Helmetzer

An meinen Worten sollt Ihr mich erkennen.
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RE: 28 Stunden sind genug | 24.09.2009 | 17:51

Ich stimme zu, dass Vollbeschäftigung, wenn überhaupt, nur durch Arbeitszeitverkürzung erreicht werden kann.

Zu definieren wäre allerdings, welche Art Vollbeschäftigung überhaupt gemeint ist. Die Erwähnung von Sabattjahren weist zumindest darauf hin, dass nicht jeder, der arbeiten kann, auch in jeder Lebensphase arbeiten soll. Dann waere es aber doch auch nicht schlimm, wenn jemand die meiste Zeit seines Lebens überhaupt nicht in einem klassischen Arbeitsverhältnis steht. Wobei wir beispielsweise bei der Rolle der "Hausfrau und Mutter" wären.

Neu wäre es, wenn man die Option, nicht zu arbeiten, mit dem bedingungslosen Grundeinkommen verknüpfen würde.

Der vielzitierte Dienstleistungssektor schließlich enthält Tätigkeiten, die wir dringend benötigen (Pflege), und solche die überflüssig sind wie ein Kropf (gewisse Arten von Call Centern).

Mein Fazit: Arbeitsplätze sind kein Wert an sich; es kommt immer darauf an, ob sie der Gesellschaft nützen. Und: nicht Arbeiten ist keine Schande. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde jedenfalls die üble Gängelung der sozial Schwachen beenden.

RE: Im Schlafwagen ins Abseits | 03.09.2009 | 19:57

Nach Lektuere der Nachdenkseiten kann ich nur sagen: Das hat was, das sollte man lesen und eben darueber nachdenken!

Aber selbst wenn die Vermutung nicht stimmen sollte, dass die momentane SPD-Spitze als Trojaner handelt, wenn es sich vielmehr um einen schweren Fall von kollektiver Dummheit handelt, es bleibt sich gleich:

Jagt diese Truppe zum Teufel, je eher desto besser!

RE: Der Schutz der Zukunft | 11.06.2009 | 14:05

Spaetestens seit 35 Jahren (Club of Rome) ist der Menschheit bewusst, dass unsere Resourcen begrenzt sind, ein Umdenken fand aber praktisch nicht statt, sieht man einmal von Ablenkungsmanoevern der Uran-Lobby (Uran ist ebenfalls nur begrenzt vorhanden) ab.

Erst als man darauf kam, dass die verstaerkte Nutzung fossiler Brennstoffe die CO2-Konzentration in der Atmosphaere erhoeht und dieses wiederum moeglicherweise zu einer Klimaveraenderung fuehrt, nahm sich der politische Mainstream der Sache an.

Ein Zusammenhang soll hier gar nicht abgestritten werden, aber brauchte man erst dieses Dogma, um ein vernuenftigeres Verhalten anzustreben?

Erst werden doch auch weiterhin viele Nebelkerzen geworfen. Was soll zum Beispiel das Gerede ueber eine Besteuerung des CO2-Ausstosses von Kraftfahrzeugen? Die Rechnung ist doch ganz einfach: viel Verbrauch, viel CO2; da kann man auch gleich die Mineraloelsteuer erhoehen.

Der SPIEGEL entbloedete sich neulich gar nicht, CO2 als Gift zu bezeichnen. Haette das Schreiberlein in der Schule aufgepasst, dann wuesste er, dass die meisten Pflanzen ohne CO2 gar nicht existieren koennen: Gift?

Sicher: Unter CO2 koennen wir nicht atmen, aber unter Wasser auch nicht. Ist also auch Wasser giftig?

Wir werden doch von der Politik und einem Grossteil der Medien nur noch verhohnepiepelt!