Vom subventionierten Weg zum Häppchen

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Ein Freitag. Ein langer Freitag für Bundestagsabgeordnete, die gerade Klatschdienst haben. Wer wundert sich noch, dass nur ein Viertel des Vertretersaales besetzt ist.
Das Volk kann sich bis 16.30 Uhr über die Leere informieren, Phoenix ist dabei und dokumentiert. Es geht um belanglose Dinge, die Bundesbahn, Afghanistan, Altersarmut und Kommunismus. Natürlich haben die anderen Abgeordneten ein Wichtiges zu tun, sitzen in Ausschüssen, um jener Freitagesordnung zu entfliehen. Dachten wir das, bisher?

17 Uhr beginnt der Neujahrsempfang eines CDU-Landrates in Thüringen. Er hält eine Rede und begrüßt auch die Vertreter des Bundestages, den Abgeordneten der CDU, die Abgeordnete der Linken.

Es sind 300 Kilometer vom Reichstag bis zum Buffet, um natürlich wichtige Gespräche zu führen, einen Smalltalk ohne Altersarmut, ohne Kommunismus, ohne Bundesbahn und ohne Afghanistan.

Nur der Beobachter staunt nicht, dass der Bundestagsabgeordnete der FDP und der Bundestagsabgeordnete der SPD beim Häppchenfassen im Wahlkreis fehlen. Sie wurden beide bei Phoenix dokumentiert, beim Sesseln oder beim Reden.

Nur eine regionale Randnotiz zum Mitschreiben und Nachdenken.

"Oder, es gibt eine ganz einfache Erklärung."

http://kyf.net/freitag/utb.php?d=21.01.2010-1

21:39 21.01.2011
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Geschrieben von

Gustlik

aufgedacht und nachgeschrieben
Gustlik

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