HansMeier555

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RE: Wenn der Ausweis zum Fetisch wird | 20.02.2009 | 21:46

""Der dargestellte polyidentitätsbasierte Umgang mit dem Islam ist keine Lösung, weil er die Normen zwar relativiert, aber nicht in Gänze außer Kraft setzt und so aufrechterhält - er wirkt letztlich affirmierend.""
Wenn ich Sie richtig verstehe, dann könnte eine "Lösung" (für welches Problem eigentlich?) nur so aussehen, daß er sich vom Islam lossagen soll. Daß er sich eben entscheidet zwischen seiner Religion und seiner westlicher Lebensweise, da sich beides doch vermeintlich ausschließen müsste.
Damit sind Sie, fürchte ich, vermutlich genau der Zeitgenosse, der sich laut Kermani "unwohl fühlt, wenn sich Identitäten vermischen."
Letztlich möchten Sie, daß islamische Normen "in Gänze außer Kraft gesetzt", bzw. exorziert werden sollen. Gut, das sagen Sie nicht. Sie wollen aber, daß Karmani Gründe und Anteile genau benennt. Er soll sein Credo vorstellen, seinen Quellcode, das Rezept seiner Identitätsmischung offenlegen und sich "erklären", kurz -- Rede und Antwort stehen soll.
Diese Forderung empfinde ich als inquisitorisch.
In einer pluralistischen Gesellschaft freier Bürger ist niemand verpflichtet, sich für seine Identität (oder Identitätsanteile) zu rechtfertigen. Kermani ist uns keine Erklärung schuldig, warum er sich eigentlich überhaupt noch als Moslem bezeichnet.
Genausowenig wie Ole van Beust uns erklären muß, wie er sein Schwulsein mit der Mitgliedschaft in einer nominell christlichen Partei vereinbaren kann. Genausowenig wie bekennende Marxisten für jedes totalitäre Marx-Zitat haftbar gemacht werden können.

Ich vermute, daß Kermani mit dem Islam auch viele positive Dinge verbindet, auf die er einfach nicht verzichten will. Und daß er davon nicht redet, weil er uns aufgeklärten Toleranzbestien sowieso nicht zutraut, daß wir irgendwas davon begreifen.

RE: Wenn der Ausweis zum Fetisch wird | 19.02.2009 | 21:47

Das Problem ist kein spezifisch deutsches, sondern ein allgemein menschliches. In Frankreich, England, überall ist es das gleiche, auch wenn das dortige Staatsbürgerschaftsrecht liberaler ist.
Mit moralischen Vorwürfen kann man dagegen nicht wirksam angehen. Für den Moment genügt die Vorstellung, daß die Anwesenheit anderskultureller Nichtureinwohner die Deutschen beunruhigt und womöglich überfordert.
Zu bedenken gebe möchte ich:
(1)
Die Deutschen sind sich auch untereinander fremd und leben nur nebeneinander her. Schon seit vielen Generationen leben sie nicht mehr in dörflichen Großfamilien, wo man vom ersten Lebenstag an Dutzende Mitmenschen, Verwandte und Nachbarn intim kennenlernt und alle alles übereinander wissen, vom Bürgermeister bis zum Dorftrottel. Anatolischer Dorfbewohner - das klingt in den Ohren der Deutschen einfach nur wie: Beschränkt, analphabetisch, bettelarm, primitiv und brutal patriarchalisch. Dabei hat der anatolische Dorbewohner ihnen viele menschliche Erfahrungen voraus.
(2)
In der Diaspora werden die Fremden selber zu Karikaturen ihrer selbst. Von der Idee des "wahren Islam" sind europäische Moslems vermutlich in weitaus höherem Maße besessen als deutsche Nachbarn oder Fernsehmoderatoren.
(3)
Was uns Europäern wirklich Angst macht: Die eingewanderten Moslems werden nicht so wie wir, im Gegenteil. Kann es denn sein, daß sie unsere Lebensweise nicht für attraktiv halten? Obwohl wir soviel wohlhabender, soviel aufgeklärter, toleranter, humaner, technisch versierter und auch medezinisch besser versorgt sind? Kann es denn sein, daß Muslime sich mit solcher Inbrunst strengen religiösen Regeln unterwerfen, die unsereinem einfach nur lästig wären? Was bringt ihnen denn das? Was haben sie denn davon? Spinnen die? Wir Europäer halten unsere eigene Lebensweise selbstverständlich für weit überlegen. (Ob wir es laut zugeben oder nicht). Wenn die Moslems nicht so leben wie wir, können wir das nur mit archaischer Rückständigkeit erklären oder eben damit, daß "mit denen etwas nicht stimmt", oder daß "der Islam von Natur aus agressiv und totalitär" ist usw. Sie wissen schon. Vor 30 Jahren hätte sich halt keiner vorstellen können, daß Türken trotz aller Voraussetzungen nicht spontan und freiwillig so werden wie wir. Soviel Phantasie hatten wir nicht.

(4)
Wenn Moslems genauer ohne Gereiztheit einmal erklären könnten, warum sich für die Nichtanpassung entschieden haben, könnte das manchen Deutschen vielleicht helfen.

RE: Gaza 2009 - "Löscht alle Wilden aus!" | 18.02.2009 | 21:12

Audietur et altera pars -- Was westliche Armeejuristen dazu sagen. (Auszug aus der FAZ)
"Ich glaube, das Ausmaß der Vorbereitung und Vorsicht, die die Armee walten ließ, gab es in der Geschichte bisher noch nicht“, sagt [Daniel Reisner]. der langjährige Leiter der Abteilung für internationales Recht der israelischen Armee, der heute als Anwalt in Tel Aviv tätig ist. ... Noch nie seien so viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, um die Zahl der Toten in der Zivilbevölkerung so niedrig wie möglich zu halten. ...
Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch der amerikanische Militärfachmann Anthony Cordesman vom Center for Strategic and International Studies. Er ist einer der angesehensten Sicherheitsfachleute in Washington und hat zuvor im Verteidigungs- und im Außenministerium gearbeitet, bei der Nato und auf Auslandsposten im Nahen Osten. Israel habe sich entschlossen, massive Gewalt einzusetzen; die Regierung in Jerusalem sei sich im Klaren darüber gewesen, dass das große Verluste in der Bevölkerung zur Folge haben würde, stellte Cordesman nach der Rückkehr von einem Besuch in Israel Anfang Februar fest. Das Ziel, die eigene Abschreckungsfähigkeit gegenüber der Hamas und ihren Verbündeten wiederherzustellen, rechtfertigt nach seiner Ansicht aber eine solche Offensive, Das sei besonders auch deshalb so, weil die Hamas mittlerweile über neue Raketen verfügt, in deren Reichweite immer mehr Israelis geraten. Voraussetzung sei aber, dass die angegriffenen Ziele militärische Zwecke erfüllen. Das sei aber das in Gaza der Fall gewesen: „Die Armee hat klar zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden.“ -- Ende des FAZ-Zitats.
Dazu fällt mir nur das Sprichwort ein: "Wer ein Menschenleben rettet, rettet die Welt".

RE: Historische Systemkrise | 17.02.2009 | 20:45

Lieber Herr Kurz,
der Verzicht auf Alternativen ist integer und vornehm.
Aber auch gefährlich. Die Eliten mögen ihr Ansehen ruiniert haben, entsprechend ungenierter werden sie es künftig treiben. Und wer soll sie daran schon hindern? Da braucht es schon eine Gegenbewegung, die mit ihrem eigenen Programm in die Offensive gehen kann. Sonst wird der Moment verspielt!
" es [wird} schwierig, sie [die Krise] in den gesellschaftlichen Kategorien bewältigen zu wollen, die gerade obsolet werden." -- Das klingt nach fauler Ausrede. Dann sollten Sie eben eine Bewältigungsstrategie nach den aktuellen oder künftigen Kategorien entwickeln! -- Im übrigen glaube ich gar nicht, daß die wirklich maßgeblichen "gesellschaftlichen Kategorien" obsolet werden. Denken Sie an C.Schmitt: die Politik ist das Schicksal und souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Die deutschen Eliten waren schon 1918/19 bankrott und diskreditiert, und wie es ausgegangen ist, wissen wir. Weiter: "Alle menschlichen Ressourcen sind reichlich vorhanden, aber sie können nicht mehr in den kapitalistischen Formen mobilisiert werden.... Meinem Verständnis nach wird eine solche Einsicht nur wirksam, wenn sich im Widerstand gegen die zwangsläufig restriktiven Maßnahmen der Krisenverwaltung eine soziale Bewegung herausbildet, die ihren Forderungen Nachdruck verleihen und die Perspektive einer gesellschaftlichen Umwälzung entwickeln kann." -- Ihr Optimismus macht mich, ehrlich gesagt fassungslos. Als ob wir in den letzten 30 Jahren nicht gesehen hätten, wie steril, ideenlos, und apolitisch all diese "sozialen Protestbewegungen" in Deutschland sind. Wie kann man denn im Ernst erwarten, daß arbeitslose Angestellte "Umwälzungsperspektive" entwickeln, wenn nicht einmal Sie, Herr Kurz, sich das zutrauen?
Denken Sie daran: Die rechten Demagogen e warten nicht erstmal ab, bis sich da irgendwas "entwickelt".
Wer nicht will, daß Rechtsstaat, Demokratie und Sozialstaat vollends unter die Räder kommen, der braucht eine Position, ein Programm, ein Bündel von Vorschlägen, mit denen er um breite soziale Unterstützung kämpfen kann. Und zwar JETZT. Es eilt. Sonst kommt so ein Berlusconi, Blocher, Aznar oder Sarkozy aus der Versenkung und quetscht die LInken huschhusch zurück ins Mauseloch, aus dem sie doch jetzt erst nach 20 Jahren grade wieder herausgekommen sind.

RE: Die schwarze Flagge der Illegalität | 14.02.2009 | 22:01


"Ich meine, dass es gerade in außenpolitischen Fragen in der Presse einen deutlichen Mainstream gibt. .."

Herr Augstein, das sehe ich genauso.
Besonders deutlich geworden ist es während des Georgien-Krieges. Trotzdem hat auch die Frage von M. Goldkorn ihre Berechtigung: Wie kommt es dazu? Was steckt dahinter, wenn von SZ, ZEIT, FAZ, Spiegel bis hin zur Schweizer NZZ sich freiwillig gleichschalten?
Wie funktioniert das im einzelnen? Die "großen Institutionen" -- damit meinen Sie wohl auch die Verlagseigentümer.
Wie funktioniert eigentlich die politische Meinungsbildung innerhalb des Holtzbrinck-Verlags? Wer entscheidet darüber, daß Josef Joffe und Giovanni di Lorenzo dort soviel agressiven Dummfug verbreiten dürfen wie sie wollen?
Früher bei Springer oder beim Spiegel wußte man wenigstens, wie der Prinzipal hieß, der dort die Meinung vorgab. Wenn ich heute herausfinden will, wer in der FAZ, SZ oder ZEIT die außenpolitische Linie festlegt, muß ich wohl erst ins Handelsregister gucken und zusätzlich ein paar Wanzen plazieren.

RE: 1.500 Euro für jeden | 14.02.2009 | 20:53

Finanzierbar ist das bedingungslose Grundeinkommen sicher. Man könnte es ja auch variabel gestalten, in Abhängigkeit vom Bruttosozialeinkommen (BSE): Die Bezüge wachsen mit der Wirtschaft.
Anonsten bin ich nicht ganz frei von Skepsis. Sind wir moralisch wirklich dafür reif? Halten wir die Existenz unserer Mitmenschen wirklich für einen Selbstzweck? Kommen wir noch miteinander aus, wenn die wirtschaftlichen Zwänge keine Hierarchien mehr erzeugen? Ist es normal, werktag vormittags um neun in der Kneipe zu sitzen und Bier zu trinken? Sind wir uns sicher, daß wir mit unserem Leben was vernünftigeres anfangen können als im Arbeitsamt-Wartesaal rumzusitzen?
Zweifel bleiben. Es gibt auch historische Vorbilder. Einige der bedeutendsten Werke der Weltliteratur beschreiben den Elend, dem Menschen verfallen, die aller materiellen Sorgen frei sind. Ich nenne nur Tolstoj, Tschechow, Gontscharow, Thomas Mann, Marcel Proust etc.

RE: Die schwarze Flagge der Illegalität | 14.02.2009 | 17:38

Lieber Mehemet,
, natürlich können Sie etwas gegen die Hetze der Militärrabbiner unternehmen. "Ich kann lediglich was dagegen sagen." Eben, aber auch das kann schon sehr wirksam sein, wenn man es richtig sagt und an der richtigen Stelle. Ich gehe davon aus, daß sie das tun werden. -- Was man gegen die Hetze der Hamas unternehmen kann?. Die innerarabische Kommunikation ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich bedauere auch, daß die Palästinenser keine friedlichen Protestformen wählen wie Mahatma Ghandi oder so. Da müßte man vermutlich arabisch lernen, sich längere Zeit mit Palästinensern unterhalten und ganz allmählich versuchen, ihnen andere Formen der Selbstbehauptung plausibel zu machen. Es wundert mich übrigens sehr, daß die Israelis das bis heute nur in minimalem Umfang probiert haben. Sie hatten doch 40 Jahre Zeit, mit den Arabern einen Dialog herzustellen, aber wohl wichtigeres zu tun.
Zu Ihren sonstigen Ausführungen über Systeme kann ich nichts sagen, da ich kein Wort verstanden habe.
Eine vernünftige Erklärung, weshalb unsere Qualitätsmedien kein Wort über diese Miltärrabiner verlieren (in einer Zeit, wo die antisemitische Ansichten irrelevanter katholischer Spinner den Globus wochenlang beschäftigen), haben Sie mir immer noch nicht angeboten. Okay, wir wissen es nicht. Aber wo Informationen fehlen, da macht man sich halt Vermutungen.

RE: Legt die Schulden offen! | 14.02.2009 | 16:00

Mehr Feudalismus wagen -- wie wir die Wirtschaft aus der Krise bringen.

Es geht ganz einfach: Wir fusinieren das Finanzamt und die Deutsche Bank und führen die Leibeigenschaft wieder ein -Alle, die weniger als, sagen wir mal, eine Million Euro an Vermögen besitze werden zu Leibeigenen gemacht und verlieren ihr Recht auf Privateigentum an vollwertigem, konvertierbaren Geld. Sie müssen ihre Euros beim Finanzamt in Credits umtauschen. Das Geld der Leibeigenen wird dann benutzt, um die Banken zu entschulden. Mit ihren Credits können die Leibeigenen in ausgewähltenLäden Lebensmittel und liegengebliebene Industrieware erhalten.
Selbstverständlich schulden die Leibeigenen dem Finanzamt von nun an auch ihre volle Arbeitskraft und erhalten dafür eine unverbindliche Existenzgarantie.
Damit das alles auch sozial gerecht läuft, müssen die REichen auch eine Verpflichtugn eingehen, nämlich die, daß sie ihr Geld möglichst schnell verpulvern. Dann kommt die Konjunktur wieder in Gang und alle sind glücklich.

RE: Die schwarze Flagge der Illegalität | 14.02.2009 | 12:36

Lieber Herr Mehmet Goldkorn, leider kann ich Ihnen da nicht folgen: "ich muss nicht erklären, warum der Hinweis auf die beiden Militärrabbiner sich nur auf der Seite von Chomsky findet, denn das ist von Ihnen erwähnt und daher Ihr Bedürfnis."
Doch, das müssen Sie schon erklären. Wenn unsere Medien in diesem Punkt moralisch und /oder professionell versagen, dann ist das eben nicht nur mein Privatproblem, sondern betrifft uns alle, auch Sie.
Anstatt inqusitorisch an meiner Wortwahl herumzumäkeln sollten Sie, Herr Goldkorn, sich lieber überlegen, ob Sie gegen die Hezte der Miltärrabiner nicht etwas Wirksames unternehmen könnten.

RE: Williamson? Mir doch wurscht | 13.02.2009 | 20:29

ENDLICH spricht mal einer das Thema "Trennung von Staat und Kirche" an.
Genau davon war in der Mainstream-Presse im Zshg. mit Williams ja nie die Rede.
Und das hat seinen Grund.
Hinter dem ganzen Geschrei wg. Williams steckt naemlich nicht zuletzt die katholische Amtskirche selbst, zumindest ihre deutsche Sektion. Die fuerchtet sich vor einem vatikanischen Rechtsruck naemlich wie der Teufel vorm Weihwasser. Deutsche Berufskatholiken verdanken ihre komfortable Lebensstellung dem 1933 von Adolf Hitler unterzeichneten, fuer die Kirche ueberaus vorteilhaften Konkordat, das ihnen eine privilegierte Stellung als "Koerperschaft oeffentlichen Rechts" einraeumt. Eben kein Verein, Herr Rothschild, sondern eine Koerperschaft eoffentlichen Rechts - so wie ARD und ZDF, nur dass die Kirche keine GEZ braucht, weil ihr ja das Finanzamt zuarbeitet.
Die Kirche will, klarer Fall, dass das auch so bleibt. Dafuer gibt es das strategische Buendnis mit der CDU: Ihr sichert unsern Status, wir machen euch politisch keinen Stress.
Wenn Benedikt jetzt aber in der Kirche eine konservative Wende durchsetzt, dann koennte es zum Bruch kommen. Dann wird es unbequem, sowohl fuer die CDU wie auch fuer die lieben liberalen Sytemchristen. All diese Pfarrer und Religionslehrer, die sich ueber ihre Lebenstellung gefreut haben und denen dann ploetzlich zugemutet wird, ihren Schuelern und Kommunionskindern dann wirklich die Wahrheit ueber die Katholische Kirche und ihre Moralauffassung beizubringen, von Himmel und Hoelle zu predigen -- anstatt einfach dieses beliebige Gutmenschen-Blabla fortzusetzen, das Goettin immer eine liebe Frau sein liess.

Stellen Sie sich mal vor, der Staat wuerde mit der Religionsfreiheit ernst machen, das Konkordat aufkuendigen, und die Berufskatholiken muessten ploetzlich unter Marktbedingungen arbeiten und dabei noch radikale Ansichten vertreten, grad so wie diese ekligen US-amerikanischen TV-Prediger! Sehen Sie: Das ist der Zweck der ganzen Hysterie, des Geschreis: Papst Benedikt soll von seinem Kurswechsel abgehalten werden. Nicht wegen der Juden (die hier nur als moralische Schutzschilde vorgeschoben werden), sondern wegen der offiziellen liberalen katholischen Systemkirche, die bleiben will, wie sie ist: Staatsfinanziert, parteiverfilzt, privilegiert, verbeamtet und dabei weltanschaulich gleichgueltig und areligioes.
Und unsere Medien machen alle alle alle mit, keiner will das Spiel durchschauen...