Beruf mich mal. Immergrün bin ich aber nicht.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community


"Immergrün" meint die Journalie, wenn ein Beitrag im Irgendwann erscheinen kann, dabei aber keine Aktualitätsverluste auftreten.

Beim Menschen geht das sicher nicht. So richtig dauerhaft im Ewig liegt uns nicht, es verliert sich das Spontane und das Kreative. Es wird Zeit umzufallen...

Mal was ganz anderes tun. Eine berufliche Wendung um 183 Grad? Den Beruf wieder als Berufung nehmen, wieder Zeit zu haben, weniger schnell zu sein, dagegen mehr dauerhaft.

Ich habe einen Traum, den ich hier nicht festschreiben will. Er besteht aus diesen 183 Grad, in denen es eine neue Wiese gibt, neue Bäume wachsen, der Tod der Anstellung nicht als Nachbar lauert.

http://kyf.net/freitag/img/tod-baum.jpg

Machplatz Arbeit! Beruf mich mal.

Die Bürotürme immer höher, die Anbindung immer breiter, die Fahrer immer dicker, die Sprüche immer flauer, die Kaffee immer gleich... Eigentlich will ich das nicht mehr.

Der Angestellte wird zum Ausgestellten, darf aushalten, um zu leben, scheinbar.

Ein Gewitter muss her, dass der Baum endlich fällt, die Ameisen das unnütze Tun ohne Sinn, Rinde und Verstand endlich aus der Welt schaffen. Gutes Holz für die Nachwelt der Nachbarn.

http://kyf.net/freitag/utb.php?d=05.10.2010-1

18:29 05.10.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Gustlik

aufgedacht und nachgeschrieben
Gustlik

Kommentare 1

Avatar
sachichma | Community