endlich was zu essen, es schmeckt sogar. Die beiden älteren Damen haben nun niederträchtige Nachbarn beim Wickel und dann, es geht immer noch schlimmer, Töchter und Schwiegersöhne, die sich von ihren Müttern losgesagt haben. Und ick bin noch so dämlich, und bete jeden Abend, datta se beschützen soll.

Dann stehen sie auf, umarmen sich, danken sich gegenseitig für’s Zuhören und gehen ihrer Wege. Und mir spuken sie beim Weiterkurbeln noch lange im Kopf herum.

Die letzten knapp 50 km von Hennigsdorf bis zum Potsdamer Platz lege ich mit weiblicher Begleitung zurück. Als zweites Vehikel muss ein DB-Leihfahrrad herhalten, die Dinger sind besser als ihr Ruf, rollen, erstmal in Schwung gebracht, leicht dahin und sind mit 8-Gang-Schaltung ausgestattet. Zu zweit kämpfen wir uns durch die Geister der Vergangenheit und die Touristenmassen der Gegenwart.

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Im Cafe Hüftengold, Oderberger Straße, sage ich zu meiner Tochter, hier haben wir mal die PGH Glühende Zukunft besucht, du warst noch keine 2 Jahre alt. Ein Grenzer hat uns zugeguckt, wie wir da anspaziert kamen.


Wir wissen, dass es in West und Ost noch (sic!) keine gemeinsame Erinnerung gibt.

Ein Satz aus dem Mauerweg-Tourenführer von Michael Cramer.


Noch keine gemeinsame Erinnerung?!? – Ich glaube, die spekulieren auf mein Ableben.


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Mehr Bilder (und kaum Text) gibt es hier.

11:45 13.08.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

goedzak

I'm a-leaving' tomorrow, but I could leave today. (Bob Dylan)
goedzak

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