hokoerner

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RE: Terror und Nachspiel | 22.07.2011 | 10:12

Was soll denn das sein? Eine Replik? Ohne jedes stichhaltige Argument?
Zitat: "Nur eins ist noch nicht vergangen und vorbei. Und das ist die nationalsozialistische „Vergangenheit“. Sie ist nach wie vor eine nicht vergangene Vergangenheit, weil sie nach wie vor auch die Gegenwart prägt und uns daran hindert, beides – die Gegenwart wie die Vergangenheit – zu „normalisieren.“"

Und wo bliebt die Begründung, oder gilt hier das Motto: Beweis durch Behauptung? Inwiefern prägt die NS-Vergangenheit die Gegenwart, außer durch die ständige Beschwörung durch Leute, die ihre liebgewordenen Feindbilder nicht verlieren möchten und ihre vermeintliche moralische Überlegenheit als Repressionselement einzusetzen gewohnt sind?

Und wieso soll die griechische Klassik nicht zur europäischen Kultur und damit auch zur deutschen gehören? Weil wir es nicht wert sind, uns darauf zu berufen? Oder weil man den Wettstreit der Argumente gern zu einem Wettstreit um die höhere Moral (wobei die eigene stets die höchste ist) wandeln möchte? Mit feststehenden Ausgang?

Welche "Aufarbeitung der Vergangenheit" vermißt der Autor angesichts des Dauertrommelfeuers der immer realitätsferneren 68er-Propaganda auf die Nachgeborenen? Und wie soll uns dergleichen helfen, die Probleme der Gegenwart zu bewältigen?

Und wieso behauptet der Autor, Prof. Flaig könne nicht beweisen, daß Herr Habermas Zitate verzerrt und verfälscht hat, wo das doch jeder des Lesens Kundige z. B. bei Emmanuel Geiss nachlesen kann?

So viele Fragen und keinerlei auch nur ansatzweise sinntragende Antworten. 0 Punkte, Herr Wippermann, setzen!

RE: Komplett | 16.05.2011 | 02:12

Wenn man verfolgt, wie sich Radio Bremen nun schon seit Jahren tapfer weigert, sich mit der Realität auseinanderzusetzen, die nun einmal nicht in Flüchtlingsmorden durch BRD-Gesetzeshüter besteht, sondern gerade in Bremen durch umkippende Stadtteile und kriminelle Gangs wie den Miri-Clan gekennzeichnet ist, dann kann man über dieses sozialpädagogische Machwerk von präsenilen 68ern und ihren Erziehungsprodukten nur müde und leicht angewidert den Kopf schütteln. Nicht umsonst weist die PISA-Studie für Bremen das mieseste Ergebnis aus.

Wer zudem Jean Raspeils politisch inkorrektes aber durchaus visionionäres "Heerlager der Heiligen" gelesen hat, würde Frau Postel und ihren Trupp von Realitätsverweigerern rasch wiedererkennen.