grefel

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RE: Raus aus Europa | 18.11.2012 | 22:39

mich wundert, dass noch niemand die breaking bad copy anmerkte. aber wirklich schlimm ist doch, dass hier eine doppel (dreifach?) mörderin einfach mal in den urlaub geschickt wird. ist das der rechtsstaat für den ich gez gebühren zahle :-?

RE: Sie haben mich verletzt | 29.10.2012 | 22:29

untertauchen muss man noch, hatte ich nicht erwähnt aber hatten die beiden ja vor.

bei betrug kann man "relativ" einfach zu geld kommen wenn man gewillt ist sein soziales umfeld komplett aufzugeben (und noch halbwegs intelligent ist).

gegenfrage: würden sie die polizei rufen wenn jemand mit so einer nummer vor ihrer tür auftaucht?

RE: Sie haben mich verletzt | 28.10.2012 | 22:13

doch, doch. die story ist relativ realistisch und man könnte sie genau so machen. kreditkartenbetrug wird von den banken mehr oder weniger stillschweigend beglichen und hat relativ große ausmaße. die idee des nicht abbuchens der spendengelder halte ich auch für plausibel, weil sonst anzeige wegen betrug erstattet werden kann.

mir scheint die "nummer" ziemlich gut und ließe sich vermutlich ähnlich durchziehen. mit den gesammelten pin könnte man jahrelang munter geld abheben - die karten würden ja nicht gesperrt und die pins ändern sich nicht.

RE: Muslimische Gesellschaften sind komplex | 21.09.2012 | 19:28

Ich kann Ihnen zustimmen bezüglich der Wahrnehmung des Islams in Medien und Gesellschaft - diese ist völlig gestört.

Letztlich sollte man aber aufpassen, nicht aus Solidarität für die falschen oder seltsame Positionen Partei zu ergreifen. Ihr Essay ist da an einigen Stellen sehr verräterisch.

Zitat:

Inwieweit sind Journalisten überhaupt für den Islam zuständig? Eigentlich sollte für sie doch nur die politische Seite von Belang sein, denn aus theologischen Fragen halten sie sich gewöhnlich heraus, jedenfalls wenn es um das Christentum geht. Doch der Islam versteht sich nicht allein als Heilsplan für den Einzelnen, sondern auch als Konzept für das Funktionieren einer Gemeinschaft. So bleibt die Grenze zwischen Religion und Politik fließend – und das ist das Einfallstor für einen Journalismus, der sich anmaßt, zugleich über islamische Religion urteilen zu können, ohne etwas von ihr zu wissen.

Die Frage bleibt doch WER sich hier anmaßt? Sie sagen damit doch eigentlich selber sehr warum der Journalismus aus seinem Selbstverständnis für den Islam zuständig sein sollte. Mir wäre es übrigens neu, dass hier in den Medien theologische Fragen des Islams diskutiert werden die KEINEN Bezug auf die Gesellschaft hätten - geht ja auch gar nicht :-) .

Letztlich bleibt noch die Anmerkung, natürlich sollten Sie vor Religösität Angst haben. Ist doch ein bestimmendes Merkmal von Religion die Deutungshoheit über Leben, Kultur und Gesellschaft zu erlangen. Und das meist exklusiv - die Christen haben wir ganz gut im Griff, war aber auch nicht immer so und sollte man sich auch nicht unbedingt drauf ausruhen.

RE: Achtung, letzte Ausfahrt! | 13.04.2012 | 16:37

Was soll den jetzt besser oder schlechter an einer Spaßfahrt unserer Fun-Jugend im Vergleich zu einem Besuch eines entfernten Verwandten unseres Boring-Alters sein?

Letztlich sind beides Freizeitbeschäftigungen, die Entspannung, Spaß und Erholung dienen. Ob dreimal mit lauter Mucke um den Block oder 300 km für Kaffee und Kuchen - ich sehe höchstens die etwas höhere CO2 Belastung bei letzterem...

RE: Achtung, letzte Ausfahrt! | 13.04.2012 | 16:37

Was soll den jetzt besser oder schlechter an einer Spaßfahrt unserer Fun-Jugend im Vergleich zu einem Besuch eines entfernten Verwandten unseres Boring-Alters sein?

Letztlich sind beides Freizeitbeschäftigungen, die Entspannung, Spaß und Erholung dienen. Ob dreimal mit lauter Mucke um den Block oder 300 km für Kaffee und Kuchen - ich sehe höchstens die etwas höhere CO2 Belastung bei letzterem...

RE: Achtung, letzte Ausfahrt! | 13.04.2012 | 16:37

Was soll den jetzt besser oder schlechter an einer Spaßfahrt unserer Fun-Jugend im Vergleich zu einem Besuch eines entfernten Verwandten unseres Boring-Alters sein?

Letztlich sind beides Freizeitbeschäftigungen, die Entspannung, Spaß und Erholung dienen. Ob dreimal mit lauter Mucke um den Block oder 300 km für Kaffee und Kuchen - ich sehe höchstens die etwas höhere CO2 Belastung bei letzterem...

RE: Oder so | 09.04.2012 | 00:03

geil, dieses zeug was dell davor genommen hat. das bitte immer wieder einwerfen. selten so eine geile rezension gelesen.

RE: Gestern beim Frühstück | 09.10.2011 | 23:56

danke, beste rezension seit langem. nur schade das der tatort so erbärmlich war.

RE: Dürfen wir Tiere töten? | 16.08.2010 | 02:37

das argumentationsmuster ist bekannt und kommt einen vegetarier eigentlich bei fast jeder diskussion zum thema unter.
letztlich geht es darum, dass ein moralischer standpunkt widerlegt werden soll, weil er nicht 100% perfekt/valide ist.
die üblichen argumente lauten zwar eher "es macht keinen unterschied" oder aber die "du trägst doch auch leder schuhe" sind aber aus dem gleichen holz geschnitzt.
es fällt bei den argumentierenden meistens auf, das sie sich vor der frage, ob sie persönlich etwas an der massentierhaltung durch ihr verhalten ändern könnten, scheuen. denn würden sie sich die frage ernsthaft stellen würde das ja eine änderung des lebens bedeuten.
es macht keinen sinn lügen als normal zu erklären weil es nicht ausbleibt das auf der welt gelogen wird.
und sorry, aber wenn man es als ethischen wert ansieht das man tiere nicht töten/quälen soll, dann ist ja wohl der der weniger verantwortung trägt moralisch überlegen.
von daher viel spaß mit der bio wurst, aber nein danke zum massentierfraß.

gute nacht