RE: Den Kollaps aufhalten | 07.01.2022 | 08:57

Die jungen Aktivisten haben meinen großen Respekt. Ich habe die Diskission mit Olaf Scholz auf YT gesehen und es war interessant zu sehen, wie beide Seiten aneinander vorbeigeredet haben.

Das Dilemma unserer Zeit - konsequenter Klimaschutz, wie ihn die Aktivisten fordern, beinhaltet ein negatives Wirtschaftswachstum, eine Reduktion des Konsums auf das minimal notwendige, aber das destabilisiert die Volkswirtschaft und reduziert die Steuereinahmen, und wird von einem Großteil der Bevölkerung nicht mitgetragen.

Klima und Umweltschutz ja gern - aber nur da wo er nicht weh tut. Gerne Windkraft und Solarenergie, damit der Einzelne mit dem privaten Elekroauto rumfahren kann. Aber das auch der vermeintlich grüne Konsum kostbare Resourcen und Energie verbraucht, wird gern ausgeblendet.

Ich hoffe die jungen Aktivisten können ihre Generation, die ja auch FDP wählt, aktivieren und auf Konsumverzicht einstimmen und sie Überzeugen.

Wenn die Mehrheit unter 30 Jährigen sagt: Ja wir wollen autofreie Innenstädte, ein Verbot von Innlandsflügen, eine Reduktion des Fleisch und Milchverbrauchs, wir wollen nicht alle 3 Jahre ein neues Smartphone oder Laptop, wir wollen reparierbare lange nutzbare Geräte - dann wäre Veränderung denkbar.

RE: Gegen die Klima-Resignation | 06.01.2022 | 12:59

Unsere Wahrnehmung baut vereinfachte geistige Modell, um die Erscheinungen der Welt und das Handeln der Menschen zu verstehen. Es sind aber eben auch nur Modelle, das sollten wir nicht vergessen.

Wir sind in einem Dilemma: Unser Lebensstil, der für einige Wohlstand, für andere aber auch nur Überleben sichert, ist nicht gut für das Klima und die Umwelt, sprich für die Lebensbedingungen der Menschen in 10 bis 100 Jahren.

Wir ahnen, wir müssten unseren Lebensstil gegen unserer Bedürfnisse und Wünsche ändern. Würden wir das tun, würden "wir" aber möglicherweise unserer Volkswirtschaften und politischen Systeme destabilisieren.

Wenn man die Postwachstums Idee (Degrowth) durchspielt, scheint das vernünftig: Jeder konsumiert nur noch was unbedingt notwendig ist. Aber was macht das mit dem Welthandel und den politischen Systemen? Wenn Steuereinnahmen wegbrechen und Aktien massiv an Wert verlieren.

Es ist schon bezeichnend, das die eigentlich vernünftigen Idee von keiner größeren Partei ernsthaft diskutiert wird.

Politischer Wille ist: An der Summe des Konsums soll sich nichts ändern, er soll eben nur "grün" werden. Das ist im Rahmen der politischen und wirtschaftlichen Stabilität nachvollziehbar, es verlangsamt die Reaktion auf die Klimaveränderung nur enorm.

Sicher kann der Einzelne etwas tun, das simuliert Selbstwirksamkeit, auf Fleisch und Milch und das eigene Auto verzichten, sich vegan/Vegetarisch ernähren und bei Bedarf einen Mietwagen verwenden und vielleicht nur aale 3-4 Jahre eine Fernreise machen, statt 4 Kurztrips pro Jahr mit dem Flugzeug. Da ist auch das was ich tue.

In einige Punkten fehlen die politische Rahmenbedingungen, z.B. ich fände es gut wenn der Staat, klimaneutralen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellt, bzw. diesen fördert.

Ich wohne zur Miete in einem nicht gedämmten Gründerzeitbau in Berlin und heize mit Holz und Gas. In dem Punkt habe ich hier keine Alternative. Bezahlbaren klimaneutralen Wohnraum gibt es in Berlin nicht!

RE: Ein kapitaler Holzweg | 27.11.2021 | 01:06

Ich bin ein "Fan" der Idee der Post-Wachstumsökonomie und der Aufassung, das wir uns in einer endlichen Welt vom Wachstum verabschieden und auf ein vernünftiges Mass schrumpfen sollten. Obgleich ich sehe, das diese Transformation eine riesige mentale, soziale, politische und ökonomische Herausforderung darstellt.

Hat der Aktienmarkt dann eigentlich noch eine Chance?

RE: Jutebeutel und Papp-Strohhalm retten uns nicht | 21.11.2021 | 09:48

Wer sich heute klimaschonend, co2 neutral verhalten will, der muss „aussteigen" und gegen den Strom schwimmen. Im kapitalistischen System ist effektiver Klimaschutz nicht möglich, der wird immer kosmetisch bleiben.

Jeder Mensch auf der Erde müßte seine Bedürfnisse auf ein Minimum zurückschrauben. Das neue Motto müßte sein: "Nicht mehr was maximal möglich ist konsumieren, sondern nur noch was minimal notwendig ist."

Ja, wir dürfen in unseren Häusern wohnen bleiben, aber vielleicht auf reduzierter Wohnfläche pro Kopf, ein Arbeitsort in der Nähe zu dem man mit dem Fahrrad pendeln kann, Produkte die länger halten als 2-3 Jahre und die reparierbar sind, wir könne auf Fleisch und Milch verzichten, Urlaub mit dem Zug oder Segelschiff machen. Nicht jeder braucht ein Elektroauto, vielleicht können sich 5 -10 Personen ein Elektroauto teilen, das dann selbstfahrend zum nächsten Einsatz fährt. Das wäre auch auf dem Dorf denkbar.

Dieses Modell der Bescheidenheit ist im jetzigen wirtschaftlichen System nicht vorstellbar. Daher müßte man die Systemfrage stellen, gibt es nach dem Kapitalismus, eine nächste andere gesellschaftliche Entwicklungsstufe, die keine kommunistische Diktatur ist? Ist ein gewaltfreier Übergang denkbar? Könnte die neue Gesellschaftsform stabil funktionieren?

Der entscheidende Punkt ist aber der Mensch, der nach „höherem“ nach „immer mehr“ strebt, der sich über Konsum und Erlebnisse definiert und dessen kognitiven Fähigkeiten vorausschauend zu agieren limitiert ist, wenn es ihm nicht einen Mehrwert verspricht, wie Nahrung und Heizung im Winter oder Profit in der Zukunft. Etwas Vorhandenes für die Zukunft zu schützen steht in der Prioritätenliste recht weit unten.

Soll man auf einen neuen, anderen, bewussteren Menschen hoffen, der sich vernünftiger verhält? Dazu bräuchte es möglicherweise ein diktatorisches System wie in China, das mit seinem „Social Scoring“ System die Menschen neu konditioniert, zu systemkonformen gewünschten Verhalten. Da ziehe ich dann doch das demokratische System vor, das möglicherweise ineffektiver funktioniert.

Die große Kunst wird sein, sich persönlich und als Gesellschaft auf die verändernden Umweltbedingungen einzustellen und vorzubereiten und bei allem Alarmismus und aller Weltuntergangsstimmung die Freude am Leben, an den kleinen Dingen nicht zu verlieren.

RE: Schuld bist du – nicht! | 15.11.2021 | 10:27

Ich habe in den letzten 10 Jahren ein paar Korrekturen meines persönlichen Verhaltens vorgenommen:

- vor 11 Jahren Auto verkauft (nur noch Motorrad)

- vor 10 Jahren - mit dem Rauchen aufgehört

- vor 5 Jahren - kein Alkohol mehr

- vor 3 Jahren - kein Fleisch mehr

- vor 6 Monaten - keine Milchprodukte und kein Fisch mehr

Ich persönlich will nicht Teil von Tierleid und der Ausrottung der Weltmeere sein. Nichts davon wird die Welt retten, da bin ich mir sicher. Es dient eher meinem persönlichem Wohlbefinden und der mentalen Gesundheit. Wenn man einmal was erkannt hat, kann man nur schlecht ins Unwissen zurück .

Auf der anderen Seite wohne ich in einer schlecht gedämmten Altbauwohnung, die mit Holz und Gas beheizt wird, Warmwasser wird mit Strom erzeugt. Dafür finde ich keine bezahlbare Alternative in meinem Umfeld. Politisch geförderte energetische klimaneutrale Fernversorgung für Heizung und Warmwasser - Fehlanzeige.

Der andere Aspekt sind die gesellschaftlichen und politische Rahmenbedingungen und die gemeinsamen Wertvorstellungen.

Ist es noch "cool" mit einem privaten Auto zu fahren oder 2 x im Jahr in den Urlaub zu fliegen? Ist es noch cool zu "Primark" oder "Zara" zu gehen und Einwegkleidung zu kaufen? Ist es "cool" mit dem Auto zu einer Arbeit zu pendeln um dort überflüssige oder CO2 schädliche Produkte herzustellen, nur weil man die Raten für sein Haus abbezahlen muss?

Es sind die Philosophen und Kreative gefragt, z.B. in Artikeln, Dokus und Fernsehserien neue gesellschaftliche Visionen und Bilder zu formen, die neues, anderes Handeln denkbar machen.

Ein erster Punkt wäre Werbung für CO2 schädliche oder überflüssige Produkte Produkte zu verbieten, und die Sendezeit für die Information über CO2 neutrale Alternativen zu verwenden. Die ZEIT schreibt täglich über Klimaschutz, schaltet aber Werbung für Hurtigruten Kreuzfahrten.

Ebenso ist die Politik gefragt, den Menschen ein anderes klimaschützenden Handeln zu ermöglichen. Nur als Beispiel die bBereitstellung von subventionierten kleinen günstigen klimaneutral versorgten Wohnungen, in die Menschen aus zu großen Häusern oder Wohnungen umziehen können. Pro Person 35-40 m2 für 300 Euro warm.

Dann könnten diese auf Ihr "CO2 aufwändiges" Erwerbsleben verzichten und sich dem klimaneutralen Leben widmen. Das sollen nicht alle machen, aber wenn 5-10 % der Menschen damit beginnen wäre ein Anfang gemacht.

Es ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: das Spannungsverhältnis zwischen Eigenverantwortung des Einzelnen vs. Rahmenbedingungen/ Druck/ Zwang der Gesellschaft.

RE: „Die Lebenslüge: Nichts muss sich verändern“ | 02.11.2021 | 11:57

Wohltuend die Stimme von Harald Welzer zu hören. Während andere diffus davon sprechen den CO2 Ausstoß zu reduzieren, wird er konkret. Wir alle müssten unser Lebensmodell ändern - unserer Art zu Leben, zu Arbeiten und zu Konsumieren.

Aber das "Wachstum" ist die Droge unserer Zeit, wir alle sind abhängig davon, gieren nach dem neuen Iphone, dem neuen Auto, dem neuen Fernseher - alles etwas besser als das Vorgängermodell. Diese Sucht mag ein Grund sein, das wir nicht empfänglich für rationale Argumente sind.

Der andere Punkt ist, das sich 90% der Menschen in Deutschland in einem Hamsterrad befinden das eine Menge CO2 verursacht. Man zahlt Miete oder Raten für eine Wohnung oder Haus - dafür muss man Arbeiten gehen - zu Arbeit pendelt man mit dem Auto, von der anstrengenden Arbeit erholt man sich im Auslandsurlaub - das Hamsterrad.

Der erste Schritt wäre, den Menschen von den Miet-Zahlungen und Kreditraten und auch von der CO2 verursachenden Arbeit zu "befreien" und ihn für "klimaneutrales" Verhalten, ein Leben ohne Auto, Fleischkonsum und "überflüssigen" Konsum mit einem Grundeinkommen zu versorgen.

Dann könnte er sich dem Gemeinwohl widmen: der Kindererziehung in der lokalen Schule, und dem lokalen Lebensmittelanbau oder dem Verleih und der Reparatur von Konsumgütern.

Das klingt nach eine seltsamen Utopie - aber wir sollten Alternativen denken und ausprobieren. Es wäre an der Zeit, aus unserem kollektiven suchthaften Delirium aufzuwachen.

RE: Deutschland, Klimaschutz-Vorreiter a. D. | 31.10.2021 | 10:58

Konsequenter Klimaschutz, mit Massnahmen die sie auch beschreiben, funktioniert meines Erachtens nicht in der jetzigen Gesellschaftsform und nicht in unserem Wirtschaftssystem.

Die Menschen müßten ihre jetzige Freiheit aufgeben und sich dem Diktat des Klimaschutzes unterordnen. Es ist unwahrscheinlich, das sie das freiwillig tun.

Wenn Staaten eine Postwachstums Ökonomie umsetzen wollen, in der die Wirtschaftsleistung über 10 Jahre auf 30-50% reduziert wird, müßten sie sich abschotten. Wegfallende Arbeitsplätze müßten mit einem "Grundeinkommen" kompensiert werden, das möglicherweise in "Naturalien" und Dienstleistungen bereitgestellt wird, das Wohnen, Gesundheit, Ernährung und Bildung umfasst.

Menschen müßten in kleinere Wohnungen ziehen mit max ( 35-40 m2 pro Person), die klimaneutral mit Energie versorgt werden, auf Auto, Flugzeug, Fernreisen und Fleisch verzichten und dafür lokal Lebensmittel produzieren und ihre Konsumgüter, wenn sie kaput gehen, reparieren.

In so einer Gesellschaft würde es keinen Aktienmarkt mehr geben und kaum Steuern die einen großen Staatshaushalt finanzieren, der viel Geld einnimmt und ausgibt.

Das klingt wie eine Fiktion aus einem postapokalyptischen Film. So unwahrscheinlich, utopisch und vielleicht auch wenig wünschenswert wäre es, das umzusetzen. Es ginge womöglich auch nur durch Zwang und Gewalt.

Was mich erstaunt ist, das in den Medien (z.B. Talkshows bei ARD&ZDF), zwar über viel Klimaschutz, aber kaum über alternative Gesellschaft und Wirtschaftsformen nachgedacht und gesprochen wird.

RE: Die Pandemie, über die man lieber schweigt | 15.10.2021 | 08:46

Es ist bedenklich, das 10.000 lebensmüde Menschen jedes Jahr in Deutschland mit brutalsten Methoden ihrem Leben ein Ende setzten "müssen".

Ob nun Schienensuizid, CO2 Vergiftung, Erhängen, Erschießen - diese Auffindsituationen belasten die Angehörigen, die Ersthelfer und Lokführer enorm. Pro Jahr gibt es 900 SchienenSuizide, das sind 900 traumatisierte Lokführer.

Eine aktive Sterbehilfe nach vorheriger psychologischer Beratung könnte das freiwillige Sterben "humaner" machen.

Vorstellbar wäre ein Suizid - Refugium für "Lebensmüde" auf dem Land oder in den Bergen einzurichten, wo man sich anmeldet und für 2-3 Tag hinfährt und dort von Psychologen und Ärzten befragt wird. Diese können auch Alternativen und Hilfsangebote aufzeigen. Wenn sich aber der Todeswunsch manifestiert, sollten sie die entsprechenden Mittel für eine sanfte, schmerzfreie Todesform bereitstellen.

Sicher ist es für Angehörige auch dieser Tod sehr traurig und schwer zu fassen. Aber vielleicht würden ja auch einige der Lebensmüden ein Hilfsangebot annehmen und ins Leben zurückkehren?

Die Frage ist, wie sich die Suizid Zahlen entwickeln würden, wenn man den eigenen Tod wie ein Wellness Wochenende buchen kann? Haben wir dann im ersten Jahr nur 5000 oder 100.000 Suizide?

Am letzteren Szenario hat der Staat kein Interesse, er braucht funktionierende Steuerzahler, ob diese depressiv sind, ist für ihn erstmal zweitrangig.

RE: Weltrettung, gern später | 10.10.2021 | 09:53

Parteien sind ein schwieriger Umweg für konsequente Klimapolitik, da die wichtigen Fragen von den Parteien nicht gestellt werden, aus Angst das die Antworten nicht mehrheitsfähig sind.

Mein Vorschlag wäre ein Volksentscheid zum Thema Umweltpolitik mit mehreren Fragen, über die einzeln abgestimmt werden kann.

Zum Beispiel:

- innerdeutsche Flüge sollen verboten werden

- nur eine Fernreise alle 5 Jahre pro Person

- die Fleischproduktion soll in Deutschland halbiert werden

- in Deutschland sollen alle verkauften neuen Produkte mit einer Garantie von 20 Jahren ausgestattet werden und zwingend reparierbar sein.

- Kleidung soll haltbarer werden, Einwegkleidung wird verboten, ein Kleidungstück muss mindestens 100 Wäschen unverändert überstehen.

- Werbung und die Produktion von Werbefilmen, Plakaten, Internetrailern wird in Deutschland verboten.

- es wird ein persönliches CO2 Konto eigerichtet, das jeden Konsum und jede Transportleistung des Einzelnen registriert und ab einer Obergrenze von 8 / 5 / 3 Tonnen Konsum und Transportleistungen unmöglich macht.

- Autofreie Innenstädte werden eingerichtet, Versorgungsfahrzeuge (Paketdienste, Handwerker) werden weitestgehend elektrifiziert, Ausnahmen für Baumaschinen und Schwertransporte

- Bereitstellung von kostengünstigen (5 Euro/m2) klimaneutralen Wohnungen durch die Kommune, Richtwert 40m2 für Einzelpersonen, 60m2 für Paare, damit Menschen nicht in zu großen, schlecht gedämmten Wohnungen und Häusern bleiben müssen

Die Liste der Fragen ist beliebig erweiterbar...

Über diese Punkte könnte man einzeln abstimmen und diese würden dann als Auftrag an die Ministerien gehen, um diese umzusetzen.

RE: Grünes Wachstum gibt es nicht | 06.10.2021 | 09:18

Gut das der Artikel die Zusammenhänge in der Klimaproblematik aufdeckt.

Was mir fehlt ist Betrachtung die Fragestellung, warum die Menschen und die Politiker keine konsequenten Maßnahmen ergreifen.

Was notwendig wäre, erscheint nicht umsetzbar: Degrowth - drastische Reduzierung von Privatautos, Flugzeugen, Containerschiffen, Kreuzfahrtschiffen, Fleischkonsum, der persönlichen Wohnfläche und des Energieverbrauches.

Dafür langlebige, reparierbare Konsumgüter, lokale vegane Ernährung. Ein auf 30% reduzierte Industrieproduktion, die nur nach das produziert was notwendig, nicht was maximal möglich ist. Das ist eine Maximalforderung die den CO2 Ausstoß sicher drastisch reduzieren würde.

Aber waum ist dies nicht umsetzbar?

1. Der Mensch - definiert sich über Konsum

2. Staaten - bleiben stabil über Wachstum und Steuereinnahmen. Degrowth würde in der Übergangsphase (der Schrumpfung) möglicherweise zu eine gefährlichen Destabilisierung der Gesellschaft führen, da viele Menschen ihre alten Arbeitsplätze verlieren würden.

3. Industrie - ist ein Haifischbecken, wer zuert schrumpft oder langlebige Güter baut , der wird vernichtet.

Das ist ein großes Dilemma - das zu selten in aller Klarheit betrachtet wird.

Sicher, Menschen wollen eine gesunde und lebenswerte Umwelt, aber dafür auf nichts verzichten.