Hjoburg

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RE: „Das ist unglaublich fahrlässig“ | 09.10.2019 | 11:39

Dem Autor muss ich nun wirklich widersprechen. Was wäre denn nötig gewesen, doch nicht die Kosten für die Bereiche um ein vielfaches zu erhöhen, die den geringsten Anteil den Co2 Emissionen haben? Denn weder die 750 Millionen Autos weltweit, noch der Flugverkehr haben einen Ausstoß von Co2 wie die Bauindustrie, mit über 50% oder die Landwirtschaft, ganz zu schweigen vom militärischen Komplex, oder den ca. 90 Tausend Frachtschiffen auf den Weltmeeren?

Nur einmal so zum Nachdenken, die 15 größten Frachtschiffe dieser Erde, werden ja wie alle anderen auch mit Schweröl betrieben, also das giftigste Abfallprodukt der Ölindustrie. Diese 15 Frachtschiffe, stoßen mehr co2 aus, als alle 750 Millionen Autos und der Flugzeuge aus?

Es wäre doch für die Eigner ein leichtes, in jedem ihrer Schiffe einen Kat einbauen zu lassen, welche mit ca. 500 Tausend Investitionskosten wohl kein Problem darstellen dürfte, wo doch die kosten für ein Frachtschiff in die hunderte Millionen geht. Noch dazu dass die Investitionen zu 100 % steuerlich geltend gemacht werden könnten?

Die 750 Millionen Autos dagegen haben gerade einmal einen Anteil von ca. 2% der co2 Emissionen, ebenso bei den Flugzeugen, welcher auch unter ca. 3% liegt?

Warum also fokussieren sich die Politik und Medien so auf Autos und Flugverkehre? Die Daten geben dies nicht her. Ich vermute deshalb , hier soll wieder eine weitere Massensteuer eingeführt werden, damit die Industrie weiter subventioniert werden kann, und weitere Völkerrechtswidrige Kriege, Putschs, Sanktionen und natürlich nicht zu vergessen das Wettrüsten weiter geht. Denn Deutschland soll ja so der Befehl aus den USA mindestens 2% dazu beitragen.

Recherchieren die Verantwortlichen, bei Medien, Politik Wirtschaft und vor allem die FRIDAY FOR FUTURE BEWEGUNGEN UND GRETA FANS WELTWEIT? Wie brachte es doch einer von den Gelb Westen auf den Punkt:

„Ihr redet vom Ende der Welt, wir reden vom Ende des Monats!“ Aus Sicht der Arbeiter lässt sich das nicht vereinen, ist das bei den Arbeitern und Angestellten in Deutschland nicht auch so?

RE: Beim Spagat überdehnt | 15.07.2019 | 17:07

Doch nicht erst Trump, spätestens seit Schröder wird auch in der SPD der Neoliberalismus gepflegt.

RE: Wie eine Kernschmelze | 20.05.2019 | 11:46

Zuletzt sagte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, die USA sind die „kriegerischste Nation in der Geschichte der Welt“. In ihrer 242-jährigen Geschichte hätten sie nur 16 Jahre keinen Krieg geführt. Wer da noch immer an das "gute" der USA Administration glaubt, ist entweder sehr naiv, und leugnet bewusst. Die westlichen "Verbündeten" sollten eigentlich wissen: "Wer mit dem Teufel speisen will, braucht einen langen Löffel.

RE: Die Wurzeln der Wut | 29.03.2019 | 13:05

Solange sich die Wut, nur unter den Betroffenen Bahn bricht, lehnen sich doch die Verantwortlichen genüsslich zurück, und warten bis sich das Volk gegenseitig, abschlachtet Und wenn die Verantwortlichen und deren Paläste angegriffen werden sollten, kommt das Militär im Innern zum Einsatz. Negativ Vorbild die sog. Gelbwesten in Frankreich. Deshalb solange die Mehrheit nicht begreift oder begreifen will, dass es nichts bringt, weiterhin nach Oben zu buckeln und nach Unten zu treten, wird sich nichts ändern.

RE: Psychiater auf den Barrikaden | 27.04.2018 | 12:51

"Demokratie" hatten wir in Deutschland noch nie wirklich. Auch wenn das viele anders sehen. Aber schon klar, nach der NS Diktatur, sieht alles danach aus, aber muss noch lange nicht stimmen.

Demokratie braucht freien Information Zufluss, es darf keine Manipulationen geben! Aber diese gab und gibt es schon seit der Gründung der BRD nicht.

RE: Ken Loach statt Alex Dobrindt | 19.04.2018 | 08:26

Das Zitat von Honoré de Balzac schon aus dem Jahre 1833, dass hinter jedem Vermögen ein großes Verbrechen steckt, hat sich wohl bis heute noch bei vielen nicht herumgesprochen, bzw. wird relativiert oder schlicht geleugnet.

RE: Ausstand mit Auszeit | 13.04.2018 | 17:13

„Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“―Honore de Balzac-

Acht Menschen besitzen heute so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese obszöne Konzentration von Reichtum in den Händen Weniger wird nicht, wie viele Menschen glauben, in erster Linie durch Markterfolge gesichert, sondern vor allem durch den Zugriff privater Kapitaleigner auf staatliche Umverteilungsmechanismen.

Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des real exstierenden Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war.

Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen.

Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre.

Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet.

Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, etwa wenn es darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben.

Trotzdem gibt es nicht wenige, die weiterhin nach Oben buckeln und nach Unten treten. Statt dass Millionen vor den Palästen der Herrschenden zu protestieren? Verkehrte Welt.

RE: Ausstand mit Auszeit | 13.04.2018 | 17:00

Man hat in Deutschland eher Sorge, dass einfache Angestellte, ein paar Euro mehr bekommen oder früher in Rente gehen können, aber wenn sich die Spitzen Milliarden zuschanzen dann schweigen die Teutonen. Wie erbärmlich! Nach Oben wird eben immer noch und immer wieder gerne gebuckelt und nach Unten getretn.

RE: Ist linke Politik so kompliziert? | 13.04.2018 | 16:38

Die Partei hat die Hälfte ihrer Wähler verloren, was einem Erdbeben gleich kommt, und sieht trotzdem nur mehr oder weniger ein weiter so? Die Politik der SPD ist spätestens seit Schröder als Asozial zu bezeichnen. Wer Millionen in Armut treibt, Milllionnen zur Zwangsarbeit verpflicht, und Millionen von zukünftigen Rentnern in die Verelendung treibt, und trotzdem erneut in eine GroKo gegangen sind, trotz der verheerenden Folgen für Millionen von Menschen in diesem Land.

Wer ohne Not sog. Arbeitgeber fördert, die keine Bedürftigkeit nachweisen müssen, um bis zu 100% der Lohnkosten vom Staat für von bis zu 24 Monate als Zuschuss gewährt bekommen. Wer Armutsmindestlöhne welche nicht zum Überleben in diesem Land reichen, ganz zu schweigen zum Leben, und den sog. Arbeitgebern so viele "Schlupflöcher" zu Verfügung stellen, um auch noch diesen Armutsmindestlohn umgehen zu können, sollte sich nur noch schämen.

RE: Wagenknecht gründet links-nationale Partei | 04.04.2018 | 04:42

Auch ein "April Scherz" aber ein böser!

Die Freitag-Geeomschaft folgt der taz.