"der Einzug der Popkultur in die Politik"

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das zitat aus der sendung des wdr eben ist ein deutungsversuch in der sache geh von und zu. die "Fangemeinde" halte zu ihrem politstar und trage ihn durch dick und dünn. das einzige politische kapital, über das der lügenbaron noch verfüge.

am rande wird erwähnt, dass gewisse medien wie bild und bunte die fans bei der fahne halten. nicht erwähnt wird, dass die pöbelblätter für das idol der unbedarften emsig und ohne unterlass geworben haben und weiter werben.

die sensational press oder klatschpresse wird zum politfaktor. denn eine zensur findet nicht statt. nach amerikanischem vorbild ist anything goes die leitlinie zur anwendung des grundrechts der freien meinungsäußerung.

das produkt der pöbelpresse kann nicht anders aussehen als nun deutlich zu erkennen ist. die ähnlichkeiten sind frappierend. wallraff hat die brutstätte von innen gezeigt. andere hatten schon oft damit zu kämpfen, was die massenmeinungsmache tut.

die republik steht am scheidewege. entweder schafft sie ein starkes gegengewicht, um die kräfte aus dem lügenkreis zu eliminieren, oder aber sie versinkt in den bekannten sümpfen, die schon die weimarer republik in die tiefe zogen.

die institution wissenschaft ist das vorhandene seriöse gegengewicht, das nicht von ungefähr durch die politik der regierenden jetzt in frage gestellt wird.

09:17 28.02.2011
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Geschrieben von

h.yuren

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