Wenn Blut fließt

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community


http://kyf.net/freitag/img/blutsp.jpgSeit dem 18. Lebensjahr geht es zur Blutspende. Da hat man einiges erlebt, in Kasernen gespendet, in Betrieben, in Schulen...
In Schulen scheint sich der gesamtdeutsche Blutspendedienst wohl zu fühlen. Hier wird regelmäßig angezapft. Der Blutspender wird heiß umworben. Da kann es schon mal vorkommen, dass unterschiedliche Einrichtungen im Terrain unterwegs sind, um sich einander die Spender abzujagen. Uns soll es egal sein. Man sollte nur den Überblick behalten, wo und wann man letztmalig an der Nadel war. Mehr als 4 Spenden sollten es nicht sein im Jahr und der Abstand zwischen den Spenden sollte mindestens 8 Wochen betragen.
Gestern habe ich den Bayern wieder 500ml gespendet. Es war eine besondere Lokalität. Wann kommt man schon mal dazu, unterm Kreuz sich anzapfen zu lassen. Dieser große Raum mit Aula-Gefühl gehört zu einer Grundschule. Natürlich hängen auch in den Klassenräumen überall Kreuze. Da muss sich der Ostdeutsche etwas umgewöhnen. Die Namen der Schulen klingen auch entsprechend. Ich stell mir gerade vor, wenn in unserer Juri-Gagarin-Schule ein Kreuz in den Klassenräumen hängen würde...
Egal. Es ist für eine gute Sache, da stört mich auch das Kreuz nicht. Aber komisch ist es schon.
Der Spender darf sich über ein Fresspaket freuen. Aber auch dafür geht man ja eigentlich nicht zur Spende. Und dafür war ich noch 30 Kilometer unterwegs...
Soliblut unterm Kreuz.


http://kyf.net/freitag/utb.php?d=07.10.2010-1

10:26 07.10.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Gustlik

aufgedacht und nachgeschrieben
Gustlik

Kommentare