RE: Nazis ante portas | 17.09.2017 | 14:15

"Die beiden Spitzenkandidaten der AfD leben genau das Gegenteil. Paradox? Die Wähler scheinen solche Widersprüche nicht zu stören."

Versteh ich nicht. Ist es paradox, dass die Grünen einen Eisbären plakatieren, selber aber keine Eisbären sind. Ist es unverständlich, dass Merkel die Löhne von Pflegekräften erhöhen will, selber aber keine Pflegekraft ist.

So kompliziert ist das doch gar nicht, es sind Berfufspolitiker die für ihre Wähler etwas machen sollen, die müssen selber privat nicht so leben. Es ist ihr Job.

RE: Demokratie: Kampf der Gefühle? | 14.09.2016 | 17:13

Haben Sie keine Angst.

In früheren Wahlkämpfen ging es um Atomkriege, Stationierung von Atomraketen, Krieg im Weltraum, "Das Reich des Bösen"etc.

Diesmal geht es nur um eine Mauer, die bereits gebaut wurde und einen Rubio der angeblich stark schwitzt, und das wars. Es ist ein sehr ruhiger unspektakulärer Wahlkampf, beide Kandidaten sind vergleichsweise harmlos.

Ich denke es spricht möglicherweise sehr für Obama, dass zwei normale Kandidaten im Vergleich zu Ihm so "verrückt" auf einige wirken.

RE: "Der Flüchtling ist dran schuld" | 09.09.2016 | 14:57

"Zuwanderer "aus unserem christlich-abendländischen Kulturkreis" müssten Vorrang haben. Und: "Ein Staat muss selber entscheiden, wen er aufnimmt – nicht die Migranten entscheiden das". Zur Erinnerung: Über die Aufnahme von Geflüchteten entscheidet nicht der Staat und nicht die CSU – maßgeblich ist das im Grundsetz verankerte Asylgesetz. Nach Kulturkreisen auszuwählen, wer Recht auf Asyl hat und wer nicht, verstößt dagegen – genau wie gegen die Genfer Flüchtlingskonvention."

Da kann ich Entwarnung geben. Mit "Zuwanderer" sind nicht die Asylberechtigten gemeint. Flüchtlinge sind auch nicht unbedingt Asylberechtigte, es gibt auch einen Flüchtlingsstatus.

Die Asylberechtigten sind also hier nicht betroffen, es geht um die grosse Masse der Migranten, die nicht so wie die Flüchtlinge und Asylberechtigten zeitweise in Deutschland bleiben. Sondern die Zuwanderer, die ihre Zuwanderung mit verschiedenen Methoden erzwingen.

Hier geht es also um die Frage, ob man bestehende Gesetze, wie von Gesetzesgeber beabsichtigt, wieder anwendet, oder weiterhin wohlwollend ein Auge zudrückt und Einwanderer als "Flüchtlinge" augenzwinkernd durchwinkt.