Im Freien ist kein Testen

Testen. Testen. Testen. F.,F.,F.
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Unsere von big data und big pharma gesteuerte Regierung erhöht nochmals den Druck: genesen, geimpft, getestet! Wer meinte, wie der Schreiber dieser Zeilen, er könne sich tot stellen bis der Sommer kommt und dann wieder in seine Kneipe, in das gute Lokal oder gar in Urlaub, wird sich noch wundern.

Testen, Testen, Testen! Bis es nur noch rot die Nase runterkommt, denn 24 Stunden sind im Leben eines Kneipenzechers, Restaurantbesuchers, Kulturgängers oder Urlaubers nicht eben lange.

Dazu kommt die berühmte falsch-positiv Rate dieser Schnelltests. Will man zwei Wochen Urlaub machen, sind das theoretisch ca. 14 Testungen, denn wenn man das Hotelrestaurant besuchen will, ist jeden Tag ein Test fällig. (Das wurde uns von Hotelangestellten erzählt.)

Die Frage ist, was passiert, wenn der Test positiv ist? Bekommt man eine zweite Chance? Und eine Dritte? Oder fliegt man hochkant durch die Hintertür hinaus? Und darf was bezahlen?!

Der Druck ist enorm! Im Stuttgarter Osten haben sie jetzt mitten im sozialen Brennpunkt einen Container zum Schnelltesten aufgestellt. Also muss man bevor man zum "Italiener" geht, davor kurz vorbei auf gut Glück. Die möglichen Ergebnisse werden die Stimmung fördern.- Gegenüber in der Mitte der Straße, im "grünen Bereich", sitzen die Freunde des mitgebrachten Alkohols unter freiem Himmel. Um dort mitzumachen ist kein Test erforderlich. Treffen wir uns in Zukunft dort?

Es ist nie zu spät; freilich, wenn man hinterher klüger ist, was war man vorher? Meine Empfehlung:

Sucharit Bhakdi, Karina Reiss: Corona unmasked. Neue Zahlen, Daten, Hintergründe. Goldegg Verlag.

Es geht nicht darum, dass Bhakdi und Reiss nun in allem Recht hätten. Man hat den Eindruck, dass das Buch wirklich ein Schnellschuss ist, aber trotzdem ein treffender. Es ist sehr schade, aber so ist das bei Staatsmedien, dass Drosten einen Podcast hat, aber nicht seine schärfsten Kritiker. Dabei hatten wir mal in der Schule diese Kinderform von "Dialektik" gelernt: These, Antithese: Synthese.

In der (fast) totalitären Gesellschaft ist freilich (fast) nur noch Staats- und Kapitalpropaganda zu lesen.

Apropos ist mir da wieder in der SZ eine wunderbare Meinung untergekommen:

"Die Pharmaindustrie macht jetzt Kasse - und das ist wunderbar." Warum: "Denn die Schäden der Pandemie sind zigfach größer. Sie werden nicht in Milliarden gemessen, sondern in Billionen."

Das muss man einmal übersetzen, dabei lassen wir weg, wer diesen Schaden überhaupt produziert hat:

Da ist ein Unfall auf der Straße, ein grüner Fahrradfahrer mit Helm ist hingefallen und hat sich den Fuß gebrochen und zwar so schlimm, dass man den Knochen sieht (Achtung Kinder: drastisches Beispiel! Erst ab 16 weiterlesen). Ich stand dabei. Dann fragte ich den Fahrradfahrer, ob ich ihm helfen soll, und was ihm das Wert wäre? Er war trotz allem noch ganz munter und wollte mich nach dem Krankenhaus in ein gutes Lokal einladen. Das fand ich zu wenig. Ich erklärte ihm, dass wenn ich ihm nicht bald helfen, die Gefahr bestünde, dass er seinen Fuß verlieren würde. Und ein neuer Fuß kostet... Und vielleicht wird alles im Krankenhaus noch schlimmer, auch dort wohnt der Keim und lauert. Ja was ihm denn sein grünes Leben wert wäre!? Usw.

Nach allem heiteren Geschreibsel über Finanzmärkte usw. bleibt doch klar: "Am Geld darf der Kampf gegen den Keim nicht scheitern." Genauer müsste man sagen: an unserem Geld.

Ich habe die Befürchtung, das ist ein Geschäftsmodell, dass noch mehr Viren entdecken wird, besser als jedes andere, denn mit der Angst der Menschen - ist viel zu verdienen. Nach der vierten Welle kommt? Ab hier ist es wieder kindgerecht. Und die nächste Biontech Impfung ist so sicher wie der Aktienkurs dieser Firmen. Und sollten Impfkritiker wie Reiss und Bhakdi oder Arway recht haben, ja dann werden wieder die selben Firmen daran verdienen. Nennt der BWLer (oder die FDP) das nicht eine Win-Win-Situation?

Aber so ist die Moral in dieser schönen Gesellschaft, und wer die Zeche zahlt, findet sich vielleicht bei unseren neuen Freunde zwar nicht in der Mitte des Gesellschaft aber doch in der geteilten Straße mitten auf dem Grünstreifen. Übrigens gibt es dort Sitzbänke und eine Art von Regenschirm. Daneben ist eine öffentliche Toilette, die ein lokaler Sozialdemokrat vor langer Zeit erkämpft hat. Also Humanität geht doch!



18:41 17.05.2021
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