Heartworker8

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RE: Gabriels Vorratsdaten-Realitätsverweigerung | 16.04.2015 | 17:54

Wieso ist Herr Maass ein "Leidtragender" ? Seit Anbeginn seiner Amtszeit vollführt dieser hohle Streber doch die Durchsetzung eines populistischen und von Sachkenntnis völlig ungetrübten Gesetzes nach dem anderen. Frau von der Leyen hätte es nicht schlimmer gekonnt, wenn sie gedurft hätte. Dieses VSD-Gesetz liegt voll auf Maass´ Linie des totalen und kompletten Ausverkaufs sämtlicher Bürgerrechte und des Einknickens vor dem Geschrei und Gekeife "der Straße", die ja auch von "der freitag" pausenlos befeuert wird.
Jetzt sind halt die totalitären "Mehr Demokratie"-Keifer mal selbst betroffen von der Hetze ihres Formats, und jaulen nun auf, ohne zu begreifen, dass Bürger- und Menschenrechte nun mal unteilbar sind, und dass, wer z.B. widerrechtliche StaSi-Durchforstung und -Verfolgung angeblich "illegaler" Ferienwohnungs-Vermieter in Berlin möchte oder einen KGB-geschulten Verbrecher wie Putin "versteht" und "relativiert", dann nicht das allergeringste Recht dazu hat, sich über VSD als die Fortsetzung dieser totalitären Pseudo-"Demokratie"-Keifer-Mentalität zu beschweren.
Das Augstein hat mit seinem Ohne-Zweifel-Pseudo-"Links"-Kurs sein Publikum in eine Sackgasse manövriert, in der es jetzt selbst der Überwachung preisgegeben ist; geschieht ihm recht.

RE: Amt und Würden | 10.02.2015 | 19:16

Ach Du liebe Zeit, was soll an DEM und dessen Gesetzen und Entwürfen "links" sein ? Populistisches, sachfremdes, reaktionäres anti-freiheitliches, anti-bürgerrechtliches Gewurschtel ist das. Zum Abgewöhnen.

RE: Mit Foucault durch Neukölln | 25.03.2011 | 15:53

(Zitat.): ... das Ergebnis ihrer Sozialisation in Europa und nicht etwa ihrer Herkunftskultur sind - wovon sich jeder bei einer Reise in die Türkei mühelos überzeugen kann ... >> ...
Na, da scheinen Sie aber nicht besonders genau hin gesehen zu haben. Die "Macho"- und Frauenverachtungs-"Kultur" ist auch in der Türkei (und generell der "Arabischen Welt") unübersehbar.

RE: Vegetarismus: Muss das sein? | 03.02.2011 | 19:40

Ich empfehle Menschenstopfleber, geht übrigens gut auch mit Weisswein, wahlweise Rotwein.
Dass Menschen genauso wie Gänse Schmerz empfinden, halte ich für ein Gerücht, unbewiesen.
Ich möchte daraus keine Menschenrechts-Grundsatzfrage machen. Es ist meine "persönliche Entscheidung", nicht auf Menschenstopfleber zu verzichten, und jeder kann eine andere "persönliche Entscheidung" treffen. Ich verbitte mir Weltverbesserer und Gutmenschen, die meinen "Geschmack" verändern wollen.
Vor allem sammele ich an den Supermarkt-Kühltruhen Aasfresser ein (menschliche "Fleisch"-Fresser gibt es bekanntlich nicht), denn deren aus dem lebendigen Leib geschnittene Stopfleber schmeckt besonders würzig.

RE: Bekannt und befürwortet: Studie zum Grundeinkommen vorgelegt | 07.11.2010 | 01:00

Ach Claudia: was Du schreibst, bestreitet doch niemand ernsthaft ? Was soll diese destruktiv wirkende Nörgelei ?

Selbstverständlich bedeutet BGE nicht, dass über die Art und Weise, was wie warum wofür womit produziert wird, nun auf einmal vom gesamten Volk bestimmt werden darf.

BGE ist nicht die Lösung aller Probleme, "nur" ein Menschenrecht auf Existenz ohne "Bedarfsprüfung". Alles andere muß nach wie vor diskutiert und erkämpft werden, nur hat diese Realität nichts mit dem Recht auf edingungslose Existenz(-Sicherung) zu tun ...!

RE: Echt: Ich bin kein 68er! | 08.08.2010 | 17:31

Nicht ein " Sehr schöner Artikel, der vieles richtig stellt ", sondern einer der zehnmal mehr wegläßt und übersieht als er "richtig stellt". Insbesondere wirft er die Frage auf, was manche angestellten "Demokratieforscher" Deutschlands wohl für ein beschränktes Demokratieverständnis haben mögen ...

Und, nochmal (siehe oben, vielleicht wird es ja sogar mal gelesen): der so genannte "Neoliberalismus" hätte sich *ohnehin* durchgesetzt, ob mit oder ohne "Sozialismustrip" der "Jungdemokraten", denn er war seit spätestens Mitte der 70er Jahre beschlossene Sache der in der Weltwirtschaft Maßgeblichen, wovon Deutsche nur ein relativ unbedeutender Teil waren.

RE: Echt: Ich bin kein 68er! | 08.08.2010 | 16:09

Dieser Artikel von Franz Walter beschreibt zwar manches richtig, jedoch begrenzt er seine Sicht zu sehr auf deutsche Verhältnisse.
Vor allem ist es absurd, zu behaupten, der "Neoliberalismus" sei eine Folge davon, dass der reformistische "sozialliberale" Flügel der FDP oder des Bürgertums insgesamt wegen seiner "sozialistischen Einseitigkeit" keine Alternative mehr darstellen konnte zur konservativ genannten "Geistig moralischen Wende".

Denn die Grundlagen des "Neoliberalismus" waren längst ganz woanders beschlossen worden ("Deregulierung" der "Märkte", Entkoppelung der Staatsfinanzen von Goldkursen/-reserven usw. zur Ankurbelung der Wirtschaft nach den ersten Nachkriegsjahrzehnten der "Hochkonjunktur" etc.).
Dieser "Neoliberalismus" hat sich daher bekanntlich auch überall in den "westlichen" Ländern durchgesetzt (Thatcher, Reagan etc.).
Alternativen gegen die mehr oder weniger reine Aufgabe des Staates gegenüber dem "Weltmarkt" konnten sich nur dort entwickeln, wo es *traditionell* starke "linke", gewerkschaftliche, "sozialliberale" Kräfte gab und gibt (Frankreich, Skandinavien, Niederlande) - und gegen diese in Deutschland eben *traditionell fehlende* Macht des Volkes waren "die 68er" doch schließlich aufgestanden !

Dass die "68er" letztlich "unpolitisch", d.h. lebensfern, oft unkonkret waren, ist ja auch gerade dieser mangelhaften Tradition geschuldet.
"Den 68ern" dies gewissermaßen einseitig vorzuwerfen statt den mangelnden Willen zu politischen Reformen auch bei den "Konservativen" zu sehen, ist nicht angemessen.

Man wird der Bewegung nicht gerecht werden, wenn man sich nur auf Deutschland beschränkt.
"Die 68er"-Bewegung, die Studentenunruhen waren doch schließlich weit in der westlichen Welt verbreitet, es gab sie in Paris, London, Amsterdam, USA, Stockholm usw., in Ländern mt ganz unterschiedlichen Traditionen und Verhältnissen; und natürlich gab es dann auch national unterschiedliche Gewichtungen.
An der Beschreibung des spezifisch Deutschen der "68er" ist ja auch etwas dran, aber mir scheint das Hauptanliegen von F.W. zu sein, sich von "den 68ern" abzugrenzen statt ihnen gerecht zu werden.
Dass "Protest-Bewegungen" auch das aufgreifen oder in ihnen etwas kulminiert, was ansonsten in der Gesellschaft virulent ist oder schon bearbeitet wird, ist auch nichts Neues.
Und eigenartig ist auch die verkürzte Feststellung, "die 68er" seien "unpolitisch" gewesen, während er "Politisch-Sein" einfach als "Reformismus" beschreibt, der in inner- gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Entwicklungen "den Menschen etwas Konkretes bringt".
"Die 68er" haben hier jedoch durchaus auch Anregungen und Neuerungen gebracht, die über die von F.W. beschriebenen individuellen/ individualistischen Entwicklungen in der "Provinz" hinausgingen (und, z.B., dass an jedem Tag Fleisch gefressen werden oder man Kartoffeln im Supermarkt kaufen kann, wird man aus heutiger Sicht doch kaum als "Fortschritt" unkritisch stehenlassen können ?).
"Die 68er" haben den Blickwinkel daraufhin erweitert, worauf diese "sich entwickelnde" Gesellschaft, ihr "Reichtum", ihr "Fortschritt" gesamt-weltpolitisch/ ideologisch beruht, eben den Kapitalismus, der von "Sozialliberalen" grundsätzlich gar nicht in Frage gestellt wurde und wird.
Die Frage, ob "Entwicklung", "Fortschritt, Demokratie im Kapitalismus überhaupt möglich sind, scheint der "Demokratieforscher" F.W. jedoch völlig auszublenden.

RE: Sexueller Missbrauch | 13.03.2010 | 23:48

... ja, und wenn nicht alle dieser Eurer Interpretation der "Selbstbestimmung" folgen, Klar:
SCHWANZ AB, KOPF AB, "Wegschließen, für immer".
90 % des so genannten "Mißbrauchs" (also WIRKLICHER Gewalt) findet in FAMILIEN statt, im engsten sozialen Umfeld !
Also, BITTE: FAMILIEN VERBIETEN, SCHULEN VERBIETEN, SPORTVEREINE VERBIETEN, VERWANDTE VERBIETEN , aber ZACKIG !!

Die relativ wenigen Fälle tatsächlicher Gewalt, die Ausbeutung von Kindern als Prostituierte usw. muß dafür herhalten, alle Sexualität zwischen Nicht Volljährigen und "Erwachsenen" zu dikriminieren.
Solange jedoch ALLE ANDEREN "Fälle", die OHNE Gewalt, mehr oder weniger einvernehmlich vor sich gehen, gar nicht SEIN DÜRFEN, solange über sie geschwiegen werden MUSS: wie wollt Ihr dann feststellen, wie die WIRKLICHKEIT ist ?
All das erinnert an die Diskriminierung der Homosexuellen: es durfte seinerzeit nur als "Verderben" gesehen werden, an die Oberfläche kamen nur Schauermärchen, Erpressung, Elend ... etwas anderes DURFTE NICHT sein.
Und ist das bei dem heutigen oberflächlichen Gequake über Pädosexualität etwa anders ?

RE: Sexueller Missbrauch | 13.03.2010 | 23:40

Seltsam - immer die Leute, die angeblich so bemüht sind, die "Selbstbestimmung" des Kindes zu "achten", sind dieselben, die haargenau und absolut hundertprozentig wissen (weil sie ja in der Haut des Kindes stecken), dass, wenn ein Nicht Volljähriger sich mit einem Volljährigen einläßt, es IMMER "Mißbrauch" (Sexualisierte Gewalt) sein muß, etwas anderes darf gar nicht sein, wird gar nicht erwogen.

Es soll der "Wille des Kindes" geachtet werden, doch angenommen, ein Kind sagte, es habe es gewollt, dann wird es hundertprozentig so interpretiert als könne das Kind in DIESEM Punkt KEINEN ("freien") Willen haben.
Ich bin ja auch dafür, Heterosexualität "Erwachsener" NUR unter diesem Aspekt des Mißlingens und der Gewalt zu bewerten, es gibt so viele mißlingende Beziehungen, häusliche Gewalt, es scheint als wüßten sie nicht was sie tun, läßt uns die "Erwachsenen" erlösen, sie am Händchen nehmen, NUR NOCH "SELBSTBESTIMMTE" Sexualität erlauben !!! Keine Geilheit mehr, kein "Objekt"-Sein, keine selbst-vergessene Lüsternheit, nur noch "Darüber Reden"-Sexualität.

In allen Bereichen sollen Kinder/Jugendliche Erfahrungen sammeln dürfen, auch mit "Erwachsenen", nur in puncto Sexualität nicht, das ist IMMER "Mißbrauch", "Erwachsene", die ja sooooo "bewußt" sind (deshalb sieht die Welt ja auch so doll aus wie sie ist), wissen das GANZ genau !
Es könnte aber auch sein, dass "Erwachsene" Bürgerchen hier eine letzte Bastion finden, ihrer eigentlichen Abneigung und Tabuisierung gegenüber der Sexualität frönen zu können. Wenigstens Kinder sollen "unschuldig" bleiben ! Und dann, mit 18, bekommen sie mit dem Führerschein auf einmal die Lizenz zur "selbstbestimmten" Sexualität verliehen, die vorher noch in jedem Fall "Mißbrauch" war.