FIFA-Verschwörung! Warum Deutschland bei der WM wirklich ausgeschieden ist

Fußball Der Ball vor Japans Tor gegen Spanien war im Aus, Katar wie die FIFA wollen keine deutschen Queerdenker, und überhaupt ist der DFB doch inzwischen voll von roten Socken! Warum Deutschland bei der WM wirklich ausscheiden musste
Klarer Fall, würde man meinen. Der Ball ist draußen. Aber der Video-Schiedsrichter entscheidet anders
Klarer Fall, würde man meinen. Der Ball ist draußen. Aber der Video-Schiedsrichter entscheidet anders

Foto: Imago/Kyodo News

Alles wird analysiert bei der Fußball-Weltmeisterschaft, ein Institut in London liefert pro Spiel 20.000 Daten nach Katar. Und diese Daten besagen: Keine Mannschaft hat so viele Torschussversuche unternommen wie die deutsche. Warum ist sie dann ausgeschieden? „Es könnte sein“, sagt Jürgen Klinsmann, der ehemalige Bundestrainer, der hier für die FIFA Spiele beobachtet und begutachtet, „dass die Chancen nicht genutzt wurden.“ Das ist das Vernünftigste, was Klinsmann seit Langem gesagt hat.

Aber es ist zu einfach. Hinter dem Ausscheiden kann nicht eigenes Unvermögen stehen, schließlich standen für Deutschland genügend Spieler auf dem Platz, die in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Vereinen die Champions League gewonnen haben. Es muss eine tiefere Wahrheit geben! Das haben bei Telegram registrierte Deutsche in den vergangenen drei Jahren gelernt.

Gianni Infantino ist beleidigt

Es ist eindeutig: Die FIFA hat einen kalten Racheakt verübt. Deren Präsident Gianni Infantino ist tief beleidigt, weil der Deutsche Fußball-Bund angekündigt hatte, dass er ihm bei der nächsten Wahl 2023 seine Stimme nicht geben werde, also kann Infantino nicht mehr auf 100 Prozent kommen – als Alleinkandidat, peinlich. Und sicher nicht entgangen ist dem FIFA-Boss, dass Olli Dittrich (HSV-Fan) noch kurz vor der WM diese Pseudo-Dokumentation mit dem Titel „Infantinos Friseur“ im Programm des Staatsfernsehens ARD untergebracht hat – größter Bodyshaming-Affront der Fußballgeschichte, seit der DFB vor einem Länderspiel Schiedsrichter Pierluigi Collina als Präsent einen Föhn überreichte!

Infantino selbst war gar nicht im Stadion, als Deutschland sich gegen Costa Rica zu einem nutzlosen 4:2-Sieg mühte. Er hatte sich mit dem Besuch des Parallelspiels Japan – Spanien ein Alibi verschafft. Durchschaut! Denn hier griff er entscheidend ein. Der Ball war doch für die ganze Welt sichtbar im Aus, als ihn der eine Japaner für den anderen, der lächerlicher Weise bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Liga spielt, zum Tor auflegte. Ganz klar irregulär! Doch nach Videobeweis wurde das Tor anerkannt. Hat die FIFA den Funkverkehr veröffentlicht? Kann sie beweisen, dass sich Gianni Infantino nicht einschaltete und befahl: „Ball war gut. Tor, damit die lästigen Deutschen weg sind. Wir Katarer wollen diese Queerdenker hier nicht haben“?

Der DFB und die SPD

Natürlich sind die Deutschen auch selber schuld. Beim DFB gibt’s nur noch rote Socken und Stutzen. Der neue Präsident Bernd Neuendorf – SPD, früher Staatssekretär in Nordrhein-Westfalen. Raphael Brinkert, der sich die Protestaktion ausdachte, dass sich die Spieler die Hand auf den Mund halten sollen – ersann die Bundestagswahl-Kampagne der SPD. Leon Goretzka – Ruhrgebiets-Sozi pur! Und wer turnte im Umfeld der Mannschaft in Katar herum? Nancy Faeser, SPD. Die Indizienkette ist geknüpft.

Und Jan Böhmermann, der bei der WM 2006 als junger Radiomoderator noch Lukas Podolski so heftig verspottete, dass dieser ihn damals verklagte – hat man von dem zuletzt noch etwas DFB-Kritisches gehört? Nein, denn er gehört jetzt auch zu dieser woken Clique, die ihre Verbandszentrale „Campus“ nennt, weil das so studiert und nach Elite klingt. Neulich nahm Böhmermann sich in seinem ZDF Magazin Royal die Spielervermittler vor, die dem DFB ein Dorn im Auge sind, weil sie am Kuchenbüffet des Fußballs mitessen wollen – Auftragsarbeit. Der deutsche Fußball ist nicht mehr, was er unter Präsident Reinhard Grindel (CDU) und Sportminister Horst Seehofer (CSU) war.

Hansi Flick wählte Steinmeier!

Hansi Flick, der Bundestrainer, der als Prominenten-Wahlmann bei der Bundespräsidentenwahl seine Stimme Frank-Walter Steinmeier (SPD) gab, verzichtete darauf, einen echten Mittelstürmer (Niclas Füllkrug) spielen zu lassen, lieber stellte er mehrere Linksaußen auf. Und im letzten Spiel wurde die Mittelfeldmaschine Joshua Kimmich als rechter Verteidiger verschenkt – zur Strafe, weil er sich nicht gegen Corona hatte impfen lassen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich gegen sich selbst verschworen, das Aus bei der WM in Katar ist hiermit entschlüsselt. Von wegen schlechte Chancenverwertung.

Günter Klein, aktuell in Katar, ist Chefreporter Sport des Münchner Merkur und als „Der Sportreporter“ Kolumnist des Freitag.

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