RE: Ignoranz ist heilbar | 02.09.2019 | 14:51

Ich gehe in einiges Konform , aber einiges war in Selbsterlebnis völlig anders als ihr von der offizellen Geschichtsschreibung insperierte Antwort.

Die DDR hatte ein Demokratie Defizit, aber wenig Probleme mit Neofaschismus bis zur Wende, infolge dieses Gedankengut massiv durch rechte Kräfte 1990 hineingetragen wurde und dank dem Demokratie Defizit sowie schlechter werdenen sozialen Verhältnissen auf fruchtbaren Boden fiel.

Die Volkskammerwahlen 1990 waren zwar frei, aber dank massiver politischer Einmischung aus der Bundesrepublik verfälscht, frei waren die dort gewählten Vertreter nicht mehr wirklich denn die weitere DDR Politik wurde fortan in Bonn gemacht und es ging nur noch um ihre Abwicklung sowie Restitutionen oder Wirtschaft, die 17 Mio DDR Bürger dienten als Kulisse. Das hätte ihnen auch jeder Bürgerrechtler 89 erzählen können , das dies so kommen wird wenn es keine vernünftige Wiedervereinigung kommt mit Änderungen sowohl in West wie Ost zumindest mit einen neuen Staat einer neuen Verfassung ect .... sondern nur ein Anschluss durch dessen Hintertür die Bürger der DDR zu Bundesbürgern wurden , was viele Bundesbürger gar nicht unbedingt wollten und ihre Ostverwandschaft eher argwönisch betrachtete.

"Das Recht der Bundesrepublik konnte nicht rückwirkend angewandt werden" .... das galt aber bis Oktober nicht in der DDR , die VK hätte disbezüglich eigene Gesetze verabschieden können ... die Bonner Politik war dagegen. Damit wurde die (friedliche) Revolution zur Farce und bezog sich nur noch auf den Mauerfall, die eigene auch juristische Geschichtsaufarbeitung war bis heute nicht mehr möglich.

RE: Ignoranz ist heilbar | 31.08.2019 | 10:48

Die neue politische Korrektheit, kein Spielfilm oder Doku zur DDR ohne MfS und verdeutlichung des von westdeutschen Politikern verordneten Unrechtsstaates Bildes ..... diesen Unrechtsstaat hat es sehr wohl gegeben frage den welcher der im Kofferraum geflohen ist. Nur exestiert der Staat nicht mehr er wurde amtlich Abgeschafft und damit auch jede Möglichkeit seinen Bewohnern genommen ihre Geschichte selbst Aufzuarbeiten. Ja die Bewohner werden deshalb heute selbst zur "Zielscheibe" für diesen Staat , da sie ja nicht mit verschwunden sind.

Die heutige Deutung der Geschichte bestimmen nicht die Bürger der ehemaligen DDR sondern hauptsächlich Westdeutsche. Sie dürfen sich nun zum Beispiel jeden Tag Dokus oder Spielfilme ansehen wie schlimm das doch alles in der DDR war mit der Stasi und Partei , verstehen aber nicht warum dann kein Partei oder Stasibonze aus ihrem Ort jemals dafür zu Verantwortung gezogen wurde von der rechtsstaatlichen bundesdeutschen Justiz?

Die meisten leben ja noch und das oft besser als diejenigen welche sie damals gepeinigt. Stattdessen so eine Art Ostdeutsche “Kollektivschuld” des Mitmachens verbreitet selbst für heute unter 30 jährige… ganz im Sinne der "Besserwessie" Ideologie aus der sich jede “westdeutsche Altpartein” welche verschiedene Wahlkämpfe in den letzten 30 J in Ost und West und sich dabei der unterschiedlichen Klischees und Vorurteile über die jeweils andere Seite bestens bedienten.

RE: Mehr Demut wagen | 29.05.2019 | 00:11

Die SPD müsste erst einmal im 21. Jh ankommen , denn sie lebt immernoch tief im vergangenen Jahrhundert.

Hierbei geht es nicht allein nur um die aktuelle Klimafrage, sondern viel mehr aus sicht der SPD um das eventuelle Ende der Lohnarbeit oder Industrien auf welche bisher die Gesellschaft beruhte. Anfang eines neuen Jahrhunders werden auch immer gesellschaftliche Zukuftsvisionen für selbiges entworfen, was die SPD vor 100 Jahren erst groß machte wie heute die Grünen in der Klimafrage.

Nur hat die SPD keine Antworten für die neue und andere Geselschaft welche sich am Horizont abzeichnet. Sie will nicht erkennen das Technologie wie Internet oder Digitalisierung die Welt in den letzten 30 Jahren mehr veränderte als ihre Politik dazu bereit ist und das erst der Anfang von noch größeren gesellschaftlichen Veränderungen ist. Wenn aber die Politik nicht mehr über die Wahlperiode hinausschaut wird sie überflüssig.

RE: Diese Moral-Seite macht einen Killer aus mir | 27.05.2019 | 00:19

Die Lösung ist einfach und logisch ...

Ein Fahrzeug muss zuerst seine Insassen schützen, niemand kauf ein Auto welches im Zweifelsfall seine Insassen tötet. Auch ein Mensch am Lenkrad ist kein "Selbstmörder" und wird in solchen Situationen immer sich selbst und seine Familie schützen.