Gordon S.

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RE: Wer kann mir mit einem rechtlichen Rat weiterhelfen? | 11.02.2011 | 14:03

Also generell erfolgt das Umtauschen im Einzelhandel auf freiwilliger Basis, (machen die meisten um die Kundenzufriedenheit zu sichern), also treffen die Aussagen des Geschäftsführers zu.
Anders sieht das allerdings aus, wenn es sich um mangelhafte oder fehlerhafte Ware handelt. Das wäre meiner Meinung nach der Fall, wenn auf der Verpackung eine andere Konfektionsgröße ausgeschrieben war, als dann tatsächlich in der Verpackung vorhanden oder in deinem speziellen Fall, wenn dir die Verkäuferin eine andere Größe ausgehändigt hat als jene, die du bei ihr bestellt hast.
Ob der jeweilige Einzelhändler Waren umtauscht oder nicht, müsste eigentlich in seinen AGBs stehen oder die jeweiligen Klauseln ("Vom Umtausch ausgeschlossen", "Kauf ohne Risiko – 14 Tage Umtausch-
und Rückgaberecht", etc.) direkt an der Ware angebracht werden.
Ich habe gerade auf der Home-Page des Verkäufers nachgeschaut, dort gibt es allerdings keine Einsicht in die AGBs.
Die Frage ist in deinem speziellen Fall, unter welchen Umständen der Kaufvertrag zustande gekommen ist. Wenn du nach dem Material gefragt hast und dann falsche Angaben (mündlich) gemacht wurden, dann ist der gesamte Kaufvertrag ungültig. Das gleiche wäre es, bei der Aushändigung einer falschen Größe. Allerdings wäre das schwierig zu beweisen und die Frage ist, wie weit man das ganze treiben möchte wegen 30 Euro.
Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.
MfG