Hartmut Beyerl

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RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 15:43

Ich möchte das unterstreichen, NATO-Rasmussen unterstützte, nach dem die libysche Opposition Verhandlungen abgelehnt hatte, sie 2011 rotzig in Berlin mit: Man könne die Verhandlungsangebote Gaddafis nicht annehmen, "er hat zu oft gelogen." Wenn das mal kein Grund für eine Aggression ist! Wer würde auf dieser Grundlage noch mit dem Westen reden wollen?

RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 15:33

Mein Beitrag bezog sich auf hanni: "Was hat die Mission festgestellt ?! Die sind z.T. wieder gegangen wegen der Farce der sie aufgelaufen waren und den eigtl. stattfindenden Morden unter ihrer Nase die ihnen aber verborgen wurden." Ich denke, die Quellen zu lesen hilft echt weiter.
hinter-der-fichte.blogspot.com/2012/02/syrien-deshalb-will-die-liga-den.html

RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 15:31

Mir scheint Sie haben nicht gelesen was die Mission festgestellt hat. Hier Original und ungefiltert, sowohl in englisch als auch teilw. in Deutsch zu finden. hinter-der-fichte.blogspot.com/2012/02/syrien-deshalb-will-die-liga-den.html Ich finde die Bewertung der hetzenden Rolle der Medien besonders interessant.

RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 15:10

Ein Hinweis noch, der FÜR die Kriegsabsichten des Westens spricht. Auf der Welle der Hysterie wurde von den NATO Staaten, so berichtet die "Welt", verkündet, man werde "andere Wege finden". Zum Beispiel könne der Westen die Freie syrische Armee unterstützen. Ist schon mal aufgefallen, dass nur die Veto-Länder China und Russland von Frieden und Nichteinmischung reden? Die "Schutzverantwortung" (responsibility to protect), von Kriegsbefürwortern gern ins Feld geführt, ist eine Erfindung der NATO. Sie wurde von der NATO in die UNO eingeführt.
Weltweit wird jetzt das Veto der Russen kritisiert, während von den zahlreichen Vetos der Amerikaner, wenn es um die Verhinderung von Bombardierung der Palästinenser ging, keine Rede ist. Wer einmal lügt....

RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 14:56

Zweimal Einspruch. Erstens. Die Resolution gegen Syrien enthielt genau die gleichen Formulierungen wie in der UNSC-Kriegsresolution Nr. 1973 vom März 2011. z. B. "alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen...". Syrien ist gerade wegen des Angriffes auf den Iran von großer Bedeutung. (Nähe zum Iran, und Partner des Iran.) Zweitens. Die "Bombe" des Iran ist ein uraltes Märchen, wieso wiederholen Menschen wie sie, die die Fakten im Internet finden können, solche Propaganda? Dafür gibt es keine Beweise und andere Länder MIT der Bombe sind da viel gefährlichere Kandidaten. Natürlich haben die Systeme von Iran und Syrien keine "freiheitlich-demokratischen Grundordnungen". Doch dann müsste die UNO die gesamte Region bombardieren. Übrigens: Dass ausgerechnet Katar Demokratie, freie Wahlen und eine demokratische Regierung für Syrien fordert und deswegen einen theatralischen Hilferuf an die UNO schickt, sollte doch zumindest zu denken geben.

RE: Mit dem Mut der Verzweiflung | 06.02.2012 | 14:45

Lieber Lutz Herden, natürlich, formal war es eine Enthaltung, doch es war ja klar, das damit die Resolution angenommen war. Insofern war es eine faktische Zustimmung. Allen Beteiligten war doch klar was passieren würde. Deshalb gab es Ärger zwischen dem russ. UN-Botschafter und seiner "medwedewschen" Zentrale. Der kostete ihn den Job.