Karl Amares

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RE: Viel Schall um wenig Dampf | 13.03.2012 | 17:18

Sehr geehrte Frau Zinkant,
obwohl ich mich sonst so gut wie nie irgendwo anmelde, habe ich dies in diesem Fall doch getan, um mich bei Ihnen für diesen gut recherchierten und ausgewogenen Bericht zu bedanken.
Leider erscheinen sonst meist nur Artikel, welche das Dampfen in ein sehr schlechtes Licht rücken, und den Menschen suggestiveren, das es sogar schlimmer(schädlicher) für den Dampfer oder den umstehenden Mitmenschen sei als das Rauchen.
Ich selber dampfe nun bereits seid bald zwei Jahren, und bis zum Herbst/Winter im letzten Jahr war mein Umfeld auch dem Dampfen sehr aufgeschlossen und spätestens nach Erklärungen positiv gegenüber eingestellt.

Leider hat sich diese seit dem stark geändert, vermutlicher Weise wegen der sehr einheitlichen Berichterstattung in den Medien, und auch der Aussage von manchen "Fachkräften". Sehr schade, das sich kaum ein Journalist mal die Mühe gemacht hat, dieses Thema mal im Hintergrund zu beleuchten, und auch mal einen Vergleich zu den Risiken gegenüber der zu ziehen.
Die meisten Reaktionen die ich mittlerweile erhalte sind in etwa immer die gleichen: "Ich hab gehört das ist: ..... schädlicher als das Rauchen....., gesundheitlich sehr gefährlich, ..... lieber Tabak rauchen, das ist besser, ......usw. "

Da haben evtl. die Lobbyisten gute Arbeit geleistet, denn es geht nicht nur dem Staat jede menge Geld verloren durch die Dampfer.
Bei nur 1 Million Dampfer (geschätzt werden aktuell bis zu 2 Millionen) geht alleine dem Staat im Jahr schon etwa 1Milliarde Euro im Jahr verloren.
www.wahrheit-ueber-ezigaretten.de/e-zigarette-und-tabaksteuern/e-zigarette-und-die-tabaksteuer
Dazu kommen natürlich noch die Verluste der Tabakfirmen und anderen Zweigen, welche auch ihr Geld mit dem Rauchen verdienen. Vermutlicher weise werden aus diesem Grund die meisten Berichte über die E-Zigarette "schwarzgefärbt".

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das mir das umstellen auf die E-Zigaretten gut getan hat. Ich hatte vorher ca. 60 Zigaretten am Tag geraucht, und bin morgends mit einem starken Raucherhusten aufgestanden. Der Umstieg gelang mir spielend, obwohl ich die E-Zigarette nur mal testen wollte und evtl. nur zusätzlich mit ins "Rauchen" einbeziehen wollte. Allerdings, wohl weil vor allem das Ritual gleichbleibt (etwas in der Hand zu Haben und dran ziehen zu können), habe ich bereits nach wenigen Tagen meinen Aschenbescher ausgewaschen und in den Schrank gestellt - dort steht er noch heute. Mein Raucherhusten war bereits nach etwa zwei Wochen verschwunden, meine Ausdauer hat sich verbessert, und auch meine Geschmacks und Geruchsnerven haben sich scheinbar verbessert.

Ich finde das Dampfen als eine sehr gute Alternative zum Rauchen, welche das Gesundheitliche Risiko minimiert.
Selbstverständlich ist auch das Dampfen nicht "Gesund", allerdings ein wesentlich kleineres Übel, welches meine Gesundheit kaum beeinträchtigt, und diese von meinen Mitmenschen schont.

Eigentlich das "perfekte" Mittel für eine Harmonissierung von Rauchern und Nichtraucher, wenn es nicht die gäbe, welche prinzipiell gegen alles sind, was diese nicht selber machen, und vor allem natürlich den Leuten, welchen das Dampfen gar nicht schmeckt, weil diese um ihre sicheren Geldquellen bangen.

Denke aus dieser Richtung wird die meiste Gegenwehr kommen, denn wie heißt es so richtig "Geld reagiert die Welt".