„Ich bin kein Fotoroboter“

Interview Christoph Bangert arbeitet in Krisengebieten für internationale Zeitungen. In „Hello Camel“ macht er jetzt die absurden Seiten des Krieges sichtbar
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 25/2016

Christoph Bangert hat als Fotograf die Kriege in Afghanistan und im Irak miterlebt, er war dort für internationale Zeitungen wie die New York Times tätig. Die Bilder lassen ihn nicht mehr los. Vor zwei Jahren veröffentlichte Bangert in dem Band War Porn jene Fotografien, die von keiner Zeitung gedruckt wurden. Das Buch zeigt das Leiden und Sterben im Krieg in unerträglichen Bildern. Die verstörendsten versteckte er hinter zugeklebten Seiten.

Gerade ist sein neues Buch Hello Camel erschienen. Wieder ist das Thema der Krieg, und wieder sind es Bilder, die ungewohnt sind. Es geht um die Absurdität des Krieges. Das Fremdsein der Soldaten in einem Land, das sie nicht verstehen, aber in das sie gekommen sind, um Frieden zu stiften.

der Freitag: Herr Bangert, Sie haben