Hanna

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RE: Der Kopf shoppt mit | 12.04.2013 | 11:30

Ich denke auch, dass Ullrich hier zwar grundsätzlich spannende und relevante Ansätze liefert, diese jedoch nicht konsequent ausführt. Gerade das klare Statement ist es, was heute unbedingt notwendig ist. Die aufgedeckten Zusammenhänge und Dimensionen der diffusen Verstrickungen unserer ästhetisierten, neoliberalen Welt bedürfen einer komplexen, interdisziplinären und kritischen (Kultur)Analyse. Inspirirend fand ich z.B. Antje Böhme, die dies in ihrem Buch "Träumen Sie schön" am Beispiel des Shoppingcenters aufzeigt, um, wie sie schreibt, "ein Bewusstsein über die undurchschaute Wirksamkeit ästhetischer Qualitäten im Dienste ökonomischer und politischer Interessen herzustellen".