hansaloisd

Facharzt und Molekularbiologe im Unruhezustand
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RE: Gigantisches Rüstungspaket von Olaf Scholz ist gefährlicher Irrweg | 03.03.2022 | 13:36

"Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, daß ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!

Ernst Reuter in seiner Rede am 9. September 1948 vor dem Reichstagsgebäude

Daran sollten wir uns erinnern!

RE: Gewagter Schachzug | 22.02.2022 | 09:59

"Heim ins Reich": Putin kann man auch ganz anders interpretieren.

Ein schönes Beispiel ist der Kommentar in der FR.

RE: Der Bundespräsident, ein Spalter | 17.02.2022 | 09:03

Obdachlose hat es vor Steinmeier gegeben und wird es auch nach Steinmeier und nach Hartz IV weiter geben.

Wenn es um Obdachlosigkeit geht, dann braucht es ganz anderer Ansätze.

Hartz IV war kein Programm zur akuten Bekämpfung von Armut und Obdachlosigkeit. Die Schere zwischen Arm und Reich kann und konnte Hartz IV nicht beeinflussen.

Hartz IV hat vielen eine Basissichrrung gegeben, die längst ergänzt hätte werden sollen und vor allem im sozialpsychiatrischen Bereich und bei Untergruppen wie Alleinerziehenden und bestimmten Migrantensubgruppen zu wenig bewirkt.

Wer bessere Vorschläge hat, der ist nun eingeladen. Trabert wird gute Vorschläge machen, um die Unterstützung von Obdachlosen und ihre Integration zu verbessern. Steinmeier hat angekündigt, Traberts Anliegen unterstützen zu wollen.

Konkrete Verbesserungen sind auch ohne Abschaffung von Hartz IV schon lange möglich. Wer "unten" mal in diesem Bereich gearbeitet hat, der kann das auch wissen.

Der Kommentar läuft ins Leere.

RE: Vom Mahner zum Wächter des Koalitionsfriedens | 26.12.2021 | 16:42

Selten habe ich einen derartigen Verriss gelesen. Ulrike Blaureithel liefert hier das Gegenteil, was man von einem Qualitätsjournalismus erwarten darf.

Lauterbach ist einer der wenigen Politiker, die wenigstens die Epidemiologie verstehen und inhaltlich zu den Entwicklungen in der Pandemie argumentieren ohne einen "Berater" oder Bauchredner einschalten zu müssen.

Es wundert mich nicht, dass sich unter diesem Artikel ein Schwarm von Querköpfen und Schwurblern niederlässt, die weder wissenschaftlich noch politisch argumentieren.

RE: Politik der Hochmütigen | 04.12.2021 | 16:08

Ja. Was soll der Quatsch...

Das frage ich mich auch. Denn: Die Realität ist auf den Intensivstationen zu sehen.

Die Lebenserwartung ist unter Corona über 2 Jahre in den US abgesunken, CoV-2 Infekte sind in den USA Todesursache #3 und bereits halb so hoch wie Herztod (#1).

Wer da am Thema vorbeiredet der/die muss es schon aushalten, wenn man Uneinsichtigkeit und Verwirrung vermutet.

RE: Politik der Hochmütigen | 04.12.2021 | 15:57

Sie sind völlig daneben.

Diskussion sind da nicht möglich.

RE: Politik der Hochmütigen | 04.12.2021 | 15:51

Danke für den Kommentar. Ich schließe mich Ihrem Statement an.

Freiheit wird es nicht ohne Solidarität geben. Wer die Impfung verweigert, gefährdet sich und verhält sich unsolidarisch und schadet der Gesellschaft in der Pandemie.

Ich plädiere für eine weit gefasste Impfpflicht und sehr großzügige Hilfen und Unterstützung für die Kinder von Betroffenen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Das Ziel muss Chancengleichheit für alle Kinder sein.

Einmal muss die Diskussion auch ein Ende haben. Von der neuen Regierung erwarte ich zügiges Handeln.

RE: Schuld bist du – nicht! | 15.11.2021 | 13:02

"... die Vorstellung von zu „rationaler Wahl“ befähigten Akteuren sei ein Fehlschluss der neoliberalen Theorie."

Diese Akteure gibt es nicht. Schon die Annahme, dass es diese geben könnte, ist nicht nachvollziehbar. In der Gesundheitspolitik findet sich in der Vergangenheit und Gegenwart schon gar kein überzeugendes Beispiel.

Die Gesundheitspolitik braucht "Leitplanken" und die hat man in den letzten 10 Jahren begonnen abzumontieren als begonnen wurde, auch aus der Krankheit noch profitable Geschäftsmodelle zu entwickeln ... für Investmentfonts.

RE: Und wieder ist sie da, die Schuldfrage | 08.11.2021 | 11:30

"Die Wirksamkeit des Impfstoffs nimmt nach dessen Gabe kontinuierlich ab, bei älteren Menschen stärker als bei jüngeren."

Eine Abnahme der Schutzwirkung mit der Zeit darf nicht verwundern. Das kennen wir von vielen Impfungen. Auffrischen des Impfschutzes durch Zweit- und Drittimpfung ist bei vielen Impfungen wie auch bei den mRNA-Vakzinen "völlig normal". Wenn der Schutz bei Alten und Kranken früher nachlässt oder ein Impferfolg auch sogar gar nicht zustande kommt, dann ist das für Fachleute auch nicht sonderlich neu. "Impfdurchbrüche" im Wortsinn beobachten wir wahrscheinlich nicht. Diese Bezeichnung ist "Umgangssprache" und kann nicht befriedigen.

Zum Thema "Schuld". Wer sich nicht Impfen lassen will, verzichtet nicht nur auf Schutz seiner eigenen Person, er/sie verweigert auch eine Verantwortung zu übernehmen für den Schutz anderer. Dahinter mag z T eine Sorge über Impffolgen stehen. Die Sorgen halte ich für nicht gut nachvollziehbar, denn eine Risikoabwägung zeigt, dass eine sehr wahrscheinliche Infektion in den kommenden Monaten und gesundheitliche Schäden davonzutragen sehr viel höher ist.

Für mich ist das "Unvernunft", hinter der sich ein Mangel an Wissen und Fehlen einer Bereitschaft für die Gemeinschaft einzustehen verbergen mag.