RE: Silvester hält uns erneut den Spiegel vor | 04.01.2017 | 00:15

Nafri,Grüfri: die verzerrte Debatte um Racial Profiling und die Hetze gegen eine kritisch fragende Grünen-Politikerin

Die Aussagen des Polizeipräsidenten zum Polizeieinsatz sind äußerst widersprüchlich. Mathies im Wortlaut seiner Pressekonferenz:

„Es war angeordnet potentiellen Zielgruppen differenziert zu begegnen, sie differenziert anzugehen. Es ging nicht um das Aussehen sondern um das Verhalten von jungen Männern, nämlich wie eben schon ausgeführt: Rocker, Rechte, Hooligans. Bei den jungen Männern aus Maghreb-Staaten, die sich verdächtig verhalten, dazu kann ich sagen, sie wurden bereits ab 19 Uhr zunehmend im Bereich des Hauptbahnhofes festgestellt. Wir haben dort festgestellt Personen, die zum Teil alkoholisiert waren, die, ja mir wurde es so geschildert, einfach nur rumstanden, in Gruppen rumstanden, aggressiv wurden, wo klar war da passiert etwas, wenn wir nicht frühzeitig konsequent einschreiten. (…) Wir haben keinerlei Erkenntnisse bekommen, die auch nur ansatzweise plausibel wären zu dem, was wir jetzt hier erreicht haben. (…) Wir haben eine große Gruppe von annähernd 300 Personen, die, ja, dem nordafrikanischen Potential zuzurechen sind aus dem Bahnhof Deutz heraus zum Teil begleitet, weil dort keine, äh, kein Anlass war sie festzuhalten, festzusetzen. Sie sind in enger Begleitung dann zum Rhein Boulevard geführt worden und auch anschließend zurück. Das waren so die polizeilichen Maßnahmen. (…) Wir wenden das nicht an (Racial Profiling -Anm. d. Verf.) sondern die Eingriffsgrundlagen für polizeiliches handeln ergeben sich aus dem Polizeigesetz oder aus der Strafprozessordnung. (…) Es geht hier um großen Teil, das will ich hier auch ohne Umschweife sagen, um Erfahrungswissen von Polizeibeamten Situationen schnell bewerten zu können. Es geht um Verhaltensweisen von Personen und eines will ich noch mal deutlich sagen auch an die Kritiker gerichtet, die sagen „weshalb wurden da genau die Personen herausgezogen“: ich habe an anderer Stelle heute gesagt, ohne das zu sehr auf mich zu beziehen, aber ältere Männer mit grauen Haaren waren eben nun mal nicht in dem Täterprofilspektrum, genausowenig wie es Mütter mit Kinderwagen oder auch sonstige Personen sind. Wir haben schon sehr genau darauf geachtet welche Verhaltensweisen legen diese Personen an den Tag und darauf orientiert sind auch diese Maßnahmen getroffen worden.“

RE: Elvis lebt! | 31.12.2016 | 16:44

Um die offizielle US-Verschwörungstheorie zum 11.September als Vertuschung zu entlarven, genügt ein Blick auf die von George W. Bush am 10.11.2001 vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen, gehaltenen Rede:

"Every civilized nation here today is resolved to keep the most basic commitment of civilization: We will defend ourselves and our future against terror and lawless violence.(…) The terrorists call their cause holy, yet fund it with drug dealing.(…) We must speak the truth about terror. Let us never tolerate outrageous conspiracy theories concerning the attacks of September 11th – malicious lies that attempt to shift blame away from the terrorists themselves, away from the guilty.(…) As I told the American people, freedom and fear are at war. We face enemies that hate, not our policies,-but our existence – the tolerance and openness and creative culture that define us.(…) We know that evil is real, but good will prevail against it."

9/11: Das Märchen von der unentdeckten Hamburger Terrorzelle

Die dunkle Seite der Wikipedia: Wie Kopilot/Jesusfreund und Co. 9/11-Artikel säubern

RE: Mein Sohn, hier steht alles drin | 30.12.2016 | 21:35

Und wie reagierten die Hamburger Proll Punks als die Clash in die Stadt kamen?

"Das Clash-Konzert vom 19. Mai 1980 in der Hamburger "Markthalle" war von Anfang an von Protesten gegen die Band geprägt. Seit Clash im Januar 1977 einen Plattenvertrag mit dem Musikmulti CBS abgeschlossen hatte, galten sie in der Punkszene als "elende Verräter, die sich an den Kapitalismus verkauft" hatten. Hier die Ausschnitte, als das Konzert kurz vor dem Abbruch stand. Das Konzert mußte schließlich auf Anordnung der Polizei zu Ende gebracht werden, um schlimmere Ausschreitungen zu verhindern. Unmittelbar nach dem Konzert wurde der Sänger Joe Strummer verhaftet, da er einem Punk seine Gitarre über den Schädel gezogen und schwer verletzt hatte." (You Tube)

RE: Die Grenzen der Zivilität | 22.12.2016 | 19:39

Dass die Sicherheitsbehörden ihm einen Terrorakt zutrauen, wird mit Blick in die Gefährderdatei deutlich, die dem Bayerischen Rundfunk in Auszügen vorliegt. Dort hieß es bereits im März:

"Der Verdächtige werbe im gesamten Bundesgebiet "offensiv bei anderen Personen darum, gemeinsam mit ihm islamistisch motivierte Anschläge zu begehen". Er beabsichtige, sich "großkalibrige Schnellfeuergewehre über Kontaktpersonen in der französischen Islamistenszene zu beschaffen". Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei davon auszugehen, dass A. seine Anschlagsplanungen "ausdauernd und langfristig" verfolgen werde.

RE: Die Grenzen der Zivilität | 22.12.2016 | 19:37

"Die USA haben sich bis heute nicht von den Angriffen des 11. September 2001 erholt."

Die USA haben die Anschläge bis heute nicht aufgeklärt und die Folgen des "war on terror" bekommen wir bis heute zu spüren.

Die entscheidende Parallele zwischen 9/11 und Berlin:

Die mutmaßlichen Attentäter standen im Visier der Geheimdienste:

"Der Informant berichtete den Behörden in der Folge auch von Anis Amri, der offenbar regelmäßig in dem Netzwerk verkehrte. Demnach wussten die Ermittler spätestens seit dem vergangenen Juli, dass der nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gesuchte Amri Anschläge begehen wollte. Mehrfach habe Amri von möglichen Attentaten gesprochen, sagte der Informant. Brisant ist die Information auch, weil Anis Amri ganz offensichtlich Teil des Netzwerks war, das sich in der Moschee zu konspirativen Treffen verabredete."

RE: Der General als Aufpasser | 09.12.2016 | 18:39

Mad Dog = „wütender Hund“?

https://www.dict.cc/?s=mad+dog

Wohl eher "verrückter Typ".

Und wenn schon Hund, dann tollwütig.

Oder man lässt einfach diesen Spitznamen Schwachsinn

weg (Kriegsmönch,Hund,Schlachtross) und nennt ihn beim

Namen: Kriegsorganisator in völkerrichtswidrigen Kriegen.

James Mattis Is a War Criminal: I Experienced His Attack on Fallujah Firsthand

http://www.truth-out.org/news/item/38620-james-mattis-is-a-war-criminal-i-experienced-his-attack-on-fallujah-firsthand

RE: Gegen die Wand | 04.12.2016 | 21:30

"...die durch Kopfschüsse getöteten Mundlos und Böhnhardt aufgefunden..."

Bezeichnend, dass kaum noch jemand von Suizid schreibt. Försters Formulierung klingt, danach als seien die beiden Uwes von einer dritten Person hingerichtet worden..

Der NSU-Komplex ist der Lackmustest für den Rechtsstaat, die "Sicherheitsbehörden", die Politik, die Zivilgesellschaft und die Medien dieses Landes.

Ich sehe in allen Bereichen Defizite.

Printausgabe Hamburger Abendblatt 20.12.2011:

“Das Amt hat die Bildung des terroristischen NSU nicht nur nicht verhindert, sondern geradezu gefördert. Die Beschützer der Demokratie kannten den Aufenthaltsort der Verbrecher, nahmen sie aber nicht fest. Sie behinderten offenbar die Fahndungsarbeit der Polizei. Und sie versuchten den Nazi-Terroristen Geld zukommen zu lassen, in der Hoffnung, sie würden so an gefälschte Pässe herankommen. Das alles sind keine Pannen, keine Fehler in der Ermittlungsarbeit. Dahinter steckt offensichtlich ein System. Das sind beklemmende Enthüllungen: Verfassungsschützer und Verfassungsfeinde arbeiten Hand in Hand.”

RE: Halb und halb | 17.11.2016 | 19:17

Die Afghanen können einem nur Leid tun. Erst wurden die Islamisten in ihrem Land vom Westen unterstützt um der Sowjetunion zu schaden und später weil eine Pipeline (TAPI) durchs Land gebaut werden sollte. 9/11 wurde als Begründung missbraucht um das Land anzugreifen obwohl kein einziger Afghane an den Anschlägen des 11.9. beteiligt war. Es wurde eine korrupte von Warlords und Drogenhändlern unterstützte Regierung installiert mit der US-Marionette Karzai an der Spitze. Mindestens 250000 Menschen starben bislang in diesem Krieg. Der Mohnanbau boomt,die Gewalt der Taliban auch und Geflüchtete sollen wieder in die Heimat geschickt werden.

9/11 und der Afghanistan Krieg: ein Rückblick

RE: Die Qualität der Freiheit | 17.11.2016 | 11:39

"Und auch die US-Außenpolitik beruhte bekanntlich weniger auf liberaler soft power als auf einer skrupellosen Interessenpolitik, die im Zweifelsfall die riesige Kriegsmaschine des Pentagons anrollen ließ."

So ist es.

RE: Über "Krieg gegen Terror" in den Faschismus? | 16.11.2016 | 10:51

Danke für die Arbeit!*****

Am 15.5.2015 erklärt Whistleblower Thomas Drake im Deutsche Welle Interview, dass die Vereinbarungen der rot-grünen Bundesregierung, die der damalige Kanzleramtsminister Steinmeier 2002 mit den USA aushandelte, einen Interpretationsspielraum beinhalten, der quasi die Vollmacht für einen uneingeschränkten Zugang zu Daten ermöglicht und dabei rechtliche Grenzen der Deutschen Verfassung überschreitet sowie Datenschutzgesetze der EU bricht:

„This agreement basically gave Carte Blanche and it was really designed to provide NSA in particular, access to pretty much anything they wanted to ask the BND to collect. Because the agreement allowed interpretations that would give much wider access to information beyond any other restrictions even including german law, the german constitution or even EU privacy laws.“