Hans Müller

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RE: Jahrescharts reviewed | 09.01.2013 | 14:34

Ja bitte.
Es ist unbedingt notwendig, eine Frauenquote für Konsument_innen von Kunst einzuführen.

Das Personal an der Musikmarkt-Kasse könnte diese dann direkt durchsetzen, indem es Kaufende ermahnt und sexistisches Kaufverhalten unterbindet.

Oder man geht an die Quelle und sorgt dafür, dass schon bei der Verteilung von Talent Quoten eingeführt werden.

RE: Auf in den Stellungskrieg | 08.01.2013 | 11:23

Das Kalifat, das in Syrien zurzeit installiert wird, stellt vorerst eine größere Bedrohung für Israel dar, als es die Baath-Partei jemals war. Doch das wird riskiert. Man hofft dann auf Pragmatik der geistigen Urheber in Katar und Saudi-Arabien.

Denn mit der Zerstörung Syriens schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe.

1. Freie Bahn in den Iran. Der Iran ist der Hauptgegner der USA. Der Fall Syriens isoliert Iran und vervollständigt die Umzingelung durch US-Basen. Zusätzlich werden seit Jahren MKO-Terroristen gegen Teheran ausbildet.

2. Schwächung und Isolierung der Hisbollah. Libanon steht ebenfalls auf der Agenda und durch das Herauslösen von Syrien, wird die Verbindung zum Iran gekappt.

3. Assad widerstand lange Zeit allen Anbiederungsversuchen der USA. Ein selbstbewusstes Syrien ist ein Hindernis für Pipelines usw.

4. Die Entwicklungen die dort von aussen erzwungen werden, bilden eventuell später die Grundlage für eine "humanitäre Intervention", mit dem Ziel die Exilregierung (die in Syrien keinen Einfluss hat), zu installieren. Ähnlich wie Karsai in Afghanistan.

Die Pläne sind schon lange auf dem Tisch.

https://www.youtube.com/watch?v=kkE8Gp-nWEs
(US-General der über die Angriffspläne plaudert)
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html

(Nachhilfe in Geopolitik für Syrien - unbedingt lesenswert!)