RE: Scheitern der Impfpflicht: Dieser Weg war genau der richtige | 07.04.2022 | 17:22

"Es ist ernst..." sagte daeinst eine gewisse A.M. - und dann diese lachnummer. Nein, nicht die mit der impferei, sondern mit solchen Covididoten wie dem MP von Sachsen: https://youtu.be/uNv_7oE-JU0

Die scheindebatte im parlament war nur das sahnehäubchen. Wie derartiges monatelanges politik-ersatz-geschwurbele ernsthaft als demokratische lehrstunde gesehen werden kann, ist mir völlig unverständlich.

Der autor, Puschner, diskreditiert sich durch derart anbiederndes geschreibsel nur selbst, und wird folglich von mir auch nicht mehr gelesen.

RE: Fragmentierung des Weltmarkts: Der Handel stockt | 06.04.2022 | 16:57

Zunächst zu einer (vielleicht unnötigen) klarstellung; "regelbasiert" meint nicht irgendwelche regeln, sondern die regeln, die der wertewesten setzt. Ergo: wenn China die regeln bestimmen würde, ist das natürlich das genaue gegenteil von "regelbasiert" im westlichen sinne; eher zwang, autokratie, erpressung etc.

Die bisherigen handels-"regeln" des westens laufen auf billige rohstoffe und teure und patentgeschützte endprodukte hinaus. Also der globale süden liefert zu spottpreisen rohstoffe und der westen bestimmt wer zu welchen preisen die endprodukte kaufen soll (also wer die "kunden" sind).

Da wir aber auf einem physisch endlichen planeten leben, ist es in wahrheit genau umgekehrt. das eigentlich knappe gut sind die rohstoffe. Deshalb ist der umstand , dass "...seit einiger Zeit etwas für den modernen Kapitalismus Ungewöhnliches (herrscht): echter, materieller Mangel" ein skandal, denn das wird sehr schnell die westlichen "regeln" auf den kopf stellen. "Peak Everything" (alles ist endlich) heisst in marktbasieren geldwirtschaften: die preise gehen durch die decke, und nur wer geld hat, kann als kunde so weiter konsumieren wie bisher. Deshalb ist die geldgier der hochlohneinkommensbezieher eigentlich völlig rational - freilich nur in einer "regelbasierten weltordnung"....

RE: Wasser gibt es in Afrika genug | 05.04.2022 | 13:59

Als jenamd, der einen grossen teil seiner lebenszeit in ca. 20 ländern des subsaharischen Afrikas verbracht hat und immer noch verbringt, kann ich nur sagen: Africa is not one country!

Wenn is nicht gelingt, den kontient Afrika auch hinsichtlich der dort anzutreffenden problemlagen angenessen zu regionalisieren, bleibt alles, was da so geschrieben wird "ein mythos". Dieser artikel reiht sich nahtlos in die unsägliche reihe derartiger artikel ein.

RE: Massaker in Butscha: Keine Straflosigkeit, niemals! | 05.04.2022 | 13:49

Ok, der vorzug des artikels von van Aken - möglicherweise aber auch sein einziger - ist, dass er immerhin noch die (wenn auch "unwahrscheinliche") möglichkeit in erwägung zieht, dass alles in Buscha auch ganz anders gewesen sein könnte, als heute der medienmainstream postuliert. Das unterscheidet ihn von der unglaublichen und sofortigen sicherheit, mit der die NATO-elite (inkl. Baerbock und Scholz) von einem "russischen kriegsverbrechen" ausgehen.

Allerdings ist seine feste hoffnung, dass "wir" sie alle kriegen, wohl eine fiktion. Wer wurden denn für 78 tage bombartierung von Serbien und die zerstörung von unzähligen zivilen einrichtungen und der tötung einer grossen zahln von zivilisten zur rechenschaft gezogen?

Merke: Markige sprüche klingen gut und lesen sich erbaulich, aber sie haben mit der realität oft nichts gemein - so etwas nennt mensch. theaterdonner. Insofern: "Gut gedonnert" genosse van Aken!

RE: Auf wen hört Putin? Der innere Kreis des Präsidenten | 04.04.2022 | 19:40

Ach ja, die Kreml-astrologie, sie lebt und feier dumpfe urständ. Mitunter gewinnt mensch den eindruck, dass jede/r, der ein paar namen von menschen mit büros im Kreml kennt, sich schon prädestiniert fühlt zu mutmassen...

RE: Erdoğans Kampf gegen die Zins-Mühlen | 04.04.2022 | 09:34

Mal echt jetzt - Zinsdifferenzspekulation ist also nur ein türkisches problem, und darüber hinaus auch noch eine art gerechte strafe!?

Ich glaube, Sie haben da etwas gründlich missverstanden.

RE: Erdoğans Kampf gegen die Zins-Mühlen | 02.04.2022 | 17:58

Um "Zinsdifferenzspekulation" zu verhindern, bräuchte es nicht weniger als eine ideal ausbalanzierte weltwirtschaft, in der handels-, zahlungs- und kapitalbilanzen stets nahezu ausgeglichen wären und die wechselkurse kontrolliert gestaltet werden. Diese wechselkurse müssten sich am produktivitätsniveau bzw. an den unterschieden in diesem niveau zwischen den ländern orientieren und bei bilanzungleichgewichten sofort angepasst werden. Grundbedingung dafür sind allerdings natioanle währungen.

Die währungen der Länder , die - wie d-land - einen permanenten aussenhandelsüberschuss haben, würden dann solange aufwerten, bis die handelsbilanz durch steigende importe und fallende exporte ausgeglichen ist - umgekehrt, umgekehrt.

Diese ideale welt existriert leider nicht, weil die wirtschaftlichen ausgangsbedingungen zwischen den ländern bereits zu ungleich sind und diese ungleichheit durch spekulation noch weiter verschärft wird.

RE: Jägerin und Sammler | 16.03.2022 | 16:29

Uff, ist das einfältig und platt: "Die Ergebnisse von DNA-Analysen ergaben beispielsweise, dass viele Skelette, die zunächst als männlich eingeordnet worden waren, in Wirklichkeit zu Frauen gehörten. Gegenstände, die man als Kriegswaffen eingestuft hatte, erwiesen sich später als Werkzeuge, die nicht in erster Linie zum Töten von Menschen, sondern zur Jagd oder zur Zerlegung der tierischen Beute verwendet wurden."

Also, es gab wissenschaftlich-handwerkliche fehler bei der geschlechtsbestimmung - waren sie absicht, und wenn ja, warum? Und es gab alltagsgegenstände die zu waffen wurden - das ist ein gemeinplatz spätestens seit dem bauernkrieg!

Dass das patriarchat nicht am anfang der menschlichen kulturgeschichte stand, ist ein ur-alter hut.

Was soll also in diesem artikel neues verkündet werden - dass die gesellschaft nicht schon immer wie die jetzige war? Auch das ist eine erkenntnis, die seit Karl Marx offenbar immerwieder wiederholt werden muss - gelernt wurde sie offenbar nie.

RE: „Solange wir beschossen werden, wehren wir uns“ | 03.03.2022 | 15:21

"Die Nachricht über die Lieferung von deutschen Waffen an die Ukraine nimmt er mit Schrecken wahr."

In der tat, die westlichen waffenlieferanten, die auch ihren anteil am konfliktgeschehen haben, wollen selbst nicht mittun. Statt dessen sitzen sie auf der tribüne während vor ihnen die einstigen "brüder" in einem blutigen krieg gegeneinander kämpfen. Und damit dieser krieg nicht vorschnell endet, werfen die zuschauer von zeit zu zeit waffen in die arena.

Waffenlieferungen verlängern diesen abscheulichen krieg! Das muss allen klar sein.

RE: EU-Aufnahme der Ukraine verspricht den absoluten Krisenmodus | 03.03.2022 | 14:03

Wenn sich - hoffentlich sehr bald - die kriegsaktivitäten gelegt haben, und die Ukraine dann umstandslos EU-mitglied geworden wäre, hätten wir es mit einem staatsgebilde zu tun, gegen das Ungarn und Polen in puncto vetternwirtschaft, oligarchentum und korruption waisenknaben sind. Dann müsste nach dem beitrittsjubel sofort der EuGH eingreifen und EU-transfermittel sperren - wollen wir das wirklich?