Kommentare von gozilla

gozilla 25.06.2017 | 13:41

Was sich lohnt und für wen

"In der Rede von den angeblichen »Leistungsträgern« steckt die Missachtung für die Tätigkeit der anderen. Sie können zu solchen nur werden, indem man die Leistung anderer negiert, verlacht, für nicht so wichtig erklärt - sagen wir: der Kassiererin im Supermarkt, des Paketboten, all derer, die von den steuerpolitischen Plänen der SPD ein wenig profitieren würden."

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055236.was-sich-lohnt-und-fuer-wen.html

gozilla 23.06.2017 | 17:55

Den Klimawandel erlebe ich hier Kassel und in 14 Tagen bei meiner Mutter in Spanien, die mit der Hitzeplage noch stärker zu kämpfen hat. Heute aber wesentlich angenehmere Temperaturen👍

Abschliessen für Dich ein aktueller Artikel zum Thema Absicherung von Risiken bzw. Indvidualisierung/Privatisierung von Risiken:

"Ein Lebenschancenkredit, der Menschen mehr Freiheit in ihrer individuellen Lebensgestaltung gibt, würde unsere Sozialsysteme wieder zukunftsfähig und nachhaltig machen. Ein solcher Lebenschancenkredit könnte jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft und individuellen Lebenslage, im Alter von 18 Jahren ein Anrecht auf 20.000 Euro geben, ein Guthaben, das für Bildung, Zeitsouveränität oder zur Absicherung sozialer Risiken genutzt werden kann. "

Toll oder👎

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/sozialpolitik-vorsorge-lebenschancenkredit-fratzscher

gozilla 23.06.2017 | 10:45

Zu Ihrem Kommentar (alte links-liberale Rezepte als Erfolgsmotor) passt m.M.n. dieses Ziat:.

"Diese alten Männer ( Senders u. Corbyn) wurden zu Stars der Jugend, weil sie deren Lebensgefühl mit einer politischen Programmatik verbinden. Und dieses Lebensgefühl des 21. Jahrhunderts interessiert sich nicht mehr für die taktischen Spielchen der Politstrategen."

Was Wagenknecht zum deutschen Corbyn fehlt

gozilla 22.06.2017 | 16:51

Auch Jean-Luc Mélenchon, der in seinem Wahlkreis in Marseille mit 59,85 % einen klaren Sieg über die Kandidaten der Präsidentenpartei REM, Corinne Versini erreichte, rief unmittelbar nach der Wahl zum Widerstand gegen die Präsidentenmehrheit und ihre Vorhaben auf. „Ich informiere die neue Staatsmacht, dass nicht ein Meter Terrain in Sachen Arbeitsrecht aufgegeben werden wird ohne Kampf“, verkündete er in seiner Stellungnahme zum Wahlergebnis.

https://isw-muenchen.de/2017/06/nach-der-franzoesischen-parlamentswahl-angesagt-ist-linke-gegenwehr/

gozilla 22.06.2017 | 16:24

Versuch einer Antwort auf Deine Frage:"Gibt Beck denn nicht jenen, vor denen er angeblcih warnt...,das Instrumentarium an die Hand, sich selber den Sozial-.Staat ohne Bedürftigkeitnachweis gar nicht fein zur Beute zu machen?

Antwort: Nach meiner Leseart - habe ein paar Kapitel eben schnell überflogen- insofern nicht, weil seine Modernitätskritik bzw. Beschreibung des Weges in die "Risikogesellschaft" auch gesellschafts- und wissenschaftspolitische Auswege aufzeigt, um die individuellen/gesellschaftlichen Risiken (Armut/Unterbeschäftigung/Ausbeutung/Naturzerstörung etc.) nicht als naturgesetzliches Schicksal zu begreifen, sondern explezit auf sozialstaatliche Möglichkeiten (Ausbau des Sozialstaates; Einführung eines Mindesteinkommens etc.) und Ausbildung von Technikkritik - und Technikkompetenz sowohl bei den Gewerkschaften als auch bei den Individuen hinweist, um Alternativen zum risikogesellschaftlichen Wandel zu schaffen ( z.B. spricht er auch von Arbeitszeitverkürzung infolge der der ernormen Produktivitätszuwächse). Nur soviel!

Anderseits geht seine Gesellschafts- bzw. Wirtschaftskritik nicht soweit- aus meiner Sicht.- das er den Kapitalismus in Frage stellt. D.h., von einem radikalen Bruch mit dem Kapitalismus kann ich keine passende Stelle bzw. Positionierung von Beck finden.

Kurz: Beck plädiert mehr für verschiedene Absicherungsformen aufgrund zunehmender Unsicherheiten, Ungleichheiten und Zerstörungen traditioneller Lebens- und Arbeitsformen, die - und hier hast Du schon recht- sowohl sozialstaatsmäßig als auch individuell getragen werden sollen. Letzteres wird aber von den Neoliberalen praktiziert und erzählt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

gozilla 22.06.2017 | 14:17

Links kann begeistern und von Corbyn lernen auch. Jedenfalls habe ich es mir von Pedro Sanschez auf dem 39. Parteitag der PSOE. Dazu mich selbst zitierend aus meinem Spanien Beitrag:

Sollte die PSOE auch tun: von Jeremy Corbyn lernen.

Der gestrige PSOE-Parteitag war vom Ergebnis her sehr ernüchternd (der neue Parteivorstand eher moderat) bis doppeldeutig (Sanchez: den politischen Bruch mit dem PP- Regime mithilfe dreier politischer Kräfte vollziehen, d.h offenbar mit den rechten Ciudadanos?!)

Schauen wir mal....

SIEBEN DINGE, DIE WIR VON JEREMY CORBYN LERNEN KÖNNEN

http://mosaik-blog.at/corbyn-lehren-labour-linke-sozialdemokratie/

gozilla 20.06.2017 | 20:33

Nö, aber es macht mir mehr Sorgenfalten als ich es mir leisten kann und will😉Ernsthaft: Mir fällt auch nichts konstruktives ein, was diesem kritischen und spalterischen Trend in der Gesellschaft entgegengesetzt werden kann. Wie es gelingen könnte, dass hat mein sehr geschätzter Raul Zelik aufs Papier gehämmert. Aber Papier ist bekanntlich sehr geduldig....

Solidarität ist unteilbar.

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