RE: Die Vermarktung queerer Symbole | 23.08.2018 | 17:50

Ich sehe es ähnlich wie "luddisback". Bei einer kapitalistischen Verwertung (siehe Beispiel: https://www.amazon.de/Einhorn-Malbuch-Kinder-Erwachsene-BONUS-Einhorn-Malvorlagen/dp/1978458053) wird das Symbol und die eigentliche Bedeutung aufgehoben. Es wird verwischt und von der breiten Bevölkerung mit anderen Themen assoziiert. Diese Entwicklung ist spätestens mit dem Hype um die Fabelwesen unwiderruflich unumkehrbar. Aber eventuell gibt es eine Reunion des Unicorns...

RE: Brett vorm Kopf (2016 Remix) | 25.01.2017 | 01:38

Interessanter Ansatz. Ich denke man muss bei der Virtual Reality stark differenzieren. Geht es um Konsum und Spaß bin ich voll Ihrer Meinung. Mir geht der Hype auch entschieden zu weit und die großen schweren VR Brillen schrecken mich ab. Außerdem sieht es sehr befremdlich aus, wenn Leute "blind" mit einer solchen unterwegs sind. Im privaten Bereich, der nur des Konsums und des Spaßes dient kann man sich bestimmt verweigern. Dagegen steht der nützliche Bereich. Medizin, Arbeitswelt, Rettungswesen usw.. Hier sind die Möglichkeiten riesig. Bedenkt man das Potential wäre es unentschuldbar diese Technologie nicht zu fördern. Inwieweit die Virtaul Reality unseren Alltag einnehmen wird ist abzuwarten. Aber verhielt es sich nicht ähnlich mit dem Mobiltelefon und dem Internet? Die Technologie entwickelt sich rasant und die Qualität der 360 Grad Kameras wird auch immer besser. Schon bald sind hochauflösende omnidirektionale Aufnahmen für jedermann erschwinglich. Im Sinne des Fortschritts (Medizin, Rettung usw.) hoffe ich auf eine positive Entwicklung. Privat sollte JEDER regelmäßig aus seiner virtuellen Realität ausbrechen und in die wirkliche Realität mit echten Menschen eintauchen.

RE: Recht auf Abschalten | 07.07.2016 | 17:22

Ich denke schon, dass eine Arbeitsreform notwendig wird. Die Erreichbarkeit geht gegen 100% und ist durch mobile Geräte wie Tablets unglaublich angestiegen. Das bedeutet mehr Stress für den Arbeitnehmer und führt zu Problemen. Erhohlung ist Mangelware. Die Arbeitnehmer werden ineffizienter und der Arbeitsmarkt wird insgesamt schwächer. Privatleben und Berufsleben sollte bei Arbeitnehmern klar getrennt werden und dem Trend der ständigen Erreichbarkeit entgegengewirkt werden. Bei selbstständiger Tätigkeit sieht die Sache wieder anders aus...

RE: Entspannt euch! | 07.07.2016 | 17:00

Interessant das Thema aus diesem Blickwinkel zu betrachten. Das Argument der künstlichen Markterschaffung teile ich nicht. Ein Markt kann nur dort entstehen, wo auch Nachfrage herrscht. Dies funktioniert dynamisch und hat immer etwas mit Anpassung zu tun. Die Infantilisierung nimmt wirklich spührbar zu. Trotzdem finde ich es schwierig diese Entwicklung auf den Maltrend zu übertragen. Die Kreativität trägt nachweislich zur Entwicklung des Menschen bei. Wer glaubt, dass Ausmalen kein kreativer Prozess ist der sollte sich diese Ausmalbilder zu Gemüte führen. Sicherlich ist dieses Hobby nichts für Jedermann. So lange Begeisterung und Leidenschaft entsteht kann es nur gut und förderlich sein. Liebe Grüße