Häuserkampf ums Geld

Tarifstreit Die Verhandlungen über die Löhne im öffentlichen Dienst drohen zermürbend zu werden, denn die Positionen der Verhandlungspartner sind zersplittert
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Bsirskes erste Bewährungsprobe", so titelt die DGB-Gewerkschaftszeitung einen Bericht über die anstehenden Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Die Forderung von ver.di beschreibt das Blatt deshalb als Tabubruch. "Statt wie üblich Gehaltssteigerungen von sechs bis sieben Prozent zu fordern, hat die Tarifkommission von ver.di, eine Forderung präsentiert, die bereits nah an dem liegt, was die Gewerkschaft am Ende auch durchsetzen kann. Notfalls mit Streik." Dass der Beamtenbund mehr forderte als ver.di ist dagegen üblich. Was die Gewerkschaft des DGB für den öffentlichen Dienst erstreitet, fällt den Beamten danach per Gesetz zu. Die Mitglieder des Beamtenbundes dürfen nicht streiken. Ihre Bezahlung erfolgt per Besoldungsgesetz. Der Staa