Hjoburg

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RE: Keine "Nebensächlichkeiten des Wahlkampfes" | 07.11.2017 | 08:01

Der Partei, gehen doch die Menschen in diesem Land, mehr oder weniger am A....(?) vorbei, wenn es darum geht, ihre eigenes Fortkommen zu betreiben.

Die Partei sollte das S aus ihrem Parteinamen streichen und durch ein N sprich Neoliberal ersetzen. Denn in einem Land, wo die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft heute nicht bereit sind, ca. 15 Millionen Menschen die Vollzeit arbeiten, einen Armutslohn zu zahlen, der über Hartz IV Niveau liegt?

In einem Land, wo die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft nicht bereit sind, ca. 20 Mio. zukünftigen Rentnern, eine Armutsrente zu zahlen die über Grundsicherungs-Niveau liegt?

Es kommt noch schlimmer, wenn man bis heute bei einem Armutsmindestlohn von derzeit knapp über 9,00 Euro, und auch noch viele Ausnahmen zulässt, bedeutet das nichts anderes als Armut per Gesetz.

Auch 12,00 Euro brutto die Stunde, sind schon heute nicht ausreichend, um im aktiven Arbeitsleben, davon überleben zu können, es sei denn man wohnt nicht mehr, sondern ist in zentralen Wohnheimen mit Mehrbettzimmer untergebracht.

Solange unser Rentensystem, nicht komplett umgebaut wird, so wie in Österreich zum Beispiel, wo auch alle von allen Einnahmen, egal, ob aus Arbeit, oder Kapitaleinkünfte ihren Beitrag für die Solidargemeinschaft leisten, ist es eine verlogene Debatte. Denn die Armut ist von den Verantwortlichen im Politik und Wirtschaft gewollt.

Die Ungleichverteilung war von Anfang an CDU-gewollt und das die „S“PD heute da anknüpft, zeigt das wahre Gesicht dieser Partei. „Wer nicht arbeitet, braucht nicht zu essen“ dieser Satz von Müntefering, sagt mehr als tausend Worte.

In der Währungsreform von 1948 wurden die aus der „Liquidation des Dritten Reiches“ geretteten Vermögen der „großen Familien Flick, Thyssen, Siemens, Bosch, Quandt und Oetker (...) eins zu eins auf Deutsche Mark umgestellt“. Dagegen hatten „mit ihrer Kopfquote von 40 Mark (...) die Mehrheit der Bundesbürger den Wettlauf in die Wohlstandsgesellschaft bereits am Start verloren“.

Die Reformen damals hatten vorgesehen, dass „auch die Besitzer der Sachwerte einen großen Teil der Kriegsfolgelasten übernehmen sollten“. Dieser Lastenausgleich wurde von der deutschen Regierung 1952 in eine Kriegsfolgenentschädigung für Reiche verkehrt. Auch die reichenfreundliche Steuer- und Rentengesetzgebung wurde bereits damals installiert. Bemerkenswerteste demagogische Leistung der CDU: Sie vermittelte den „überwiegend vermögenslos“ Gebliebenen „das Gefühl, (...) Besitzbürger zu sein“. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

RE: Keine "Nebensächlichkeiten des Wahlkampfes" | 06.11.2017 | 17:07

Wieder einmal für Deutschland typische Beschönigung der Lage, Die "S" PD liegt nicht nur im Krankenbett, sondern schon seit Jahren im Koma. Ab besten diese Partei streicht den Buchstaben S aus ihrem Namen und ersetzt es durch ein N sprich Neoliberal. Aber da die Partei schon seit Jahren im Koma liegt, wird sich nichts ändern. Ich persönlich glaube, erst wenn die Partei einstellige Ergebnisse einfährt, so wie in anderen Ländern, als diese aus ihrem Koma erwachten. Solange man aber in Deutschland nur beschönigt, nicht aber die wirkliche Situation knallhart nennt, wird man nichts ändern, man sieht einfach keine Notwendigkeiten. Alleine die beschämende Debatte über den Armutsmindestlohn von knapp über 9 Euro brutto, auch 12 Eure wären nicht ausreichend um in diesem Land überleben zu können ganz zu schweigen um am Ende eine Rente zu bekommen welche über Grundsicherungs-Niveau liegt. Dazu sind die Herrschenden und Wirtschaft nicht bereit. Armut ist politisch gewollt.

RE: Sie hat uns verkohlt | 04.10.2017 | 04:45

Hallo Jakob Augstein,

in unserer Situation sollte man sich so viel Oberflächlichkeit wie Sie in Ihrem Kommentar zu Merkel und zum Wahlausgang nicht leisten. Sehen wir uns einige Ihrer Behauptungen an:

*Merkel habe „den Augenblick eines Abschieds in Würde verpasst“: Sie ließ sich würdelos ins Amt der CDU-Parteivorsitzenden schieben, gefeatured von der FAZ und mit Kassenübergabe an den neuen Schatzmeister, der nun ganz direkt vom Haupt- und Dauersponsor gestellt wurde und extra seinen Vorstandsposten in der Deutschen Bank abgab (er hieß Cartellieri).

Aus „Kohls Mädchen“ wurde dann „Ackermanns Mädchen“.

Sie ließ sich würdelos von jedem dahergelaufenen Automobil-, Energie-, Rüstungs- und Finanzkonzern erpressen und lernte, das dann alles freiwillig zu machen und als ihre Dienstaufgabe, den Amtseid verletzend, betrieb.

Jedem US-Präsidenten, welcher Partei auch immer und für welchen Krieg auch immer, stand sie würdelos zu Diensten.

Sie lässt sich abhören, widerstands- und würdelos. Beim Antrittsbesuch bei Trump wiederholte sie unterwürfig – gebeten oder ungebeten – das Versprechen der Aufrüstung, das sie schon Obama gegeben hatte.

*Merkel schleppe sich „in ihre vierte Amtszeit, gestützt von zwei kleinen Parteien“: nein, das ist die öffentliche Inszenierung.

Geschleppt wird sie von den Automobil- usw. Konzernen, aufgepeppt als politische Symbol- und Kunstfigur, um jegliche Demokratisierung der Gesellschaft und der Wirtschaft zu verhindern, nämlich um die antidemokratische, privatprofit-kompatible „marktkonforme Demokratie“ zu repräsentieren und mit scheinbarem Nicht-Regieren abzusichern, die Bevölkerung zu verdummen und die Politik zu entpolitisieren. Sich vordergründung ein bißchen zu sozialdemokratisieren, um sogar das unmöglich zu machen, was sozialdemokratische Politik wollen könnte.

*die jetzige Wahl bedeute eine „Zeitenwende: Nazis im Parlament!“, so pflichten Sie dem Spiegel-Autor zu. Bei der Wahl des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, eines gewissen Konrad Adenauer, waren sehr viel mehr Nazis im Parlament, in der Adenauer-Regierung und in Verwaltungen und Konzernen und Banken sowieso.

Der erste Vorsitzende der christlich lackierten CDU wird bis heute legendenumwoben und vorbildhaft hochgehalten, mithilfe einer staatlich alimentierten Legendenverwaltung, der Stiftung, die seinen Namen trägt.

Der hat in der Bundesrepublik eingeübt, was Merkel bei ihrem würdelosen Einschleichen in die Adenauer-Demokratie offensichtlich mühelos gelernt bekam: In dieser Art parlamentarischer Demokratie kannst du als Gewählter und Gewählte mit den Wählerstimmen machen, was du willst – du hast ja Mächtigere neben und hinter dir, und zwar nicht nur an einem Tag alle vier Jahre.

Sie schließen, Jakob Augstein, mit einem lustlosen und desillusionierten Ausblick auf die vermutlich dann hingemauschelte „Jamaika“-Koalition. Was halten Sie davon, dass wir uns wesentlich um Folgendes kümmern: die Selbstorganisation der Demokraten! Quelle Nachdenkseiten

RE: Sie hat uns verkohlt | 04.10.2017 | 04:42

An diesem und vielen anderen Beispielen kann man sehr schön erkennen, wie es die Oberen immer wieder schaffen, dass man immer nach oben buckelt und nach unten tritt. Statt vor den Palästen der Herrschenden zu protestieren, welche systematisch die Renten spätestens seit Schröder zerstören, und der war ja bekanntlich einer aus der "S"PD. Mitnichten geht es hier um die ehemalige DDR oder die ehemalige BRD sondern einzig und alleine um Interessen der Herrschenden eine Neoliberale Politik durch zu setzen, und da werden schon einmal die Bürger untereinander und gegeneinander aufgehetzt. Wie mit der ehemaligen DDR und ihr Volksvermögen umgegangen wurde, war und ist noch immer beschämend. Die Treuhand machte mehr als 200 Milliarden DM Verluste, die Filetstücke haben sich die westlichen Firmen teilweise für den obligatorischen 1 DM billig unter den Nagel gerissen, so wie man es heute auch mit Griechenland macht.

RE: Sie hat uns verkohlt | 04.10.2017 | 04:33

Viele Menschen glauben in der "Demokratie" ( ich bin davon überzeugt die haben wir schon lange nicht mehr, eher eine Postdemokratie) geht es um "Freiheit" "Rechsstaatlichkeit" usw. tatslächlich aber geht es um Interessen, wenn Leute was anderes behaupten, sollte man schnellstens den Raum verlassen.

Seit nunmehr 12 Jahren höre ich von dieser Frau: "uns geht es gut" dazu fällt mir ein, in der ehemaligen DDR wurde ähnliches propagandiert, aber das waa ja nach westlicher Lesart eine "Diktatur" für mich ist das reine Propaganda.

RE: Furor des Wahns | 22.09.2017 | 05:46

Kritik an den USA alleine, leugnet oder ignoriert die Veratwortung des Westen insgesamt. Der Westen mit seinen gerade einmal 12% der Weltbevölkerung hat schon immer seinen relativen Wohlstand, durch Ausbeutung, Sklaverei, Kolionalismus, illegale Kriege, Ressorcenverschwendung und Raub erworben. Der Westen hat sich schon immer als weiße Herrenrasse über das Völkerrecht gestellt und den Rest der Welt ins Chaos gestürzt. Alleine seit dem Ende des 2. WK hat der Westen mehr als 40 illegale Kriege mit Millionen Getöteten auf Grund von Lügen geführt und führt sie bis heute siehe Syrien usw. wie viele illegale Putschs seit dem? Wie viele Illegale Drohneneinsätze? Alleine während der Obama Administration gab es mehr als 20zigtausend illegale Bombenabwürfe. Ab wie viele Bombenabwürfe bekommt man im Westen eigentlich den Friedensnobelpreis? Vor diesem Hintergrund ist die Rede von Trump nur die Folge des verlogenen Westens. Würde es andersrum, hätte die restliche westliche Welt geschlossen die UN Versammlung verlassen.

RE: Wenn Millionäre fragen | 11.09.2017 | 09:54

Wie sagte Waren Buffet, eines der reichsten Personen dieser Erde, in einem Interview der New York Times auf die Frage der größten Bedrohung unserer Zeit: "Da Fragen Sie noch? Es ist der Krieg Arm gegen Reich. Meine Klasse der Reichen wird diesen Krieg gewinnen" Noch Fragen?

RE: Zu großes Rad | 06.09.2017 | 14:43

Es ist doch immer wieder interessant, wie sich der sog. Westen die Geopolitischen Probleme inzu seinen Gunsten auslegt, und alle Völkerrechtswidrigen Kriege alleine seit dem Ende des 2 WK ausblendet oder leugnet? Der Westen stellt sich nämlich regelmäßig als weiße Herrenrasse über das Völkerrecht und stürzt den Rest der Welt ins Chaos. Alleine mehr als 40 illegale Kriege des Westens seit dem mit Millionen Geröteten auf Grund von Lügen im Übrigen. Wie viele illegale Putschs seit dem? Wie viele illegale Überfälle, Drohnen Einsätze und wie viele zigtausende illegale Bombenabwürfe seitdem?

RE: Zu großes Rad | 06.09.2017 | 14:38

Deutschland sieht immer die Splitter im Auge der Anderen, aber die vielen Balken im eigenen Auge sieht Deutschland nicht oder ignoriert, ja leugnet diese. Praktisch wie schon 1933 oder?

RE: Zu großes Rad | 06.09.2017 | 14:36

Hallo warum wird ständig immer und immer wieder, so auch hier von "Annexion" der Krim gesprochen, und nicht was es wirklich war eine Sezession? Bitte im Duden oder Wikipedia sich schlau machen, statt die Propaganda des Mainstreams immer und immer wieder zu wiederholen? Wie schrieb schon Orwell: " und wenn die Lügen oft genug wiederholt werden, werden sie irgendwann zur Wahrheit" oder so ähnlich. Oder wollen Sie sich an den Lügen bewusst beteiligen?