Bundesamtliches

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Mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket fahren wir nach Dessau zum Umweltbundesamt.

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Mit unserer Gesprächspartnerin treffen wir uns der Einfachheit halber in der Bibliothek und sie schleppt auch gleich Literatur an. Ich komme mir wie der verrückte Erfinder in einem Sketch vor, der im Patentamt immer "Gibts schon!" gesagt bekommt. Nichts anmerken lassen, weiterlesen. Es gibt putzige Lesebalkone in den oberen Etagen der Bibliothekshalle. Praktischer ist, man bleibt unten und trägt das Nötige auf den großen Tischen zusammen:

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Zum Mittag bleibt im Speisesaal kaum ein Platz frei, es gibt geschnetzeltes Lamm mit Currysoße und Bio-Limonade. Das wäre es doch, ein Vollzeitjob hier oder wenigstens eine befristete Drittmittel-Stelle. Ich könnte mich auch mal ein wenig geschickter auf dem Arbeitsmarkt bewegen. Ja klar, das Umweltbundesamt ist schon eine gute Adresse. Zu sagen hat es eher weniger. Wenn es darum geht, was auf den Tisch oder auf die Haut kommt, entscheidet das "Bundesamt für Risikobewertung" und das winkt jeden Schmutz durch.

22:36 24.08.2010
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Geschrieben von

hadie

Was die Arbeitnehmer jetzt brauchen, ist ein Rettungsschirm für die Portemonnaies. (Frank Bsirske)
hadie

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